Auto vor Diebstahl schützen: Die besten Tipps

Autodiebstahl ist in Deutschland ein anhaltendes Problem. Zwar werden heutzutage nicht mehr ganz so viele Fahrzeuge gestohlen, wie es etwa in den 90er Jahren nach der Öffnung der Ostgrenzen, dennoch beziffert der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) in aktuellen Zahlen eine bereits seit 10 Jahren sehr konstant bleibende Anzahl von etwa 18.000 Diebstählen kaskoversicherter Pkws pro Jahr. Mit einem Schadenaufwand von mehr als 300 Millionen Euro im letzten Jahr lässt sich hier sicher nicht von einem Bagatelldelikt sprechen.

Autodiebstahl kann jeden Fahrzeughalter treffen. Daher ist es sinnvoll, sich über Möglichkeiten zu informieren, um das eigene Auto vor Diebstahl zu schützen. Folgende Maßnahmen tragen zu einer erhöhten Sicherheit gegenüber Kfz-Diebstählen bei:

Verhalten beim Verlassen des Fahrzeugs

Bereits durch das richtige Verhalten beim Verlassen des Fahrzeugs lässt sich das Risiko eines Autodiebstahls verringern. Zu allererst sollte das eigene Auto bestenfalls auf einem gesicherten bzw. bewachten Gelände abgestellt werden. Das bedeutet, dass man beispielsweise zu Hause in einer abschließbaren Garage parkt und unterwegs bewachte Parkplätze mit Sicherheitskameras bzw. Sicherheitspersonal bevorzugt. Wird das eigene Auto einfach auf der Straße oder an unbeaufsichtigten, möglicherweise sogar dunklen und wenig frequentierten Orten geparkt, ist dies eine Einladung für Gelegenheitsdiebe.

Beim Verlassen des Fahrzeugs sollte man zudem stets kontrollieren, ob das Auto tatsächlich ordentlich verschlossen ist. Gerade beim Einsatz einer Fernbedienung für die Zentralverriegelung können die Signale durch Funkblocker gestört werden und der Wagen bleibt unbeabsichtigt unverschlossen zurück. Der Fahrzeugschlüssel sollte dann sicher verstaut und nirgendwo unbeaufsichtigt zurücklassen werden. Also zum Beispiel bitte nicht die Jacke mit Autoschlüssel in der Tasche im Restaurant an die Garderobe hängen. Des Weiteren sollte keinesfalls ein Ersatzschlüssel im Auto zurückgelassen werden. Autodiebe kennen mittlerweile jedes noch so geheime Versteck.

Mechanische Wegfahrsperren

Eine gute Möglichkeit, um für zusätzlichen Schutz gegen Autodiebe zu sorgen, stellen mechanische Wegfahrsperren wie Lenkradkrallen oder Pedalsperren dar. Dabei handelt es sich um robuste Metallkonstruktionen, die im Inneren des Fahrzeugs angebracht werden. Klassische Lenkradkrallen bzw. Lenkradschlösser werden direkt am Lenkrad angebracht und verhindern eine Rotation und somit das Steuern des Fahrzeugs durch Unbefugte. Pedalsperren sind oftmals mit Lenkradkrallen kombiniert und blockieren zusätzlich die Pedale.

Die mechanischen Wegfahrsperren sind eine hervorragende Ergänzung zu den in modernen Fahrzeugen integrierten elektronischen Wegfahrsperren. Sie sind komplett unabhängig von der Elektronik des Fahrzeugs und lassen sich nur mit dem richtigen Schlüssel oder mit roher Gewalt öffnen. Viele Autodiebe scheuen sich vor dem zusätzlichen Aufwand, erst mal eine mechanische Wegfahrsperre knacken zu müssen, bevor es ans Starten des Fahrzeugs geht. Gute Lenkradkrallen sind in der Regel sehr robust und lassen sich nur mit speziellen Werkzeugen und einer hohen Geräuschentwicklung knacken. Daher sorgt der Einsatz mechanischer Wegfahrsperren bereits für eine effektive optische Abschreckung, vor allem gegenüber Gelegenheitsdieben.

Elektronische Diebstahlsicherungen

Neben den mechanischen Wegfahrsperren wie Lenkradkralle und Pedalsperre lässt sich das eigene Fahrzeug auch mit verschiedenen elektronischen Diebstahlsicherungen versehen. Zur Standardausstattung der meisten modernen Autos gehört mittlerweile neben der Alarmanlage auch eine elektronische Wegfahrsperre. Diese ist allerdings anfällig gegenüber Manipulation. Autodiebe können sich über die ODB-Schnittstelle Zugriff auf die Fahrzeugdiagnosesysteme verschaffen und auf diese Weise die Wegfahrsperre deaktivieren. Mit einem speziellen ODB-Saver lässt sich diese Schnittstelle im eigenen Auto gegenüber dem Zugriff durch Unbefugte sichern.

Eine weitere Möglichkeit zur elektronischen Diebstahlsicherung stellt ein sogenannter Batteriewächter dar. Dabei handelt es sich um ein spezielles Gerät, das zwischen Autobatterie und Batteriekabel geschaltet wird. Per Fernbedienung lässt sich anschließend die komplette Stromversorgung im Auto unterbrechen. Da das Gerät per Sicherheitsschraube direkt an der Batterie befestigt wird, lässt es sich nicht so einfach entfernen, ohne die Batterie zu beschädigen.

Zu guter Letzt kann das eigene Fahrzeug auch mit einem GPS Ortungsgerät ausgestattet werden. Dies hilft zwar nicht direkt dabei, den Diebstahl zu verhindern, aber immerhin lässt sich anschließend die exakte Position des gestohlenen Fahrzeugs herausfinden.

Fazit: Auto vor Diebstahl schützen

Es gibt heutzutage ein breites Angebot an Möglichkeiten, um das eigene Fahrzeug vor Diebstahl zu schützen. Aufgrund der immer noch regelmäßig auftretenden Autodiebstahl Delikte, lohnt es sich auf jeden Fall, die ein oder andere Maßnahme zum Schutz des eigenen Fahrzeugs zu ergreifen.

Ummeldung eines Autos – So funktioniert es

Wer sein Auto oder sein Kfz ummelden möchte, muss einiges beachten. Gerade beim Verkauf des Fahrzeugs kommt es vor, dass es nicht abgemeldet, sondern umgemeldet wird. Dabei handelt es sich um zwei verschiedene Meldungen bei der Zulassungsstelle. Wer sein Fahrzeug abmeldet, um es bspw. verschrotten zu lassen, lässt sämtliche Papiere für ungültig erklären, gibt die Nummernschilder ab und darf den Wagen nicht mehr fahren. Wer es ummeldet, meldet es unter seinem Namen ab und gleichzeitig auf einen anderen Namen an.

Die Ummeldung eines Autos funktioniert im selben Landkreis problemlos. Wird der Wagen also an eine Person verkauft, die im gleichen Landkreis wohnt, so kann die Ummeldung bei der Zulassungsstelle durchgeführt werden.

Wird er an eine Person verkauft, die in einem anderen Landkreis wohnt, muss der Wagen erst abgemeldet werden. Dann muss er mit Überführungskennzeichen angemeldet werden. Schlussendlich muss er im neuen Bezirk wird „richtig“ angemeldet werden. Dazu jedoch später mehr.

Für die Ummeldung werden der Fahrzeugbrief, der Fahrzeugschein, die letzte TÜV-Untersuchung, sowie die AU-Untersuchung benötigt. Alles muss bei der Zulassungsstelle vorgelegt werden. Zudem müssen auch die Nummernschilder mitgenommen werden. Selbst wenn bei der Ummeldung dieselben Nummernschilder genutzt werden sollen, müssen sie im ersten Schritt vorgelegt werden. Sie können nicht am Auto verbleiben.

Vom neuen Besitzer wird eine sogenannte eVB Nummer benötigt. Diese erhält er bei seiner Kfz-Versicherung. Diese Nummer lässt sich per Telefon oder online beantragen und ist in sekundenschnell generiert. Nur durch diese Nummer wird die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung für ein Fahrzeug gewährleistet. Liegt sie nicht vor, kann das Fahrzeug nicht umgemeldet werden. Zudem wird vom neuen Besitzer ein Ausweis, sowie der Führerschein verlangt. Mit diesen Dokumenten kann die Ummeldung erfolgen.

Wohnt der neue Besitzer nicht im selben Landkreis, so benötigt er Überführungskennzeichen. Das Fahrzeug wird vom alten Besitzer mit oben genannten Dokumenten abgemeldet. Direkt im Anschluss werden die Überführungskennzeichen angemeldet. Auch hierfür wird eine eVB Nummer benötigt. Wichtig ist jedoch, dass es eine Nummer sein muss, die explizit auf Überführungskennzeichen ausgelegt ist. Das muss der Versicherung gesagt werden. Im Anschluss werden die Kennzeichen mit denselben Dokumenten wie oben beschrieben, erstellt. Bei Überführungskennzeichen ist es wichtig zu wissen, dass diese nur wenige Tage gültig sind. Sie sind rot und an ihnen lässt sich das Gültigkeitsdatum ablesen. Sie sind also nur geeignet, um das Fahrzeug von A nach B zu fahren.

Das überführte Fahrzeug muss innerhalb der Frist, die die Kennzeichen erlauben, bei der neuen Zulassungsstelle angemeldet werden. Auch hierfür werden wieder die oben genannten Unterlagen benötigt. Nicht benötigt wird der Kaufvertrag. Auch muss weder der Versicherung des Vorbesitzers, noch dem Bundesamt für Steuern separat mitgeteilt werden, dass das Fahrzeug verkauft wurde. Diese Meldungen werden automatisch von der Zulassungsstelle mitgeteilt. Der Rest läuft vollkommen automatisch. Der Vorbesitzer erhält zu viel gezahlte Steuern oder Versicherungsprämie automatisiert zurück.

Drosselklappe defekt – Symptome und Kosten

Was ist eine Drosselklappe?

Eine Drosselklappe ist ein kleines Bauteil in den Otto-Benzin-Motoren von Fahrzeugen. Sie sitzt im Saugrohr und wird benötigt, um die Luftzufuhr zu regulieren. Ottomotoren brauchen ein Benzin-Luftgemisch, welches in einem bestimmten Verhältnis zündfähig wird. Die dafür benötigte Luft wird durch das Saugrohr aus der Umgebung eingefangen und mittels Drosselklappe im benötigten Verhältnis in den Motor geleitet. Ist diese Klappe defekt, so kann der Motor nicht mehr ruhig laufen und im schlimmsten Fall auch kaputt gehen.

Welche Symptome zeigen defekte Drosselklappen?

Ein Defekt kann mehrere Auswirkungen haben. Wie schon erwähnt, kann der Motor im Leerlauf unruhig laufen, also mit einer schwankenden Drehzahl. Es kann auch vorkommen, dass sich die Drehzahl nur langsam senkt, sobald Du vom Gas gehst. Der Laie erkennt eine defekte Drosselklappe meist an einer unregelmäßigen Fahrt, einer geringeren Motorleistung und einem deutlich spürbaren Motorstottern.

Drosselklappe defekt – welche Auswirkungen können auftreten?

Wenn die Drosselklappe defekt ist, kannst Du im Prinzip noch weiterfahren, wenn auch mit einer geminderten Leistung. Du musst Dein Fahrzeug also nicht gleich am Straßenrand stehenlassen. Dennoch sollte Dich Dein nächster Weg zu einer Werkstatt führen. Denn wird der Schaden nicht schnellstmöglich behoben, so kann der Motor selbst, die Kupplung oder das Getriebe dauerhaft Schaden nehmen, wodurch hohe zusätzliche Kosten entstehen können.

Kann man Drosselklappen selber reparieren oder ist es ratsam, den Wagen in die Werkstatt zu bringen?

Handwerklich versierte Personen können ihr Fahrzeug natürlich selber reparieren. Doch sollte man dabei bedenken, dass die heutigen Motoren nicht nur mechanisch repariert werden müssen, sondern auch über eine anspruchsvolle Technik verfügen, die im Anschluss an die eigentliche Reparatur wieder neu eingestellt werden muss. Nur dann kann ein reibungsloser Gebrauch des Motors möglich sein. Wer eine solche Reparatur also selber durchführen möchte, sollte über die entsprechenden fachlichen Kenntnisse über den Aufbau und die Funktionsweise von modernen Otto Motoren verfügen.
Für den Großteil der Deutschen führt der Weg bei defekten Drosselklappen ihrer Kraftfahrzeuge dementsprechend zu einem Fachmann. Um bares Geld einzusparen, solltest Du vorab jedoch unterschiedliche Werkstätten in Deiner Nähe miteinander vergleichen. Denn die Preise bei den gleichen Leistungen können mitunter recht verschieden sein. Um bei einer defekten Drosselklappe Kosten einzusparen, eignet sich daher ein online Vergleich der Fachwerkstätten an. Die Qualität der erbrachten Leistungen und der Kundenfreundlichkeit kannst Du durch Käuferrezensionen erfahren. Lasse Dir vor der eigentlichen Reparatur immer einen Kostenvoranschlag erarbeiten, mit der Bitte, bei letztendlich höheren Kosten zuerst eine Benachrichtigung zu erhalten. So vermeidest Du unangenehme und überraschende Endabrechnungen und kannst Deine defekte Drosselklappe zu einem fairen Preis reparieren lassen.

Zudem bietet sich an, evtl. über einen eigenen Kauf einer Drosselklappe nachzudenken und diese bspw. über einen Online-Ersatzteilhandel oder gebraucht bei einer Autoverwertung, wie es sie in ganz Deutschland gibt zu erwerben.

Wie werden defekte Drosselklappen repariert?

Um an die kaputte Drosselklappe säubern oder reparieren zu können, muss sie erst einmal ausgebaut werden. Dies bedarf einiger Vorsicht und muss von Modell zu Modell des Motors anders erfolgen. Denn auch wenn die Funktionen eines Benzin Motors bei jedem Autohersteller gleich ist, so unterscheidet sich jedoch mitunter der Aufbau. Bei den heutigen Motoren wird in der Regel der Ausbau mit dem kompletten Gehäuse nötig.
Nach der Sichtprüfung entscheidet der Fachmann, ob die Klappe defekt ist oder nur gereinigt werden muss und entsprechend handeln. Bei der Reinigung mit speziellen Bürsten muss mit sehr viel Sorgfalt gearbeitet werden, um die empfindliche Klappe nicht letztendlich doch noch zu beschädigen. Eine Reparatur der eigentlichen Klappe lohnt meist nicht. Daher wird der Mechaniker sie gegen eine neue austauschen.

Drosselklappe defekt – welche Kosten können entstehen?

Pauschal kann man nicht vorab sagen, welche Kosten durch kaputte Drosselklappen entstehen, da die Preise stark von dem Motoren Modell sowie der ausführenden Werkstatt abhängig sind. Die Montage selbst bedarf nur ungefähr einer Stunde Arbeitszeit, ist also je nach Werkstatt gut zu zahlen. Hinzu kommt der zusätzliche Arbeitsaufwand, wenn das Fahrzeug zum Beispiel über einen Tempomat verfügt oder zusätzliche Module eingestellt werden müssen. Auch die Kosten für das Ersatzteil selbst richten sich nach dem Hersteller der Motoren. Für Ersatzteile von Markenherstellern wie BMW oder Mercedes musst Du natürlich tiefer in die Tasche greifen. In der Regel musst Du mit den reinen Anschaffungskosten einer neuen Saugrohrklappe von (unverbindlich) rund 75 Euro und aufwärts rechnen.

Lohnt sich der Kauf eines Gebrauchtteils?

Natürlich kannst Du auch eine gebrauchte Drosselklappe kaufen, um die Kosten zu senken. Da diese aber bereits in Gebrauch waren, und nur über eine bestimmte Lebensdauer verfügen, kannst Du auch Pech haben und nach kurzer Zeit wieder Ärger mit ihr haben. Gebrauchte Drosselklappen sollten daher nur von seriösen Anbietern gekauft werden, die eine Garantie auf die einwandfreie Funktion und Lebensdauer vergeben.

Fazit

Ein stotternder Motor des Autos ist immer ärgerlich und bedeutet, dass der Wagen in einer Werkstatt vorgestellt werden sollte. Bei einer verringerten Leistung des Motors kann das Benzin-Luft-Verhältnis unstimmig sein, welches durch die Drosselklappe geregelt wird. Dann stellt sich die Frage: Drosselklappe oder Drosselklappensensor defekt? Die Symptome ähneln sich und sollten von einem Fachmann abgeklärt werden. Die Reinigung oder der Austausch sollte schnellstmöglich erfolgen, um Folgeschäden am Motor oder dem Getriebe zu vermeiden.
Eine Reparatur lohnt meist nicht, daher werden defekte Drosselklappen meist ausgetauscht. Das sollte immer in einer Fachwerkstatt erfolgen. Bei der Suche nach einem geeigneten Handwerker solltst Du verschiedene Werkstätten miteinander vergleichen, um eine gute und preiswerte Möglichkeit der Reparatur zu finden.

 

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Spurstangenkopf ausgeschlagen – Symptome und Kosten

Was ist ein Spurstangenkopf und welche Funktion hat er?

Ein Spurstangenkopf ist ein Kugelgelenk, der sich jeweils links und rechts an den beiden äußeren Enden der Spurstange befindet. Darüber hinaus hat ein Spurstangenkopf die Funktion beim Lenken die Kraft von der Spurstange auf den Lenkhebel weiterzuleiten. Eine weitere Aufgabe des Spurstangenkopfs ist es, die Unebenheiten von der Straße aufzufangen und für einen ebenen Untergrund zu sorgen.

Was sind die Symptome eines defekten Spurstangenkopfs?

Die typischen Symptome sind, dass du nicht mehr präzise lenken kannst. Es ist ein großes Spiel bei Lenkbewegungen. Deine Vorderräder rumpeln und du hörst beim Durchfahren einer Kurve klappernde Geräusche. Manchmal hast du auch beim Einlenken ein Knacken, der sich wie ein metallischer Lärm anhört. Oder wenn du auf unebenen Straßen mit oder ohne Steinpflaster fährst, denkst du, es hat einen Schlag gegeben. Bei einen oder mehreren solcher Anzeichen ist dein Spurstangenkopf vermutlich defekt.

Spurstangenkopf ausgeschlagen, was kann passieren?

Dieser Prozess ist schleichend und kann nicht immer vom Fahrer bemerkt werden. Man kann sagen, wenn der Spurstangenkopf ausgeschlagen ist, kann es so richtig ernst werden. Bei einer Weiterfahrt können die Vorderräder sich quer stellen, jede Lenkbarkeit des Autos geht verloren. Wenn du langsamer fährst, kannst du noch mit einer Notbremsung schlimme Folgen verhindern.
Fährst du aber mit dem Defekt auf der Autobahn oder auf einer Landstraße weiter, kann es zu schweren Unfällen kommen, meistens mit Todesfolge, weil du keine Kontrolle mehr auf dein Auto hast.

Kann man einen Spurstangenkopf selber reparieren oder besser in die Werkstatt bringen?

Im eigenen Interesse solltest du nicht selbst reparieren, da du nicht einschätzen kannst, ob es tatsächlich der Spurstangenkopf ist. Außerdem brauchst du Spezialwerkzeug und Hebebühne, um das Auto anzuheben, die nur eine Fachwerkstatt verfügt. Es können auch andere Defekte damit zusammenhängen, darum Spurstangenkopf prüfen, am besten den Fachmann überlassen. Spurstangenkopf wechseln macht der Fachmann mit Hilfe von Abdrücker und Abzieher, damit wird das alte Teil demontiert. Nach dem Wechsel des Spurstangenkopfs wird die Spur deines Fahrzeugs eingestellt und die Achse vermessen, dann kannst du wieder sicher und ohne Bedenken dich im Verkehr bewegen.

 

Was kostet die Reparatur oder ein Wechsel?

Geht es nur um Spurstangenköpfe, kann der Fachmann schnell den Grund feststellen. Angenommen du willst nur ein Spurstangenkopf prüfen lassen, wenn du schon da bist, solltest du besser bei Zeiten machen lassen. Somit kannst du vielleicht eine zeitnahe Reparatur vermeiden. Man sollte Spurstangenköpfe auch dann von einer Werkstatt abchecken lassen, wenn das Auto mal hart gegen eine Bordsteinkante geprallt ist und du etwas Merkwürdiges bei der Lenkung spürst. Auf gar keinen Fall solche ungewohnte Verhalten hinauszögern, da verschlissene Spurstangenköpfe auch weitere Schäden nach sich ziehen können. Zuerst kannst du prüfen lassen, ob unbedingt ein Wechsel auf beiden Seiten notwendig ist. In der Regel dauert der Austausch von Spurstangenkopf etwa eine Stunde. Es kann auch vorkommen, dass mehr Zeit benötigt wird, wenn Schrauben, Muttern oder der Spurstangenkopf stark verrostet sind und sich nicht lösen lassen. Die Kosten für einen Spurstangenkopfwechsel bewegen sich pro Seite ungefähr zwischen 130,- bis 200,- Euro. Die genauen Kosten für einen Wechsel oder einer Reparatur sind vom Hersteller, Arbeitsstunde und der Werkstatt abhängig. Achsenvermessung und Spureinstellung kommen noch mal dazu. Kosten für die Achsvermessung mit Einstellung sind circa 90,- bis 200,- Euro.

Allgemeine Tipps

Ein wichtiger Grund für den vorzeitigen Verschleiß der Teile ist die minderwertige Qualität Die Bauteile werden während des Betriebs zu großen intensiven Belastungen ausgesetzt. Deshalb ist es ratsam, nicht am falschen Ende zu sparen, denn Qualität hat eben seinen Preis und zum Schluss profitierst du davon, indem deine Komponenten lange halten werden.
Fachleute sagen, die Lebensdauer des Spurstangenkopfes beträgt 40 000 km, aber eine schlechte Qualität des Fahrweges, aggressive Fahrgewohnheit und Nichtbeachtung der Kontrollen können diese Zahl mächtig verringern. Demzufolge ist die Langlebigkeit eines Spurstangenkopfs von der Benutzung und der Pflege abhängig. Das bedeutet, wenn der Fahrzeug sehr oft über Kopfsteinpflaster oder anderen nicht so gut ausgebauten Straßen fährt, dann ist der Kugelkopf schneller defekt
Ein weiterer Nachteil, wenn die Kugelgelenke verrosten, werden die Gummieinlagen verschlechtert, weil der Staubschutz, der vor Feuchtigkeit und Schmutz schützen soll, nicht mehr da ist. Die Schmierung wäscht sich aus und die Gelenke nutzen ab.
Die Verformung des Spurstangenkopfes entsteht beim nicht sachgemäßen Montage und Bedienung der Gewinde, wenn willkürlich versucht wird, anzupassen. Darum bitte nicht selbst machen, sondern eine Werkstatt aufsuchen und lass dich von einem Fachmann beraten.

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Mit dem Auto in den Urlaub – worauf muss man achten

Ein Urlaub in Europa ist immer beliebter. Wer mit dem Auto in den Urlaub fahren möchte, der sollte einige Punkte auf jeden Fall zwingend beachten. Schließlich möchtest du ja trotz beladenem Auto sicher am Urlaubsort ankommen. Eine falsche Beladung des Fahrzeugs kann schlimme Folgen haben. Aber auch, wenn du dir vor dem Urlaub keinen Überblick über die Fahrtauglichkeit deines Fahrzeuges machst, kann es zu Problemen kommen. Du solltest auf jeden Fall einen Blick auf den Ölstand, den Reifendruck und die Bremsen machen.

Sicher in den Urlaub fahren

Wenn du mit deinem eigenen Fahrzeug in den Urlaub fahren möchtest, dann solltest du vorab genau überlegen, was alles unbedingt mitgenommen werden muss. Unnötiger Ballast sollte Zuhause bleiben. Ein zu voll beladenes Fahrzeug belastet nicht nur die Reifen. Häufig wird das Fahrzeug bis auf den letzten Zentimeter vollgestopft mit Koffern, Taschen, Tüten, Kuscheltieren oder Reiseapotheken. Somit kann es schnell passieren, dass es bei einer starken Bremsung dazu kommt, dass sich ein Gepäckteil in ein gefährliches Wurfgeschoss verwandelt. Dabei kann es bei den Fahrzeuginsassen zu schweren Verletzungen kommen. Aus diesem Grund solltest du beim Urlaub mit dem Auto immer darauf achten, dass du alle schweren Gepäckstücker mittig hinter der Rücksitzbank verstaust. Auf die Koffer kannst du immer noch einige leichte Dinge packen. Die Sicht aus dem Heckfenster sollte dabei nicht völlig verdeckt sein.

Wenn du deinen Urlaub mit dem Auto planst, dann fahre am besten kurz vor der Abfahrt zur Reifendruck Überprüfung. Bei Bedarf solltest du alle 4 Reifen aufpumpen. Das hat den Vorteil, dass du den Reifendruck direkt auf das Gewicht des Fahrzeugs abstimmen kannst. Gleichzeitig kannst du alle Scheiben deines Fahrzeugs reinigen. Somit hast du beim Fahren in den Urlaub mit dem Auto jederzeit eine freie Sicht auf die Straße. Kombis bieten den Vorteil, dass das Gepäck im hinteren Bereich mit einem Gitter gesichert werden kann. Kleine Gegenstände wie Handy, Schlüssel und Portemonnai sowie alle Urlaubspapiere sollten im Handschuh- oder Seitenfach verstaut werden. Beim Packen des Fahrzeugs sollte immer auf eine Überladung des Fahrzeugs geachtet werden. Ein Blick auf die Fahrzeugpapiere kann dabei helfen, die Gesamtmasse des Fahrzeugs nicht zu übersteigen. Gerade wenn du eine Dachbox nutzt oder du einen Anhänger mitnehmen möchtest, solltest du auf die maximale Last achten.

Fazit: Urlaub mit dem Auto muss nicht stressig sein

Wenn du dein Fahrzeug nicht überladen hast und die ganze Last gut gesichert ist, kann die Fahrt in den Urlaub beginnen. Achte darauf, dass du außerhalb der EU das D Schild auf dem Kennzeichen benötigst. Dieses Schild wird zusätzlich zum EU Zeichen angebracht. Kontrolliere vor der Abfahrt in den Urlaub mit dem Auto den Ölstand und den Pegel der Scheibenwischflüssigkeit und Kühlflüssigkeit.

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Tipps für die Autofinanzierung

Eine Fahrzeugfinanzierung ist im Leben eines Menschen ein durchaus bedeutender Schritt, bei dem sehr viele Kriterien beachtet werden wollen. Zwar bietet der Kreditmarkt sehr viele Anbieter mit einer entsprechenden Vielzahl von verschiedenen Angeboten, doch sind die wahren Kosten einer Fahrzeugfinanzierung oftmals nur mithilfe von einem Finanzierungsrechner wirklich ersichtlich. Das Angebot, welches auf den ersten Blick richtig gut erscheint, kann auf diese Weise auf die versteckten Kosten hin genau überprüft werden so dass ein Finanzierungsrechner als Grundelementares Werkzeug vor der Fahrzeugfinanzierung angesehen werden muss.

Die Feinheiten beachten

Autofinanzierung-BeratungViele Menschen begehen bei ihrer Suche nach einer perfekten Finanzierung den Fehler, sich ausschliesslich auf den Zinssatz zu konzentrieren. Dies ist nur zu menschlich, da der Zinssatz auf den ersten Blick ja auch die vermeintlichen Kosten des Kredits gut widerzuspiegeln scheint. Unterschieden werden muss hierbei jedoch zwischen den sogenannten Sollzinssatz und dem Nominalzins, der allgemeinhin auch als Effektivzins bekannt ist. Während der Sollzins die eigentliche Verzinsung des Kreditkapitals seitens des Kreditgebers angibt ist der Effektivzins die aussagekräftigere Zahl, da sie die Kreditkosten nicht berücksichtigt. Dieses Wissen ist bereits immens wichtig für die richtige Nutzung von einem Finanzierungsrechner, da sich die Zahl unter dem Strich durch die unterschiedlichen Zinsen bereits merklich verändern kann.

Auch die Rahmenkonditionen entscheiden

Ein weiterer Aspekt, der bei der Nutzung von einem Finanzierungsrechner von dem Menschen nur zu gern ausser Acht gelassen wird, sind die weiteren Kreditrahmenkonditionen wie beispielsweise die kostenlose vollständige Rückzahlung des Kreditkapitals oder die kostenlose Zwischentilgung. Diese beiden Optionen sind jedoch immer dann wichtig, wenn der Kreditnehmer zwischenzeitig unerwartet zu einem Geldsegen kommt und sich dann des Kredits schneller als vertragsgemäss vereinbart entledigen möchte. Werden bei der Kreditaufnahme mithilfe von einem Finanzierungsrechner die weitergehenden Rahmenkonditionen nicht genau unter die sprichwörtliche Lupe genommen kann es durchaus vorkommen, dass für die vorzeitige Rücktilgung des Kreditkapitals eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung an den Kreditgeber gezahlt werden muss. Die Vorfälligkeitsentschädigung beschreibt eben jenen Geldbetrag, der den Zinsverlust durch die vorzeitige Rücktilgung des Kreditkapitals durch den Kreditnehmer an den Kreditgeber beschreibt. Nicht selten bewegt sich eine Vorfälligkeitsentschädigung im Rahmen von 1 Prozent auf der Grundlage des Kreditkapitals sowie der restlichen verbleibenden Laufzeit, so dass sich durchaus ein nennenswerter Betrag daraus ergeben kann. Gleichermassen verhält es sich letztlich auch mit der Zwischentilgung. Sollte diese Zwischenzahlung nicht kostenfrei bei dem Kreditgeber möglich sein kann es durchaus vorkommen, dass ein Teil der Zahlung für Gebühren verschwendet wird so dass der Kredit letztlich nur unerheblich dadurch verkürzt wird.

Alle diese Dinge gilt es bei der Nutzung von einem Finanzierungsrechner zu berücksichtigen. Überdies ist auch entscheidend, welche Gebühren der Kreditgeber für die Kreditvergabe von dem Kreditsuchenden verlangt. Dass ein Mensch bei dieser Vielzahl von verschiedenen Kriterien schnell den Überblick darüber verlieren kann, ob das Kreditangebot letztlich wirtschaftlich effektiv oder schlicht und ergreifend überteuert ist, kann durchaus nachvollzogen werden. Mit einem Finanzierungsrechner jedoch ist nunmehr ein sinnvolles und einfach zu bedienendes Werkzeug vorhanden, da der Finanzierungsrechner sämtliche Aspekte eines Kredits übersichtlich aufschlüsselt und dementsprechend dem Nutzer auch Aufschluss über den Kredit an sich gibt. Ohne einen derartigen Rechner ist ein Kredit im Grunde genommen ein Glücksspiel, welches natürlich für den Nutzer auch sehr schnell im wahrsten Sinne des Wortes teuer werden kann.

Anlasser defekt – Ursachen, Symptome und Kosten

Der Anlasser, im Volksmund Starter genannt, ist notwendig, um Verbrennungsmotoren zu starten. Hat der Anlasser einen Defekt, kommt es zu Startschwierigkeiten und im ungünstigsten Fall springt das Fahrzeug nicht an.
Anlasser sind prinzipiell wartungsfrei und auf die gesamte Lebensdauer des Motors ausgelegt. Dennoch können Teile des kleinen, starken Elektromotors ausfallen und ein Austausch von Bauteilen und des Anlassers erforderlich machen.
Um zu gewährleisten, dass dein Fahrzeug in die Gänge kommt, solltest du bei Problemen mit dem Anlasser in eine Fachwerkstatt fahren. Diese kann den Anlasser überprüfen, Bauteile des Anlassers und den Anlasser komplett austauschen und sicherstellen, dass das Fahrzeug startet.

Was ist ein Anlasser?

Ein Anlasser ist ein starker Elektromotor, der die notwendige Kraft und Umdrehungszahl des Motors, beim Starten des Fahrzeugs liefert.
Mittels einer Batterie, einer Kombination von Ritzeln und Motorzahnkranz wird die Drehzahl, die der Motor für den eigenständigen Betrieb benötigt, vom Anlasser auf den Motor übertragen.
Die hohe Drehzahl, die der Elektromotor erzeugt, wird mithilfe der Ritzel und Zahnräder an die erforderliche Drehzahl des Motors angepasst.
Der Motor benötigt zum Verdichten und zum Starten der Verbrennung, eine Mindestanzahl an Umdrehungen, die er im abgeschalteten Zustand nicht aufbringen kann. Der Anlasser übernimmt diese Aufgabe.
Heute unterscheidet man den herkömmlichen Anlasser von demjenigen, der über eine Start-Stopp-Automatik verfügt.

Einen Anlasser Defekt erkennen?

Defekte Anlasser machen sich auf verschiedene Weise bemerkbar.
Weil der Anlasser die Starterbatterie benötigt ist sicherzustellen, dass die Batterie geladen oder neu ist.
Dreht der Anlasser trotz geladener Batterie durch, klackt und dreht nicht, sind dies Anzeichen, die auf einen Defekt hinweisen.
Das Fahrzeug springt in diesen Fällen schwer bis nicht an.

Was sind Ursachen für einen defekten Anlasser?

Defekte Magnetschalter, Zündschalter und Kurzschlüsse sollten vor dem Auswechseln des Anlassers in einer Fachwerkstatt ausgeschlossen werden.
Bei einem Anlasser können Schäden und Verschmutzungen am Freilauf, abgenutzte Ritzel, abgelaufene Kohlen und defekte Zahnkränze Ursachen für einen Defekt sein.
Ein insgesamt nicht funktionsfähiger Elektromotor, durch defekte Spulen ist möglich.

Muss ein defekter Anlasser repariert werden?

Weil der Anlasser das Bauteil ist, das den Motor beim Startvorgang in Schwung bringt, läuft ohne ihn nichts.
Früher hat man gesagt, dass man mit einem Hammer leicht auf den Anlasser schlagen soll, um ihn in die Gänge zu bekommen, kann man von dieser Vorgehensweise auf Dauer abraten.
Kurzfristig kann man dem Problem durch Anschieben abhelfen, eine Dauerlösung ist dies jedoch nicht.
Ist der Anlasser defekt, kommst du um einen Austausch nicht rum. Und mag er noch so oft durch Tricks und Kniffe wieder in die Gänge kommen, es kommt die Zeit, an der du an einem Ort stehst und dein Auto keinen Meter mehr bewegen kannst.

Wie hoch sind bei einem Anlasser Defekt die Kosten?

Die Kosten für die Reparatur eines defekten Anlassers sind abhängig vom Fahrzeugmodell und der Werkstatt, in der du dein Fahrzeug reparieren lässt.
Ein Austausch des Anlassers kostet zwischen 500 Euro und 800 Euro. Ist das Fahrzeug mit einer Start-Stopp-Automatik ausgestattet, wird es teurer.
Wer auf generalüberholte Anlasser zurückgreift, spart Geld ein und schont die Umweltressourcen.

Fazit:

Ein defekter Anlasser sollte repariert und instand gesetzt werden.
Der Besuch einer Fachwerkstatt hat in einem solchen Fall ihre Vorteile. In der Werkstatt werden vor dem teuren Austausch des Anlassers andere Fehlerquellen ausgeschlossen.
Sind Batterie leer und Lichtmaschine defekt, bekommt der Anlasser keine ausreichende Stromversorgung. Die Kosten für den Austausch und die Reparatur dieser zwei Fehlerverursacher sind unter Umständen geringer als der Austausch vom Starter.
Magnetschalter, defekte Zündschalter und mangelnde Stromversorgung durch Kabelschäden kommen als Ursachen für die fehlende Funktion des Anlassers in Betracht. Sie sind günstiger auszuwechseln als der Anlasser.
Wer Geld sparen will, nutz die Erfahrung der Werkstätten, um andere Ursachen auszuschließen. Bleibt am Ende der Anlasser als Ursache übrig, musst du in den saueren Apfel beißen und ihn austauschen.

Gefahrenquelle Fahrradträger

Gerade jetzt, wo der Sommer in die goldene Jahreszeit abbiegt, nutzen viele das milde Wetter für ausgiebige Fahrradtouren.

Auch wir schwingen uns nach der Arbeit bei herbstlichem Sonnenschein gerne noch eine Runde auf’s Rad um Stress abzubauen oder nutzen das Wochenende um uns auf eine längere Fahrradtour zu begeben.

Gerne wird hier mal schnell das Rad auf den Fahrradträger gepackt und man düst los an den Chiemsee, um hier eine entspannte Runde mit dem Rad zu drehen.

Fahrradträger als Gefahrenquelle besonders bei eBikes

Was viele jedoch nicht wissen: so ein Fahrradträger kann schnell mal auch zu einem Problem für das eigene Auto werden. Gerade bei eBikes gibt es aufgrund des hohen Gewichts doch einiges zu beachten, damit das eigene Auto nicht zum Fall für die Autoverwertung wird.

Wie sich ein eBike auf einem Fahrradträger für die Anhängerkupplung auswirken kann, zeigt folgendes Video der HTW Berlin und TU Berlin.

Wie man im Video sieht, ist ein Dachfahrradträger für schwere Pedelcs im Grunde absolut ungeeignet, da sich das Fahrrad in Sekundenschnelle löst und in ein gefährliches Geschoss verwandelt. Ähnliche Ergebnisse brachte 2015 auch eine Studie der Allianz zu Tage.

Exkurs: Arten von Fahrradträgern

Generell gibt es verschiedene Arten von Fahrradträgern:

  • Fahrradträger auf der Anhängerkupplung
  • Fahrradträger auf dem Autodach
  • bei einigen Kfz-Modellen Fahrradträger zum Montieren an der Heckklappe

fahrradträger

Spezielle Gefahenpotenziale bei Anhängern und Tipps

Gerade bei der Nutzung eines Fahrradträgers auf der Anhängerkupplung ist auf die maximale, zulässige Stützlast zu achten, auf welche im Normalfall auf einer Plakete auf dem Anhänger hingewiesen wird. Prinzipiell sollte natürlich bei jeder Form von Anhänger die Gebrauchsanweisung gelesen und Vorgaben entsprechend beachtet und umgesetzt werden.

Auch leicht lösbare Teile am Fahrrad selbst sollten vor Fahrtantritt gelöst und separat verstaut werden, da diese schnell einen Lackschaden verursachen können oder sogar zu einer größeren Gefahr werden können, wenn sie sich lösen und auf nachfolgende Autos geschleudert werden.

Beim Dachgepäckträger sollte immer darauf geachtet werden, dass das schwerste Fahrrad am Rand bei den Stützträgern befestigt wird.

Um im riesigen Angebot an Gepäckträgern nicht den Überblick zu verlieren, sollte man sich vorab am besten übersichtliche Tests wie beispielsweise auf fahrradmagazin.net ansehen, um schnell auf einen Blick Parameter wie Stützlast zu finden und somit gezielt den Träger zu finden, der auf die eignenen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Letztlich sollte man natürlich auch darauf achten, dass der Fahrradträger ein GS oder TÜV Siegel hat. Günstige und oftmals minderwertige Importware scheidet durch dieses Kriterium schon einmal schnell aus und reduziert das Risiko von Schäden während der Fahrt.

Lambdasonde defekt – Symptome, Ursachen und Kosten

Was ist eine Lambdasonde und wofür ist sie in meinem Auto zuständig?

Eine Lambdasonde vergleicht den Restsauerstoffgehalt im Abgas mit dem Sauerstoffgehalt der momentanen Atmosphärenluft. Hierbei kann das Verbrennungsluftverhältnis bestimmt und damit eingestellt werden. Sie ist hauptsächlich für die katalytische Abgasreinigung zuständig und soll helfen, den Kraftstoff so effektiv wie nur möglich zu nutzen. So soll die Abgabe von Schadstoffen an die Umwelt auf ein Minimum reduziert werden. Lambdasonden sind hauptsächlich in OTTO- Motoren, aber auch bei Hackschnitzelheizungen und in Dieselmotoren vorzufinden.

Symptome einer defekten Lambdasonde

Eine defekte Lambdasonde erkennt man an einem oftmals sehr viel höheren Kraftstoffverbrauch als normal, also dass dein Auto auf gleicher Strecke auffallend mehr an Kraftstoff benötigt als sonst. Außerdem lässt sich der Defekt anhand geringerer Leistung deines Autos erkennen. Folglich ist durch die falschen Messungen der Abgaswerte die Schadstoffbelastung für die Umwelt um einiges höher. In der Regel sollte das System deines Autos die defekte Lambdasonde erkennen und speichern. Allerdings solltest du trotzdem deine Lambdasonde prüfen und wenn diese Anzeichen zu erkennen sind, solltest du unbedingt deine Lambdasonde wechseln oder wechseln lassen.

Was passiert bei defekter Lambdasonde?

Falls die Lambdasonde an deinem Auto auch defekt sein sollte, solltest du diese unter allen Umständen direkt wechseln lassen und dein Auto in die Werkstatt bringen. Denn zu langes Fahren mit deiner defekten Lambdasonde bedeuten nicht nur für dich höhere Kraftstoffkosten und dass du erst später an deinem Ziel angelangst, sondern auch, dass du durch hohe Abgasemissionen die Umwelt verschmutzt und gefährdest. Auf lange Dauer rechnet sich der hohe Kraftstoffverbrauch im Gegensatz zu einem Austausch der Sonde sowieso nicht, sondern wird die Kosten einer Reparatur deines Autos sogar übersteigen.

Wenn die Lambdasonde kaputt ist – Reparatur daheim oder in der Werkstatt?

Wenn man nun festgestellt hat, dass die eigene Lambdasonde defekt ist, stellt sich die Frage, ob man durch das Auswechseln der Sonde zuhause nicht eventuell etwas Kosten einsparen und auf das Warten bis das Auto in der Werkstatt fertig ist, verzichten könnte.

Geübte Autotüftler können das Teil tatsächlich selbst ausbauen und durch eine neue Sonde ersetzen. Hierzu sind keine speziellen Werkzeuge erforderlich. Da die Sonde nicht ganz einfach zu erreichen ist, könnte eine Hebebühne sehr hilfreich und arbeitssparend sein. Zum Ausbauen der Lambdasonde müssen bloß die beiden Steckverbindungen abgezogen werden. Daraufhin schraubt man die Sonde aus dem Auspuffkrümmer heraus. Hierzu lässt sich wunderbar ein Ringschlüssel verwenden.

Das Ausbauen ist mithilfe einer Hebebühne relativ unkompliziert. Das Einsetzen einer neuen Lambdasonde muss dann in umgekehrter Reihenfolge vollzogen werden. Hierbei muss aber unbedingt auf die einwandfreie und perfekte Abdichtung geachtet werden. Ansonsten kann die Funktionstüchtigkeit der neuen Sonde nicht garantiert werden. Wenn man Glück hat ist aber auch nur das Auswechseln einiger defekter Anschlusskabel erforderlich, um die Lambdasonde wieder zum Laufen zu bekommen.

Kosten der Reparatur und der Lambdasonde allein

Das Material zum Einbauen einer Lambdasonde kostet zwischen 150EUR und 250EUR. Wenn man die Sonde also auf eigene Faust einbaut, sind dies die einzigen Kosten, die man einrechnen muss. Möchte man allerdings die defekte Sonde in einer Werkstatt austauschen lassen, muss man hier mit bis zu 300EUR – 400EUR mehr als Arbeitsaufwand der Mechaniker rechnen. Hierbei sollte man sich auf jeden Fall nach der eigenen Erfahrung im Autoschrauben richten. Kennt man sich nicht allzu gut aus, ist der Fachmann in der Werkstatt wahrscheinlich die bessere Adresse. Wenn man sich aber sicher ist, bei dem was man tut, steht dem eigenen Auswechseln nichts mehr im Wege.

Fazit

Generell lässt sich sagen, dass das Einbauen einer Lambdasonde mithilfe der richtigen Hilfsmittel wie zum Beispiel einer Hebebühne einfach zu vollziehen ist, allerdings sollte man als nicht als zu routinierter Autoschrauber einen Gedanken daran verschwenden, nicht doch in die Werkstatt zu gehen, wo das Wechseln einer Lambdasonde absolute Routine ist und die richtigen Hilfsmittel zur Verfügung stehen.

Das Weiterfahren mit einer defekten Lambdasonde ist auf keinen Fall zu empfehlen, da somit die Abgasemissionen und somit die Schadstoffbelastung für die Umwelt eine größere ist. Außerdem lohnt sich die Reparatur, denn das was hier an Kosten berechnet werden müssen, wäre früher oder später durch einen zu hohen Kraftstoffverbrauch durch eine defekte Lambdasonde sowieso weg gewesen und da lohnt sich die Investition für eine bessere Umwelt, ein schnelleres Auto und für einen geringeren Kraftstoffverbrauch doch direkt.

Keilriemen quietscht – selber wechseln oder wechseln lassen?

Was ist ein Keilriemen?

Im allgemeinen Sprachgebrauch als Keilriemen bekannt, werden in den heutigen Autos jedoch in aller Regel Keilrippenriemen verwendet, was nicht zuletzt auf seine optimierte Form zurückzuführen ist, denn während ein Keilriemen meist eine glatte Oberfläche aufweist, besitzt ein Keilrippenriemen längs verlaufende Rippen, die sich mit den Rippen der Riemenscheibe ineinander verzahnen.

Warum quietscht ein Keilriemen und was sind die verschiedenen Ursachen?

Bevor man anfängt die Frage zu klären, weshalb ein Keilriemen quietscht sei an dieser Stelle schon vorweg gesagt, dass ein quietschender Keilriemen immer mehrere Gründe haben kann und es natürlich immer auf den Einzelfall drauf ankommt. Fakt ist jedoch auch, dass es für das prägnante Quietschen immer eine Ursache gibt, der nach Möglichkeit sehr zeitnah nachgegangen werden sollte, damit keine Folgeschäden durch einen defekten Keilriemen am Auto entstehen! Meist entsteht das prägnante Geräusch immer dann, wenn zwischen dem Riemen und der Riemenscheibe der Kraftschluss nicht ausreicht.

In diesem Fall ist oft die fehlende Riemenspannung der Grund, was bedeuten kann, dass sich der Riemen entweder ausgeweitet hat, oder aber die Spannvorrichtung der Riemenscheibe nicht richtig funktioniert. Aber auch ein Fettfilm oder Feuchtigkeit können die Haftung von einem Keilrippenriemen vermindern. Rutscht der Riemen infolge dessen durch, kann es auch hier zu dem typischen Quietschen kommen! Wenn der Keilriemen beimq Starten oder einem allgemein feucht-kalten Klima pfeifft, beispielsweise im Herbst oder Winter, kann man sich ziemlich sicher sein, dass die Mischung aus Kälte und Feuchtigkeit das Quietschen hervorruft. In diesem Fall hört das Geräusch meist auf, sobald der Motor warmgefahren ist. Das Quietschen muss jedoch nicht zwangsläufig an dem Keilrippenriemen liegen, denn auch umliegende Bauteile wie beispielsweise die Schwingungsdämpfer, Umlenkrollen oder die Spannrollen können für die quietschenden Geräusche verantwortlich sein!

Was kann man gegen einen quietschenden Keilriemen machen?

Wichtig ist nicht, was man dagegen machen kann, sondern erst einmal, dass man überhaupt die Ursache für das Quietschen findet. Hierfür sollte sich der Rippenriemen erst einmal bei Stillstand angeschaut und auf eventuelle Materialermüdungen überprüft werden. Ist der Riemen zu flexibel oder gar porös, kann dies schon das erste Anzeichen auf den Fehler sein. Gleiches gilt, wenn man nasse oder ölige Rückstände auf dem Rippenriemen entdeckt! Bei einer Begutachtung des Riemens sollte aber auch auf die Seiten ein genauerer Blick erfolgen, denn wenn der Rippenriemen seitlich an der Rippenscheibe reibt, kann auch hier die Ursache für das Quietschen liegen.

Ein weiteres Indiz für einen Defekt zeigt sich aber auch, wenn sich ein ungewöhnlicher Abrieb erkennnen lässt. Findet man durch die Sichtkontrolle im Stillstand keine dieser Indizien, kann eine Sichtkontrolle während des Betriebs und bei laufendem Motor eventuell mehr Aufschluss bringen. Wenn es nach warmen Gummi riecht oder Abrieb erkennbar wird, ist man der Ursache dicht auf der Spur. Zudem sollte man nach dem Betrieb des Keilrippenriemens (natürlich nur außer Betrieb testen) die Lager und Scheiben anfassen können. Sind diese kurz nach dem Betrieb auffällig heiß, liegen die Ursachen eventuell in einer übermäßigen Reibung.

Was bringen Sprays?

Wenn ein Keilriemen quietscht, hilft Keilriemenspray nur bedingt, denn wenn ein Rippenriemen oder umliegende Bauteile erst einmal defekt, abgenutzt oder zu locker sind, kann auch ein Keilriemen-Spray nur bedingt das Quietschen, nicht aber die Mängel an sich beheben! Ganz verkehrt sind die Sprays jedoch nicht, denn sie sind ein gutes Mittel um das Material zu pflegen und halten den Gummi geschmeidig. Ist das Quietschen wetterbedingt, kann auch hier ein Keilriemenspray ein gutes Mittel sein, um dem entgegenzuwirken! Gleiches gilt, wenn der Keilriemen nach einem Wechsel noch quietscht. Bringt das Spray jedoch keinen oder nur einen kurzzeitigen Effekt, sollte der Weg zur Werkstatt nicht all zu lange auf sich warten lassen!

Sollte man das Quietschen ernst nehmen?

Wenn ein Keilriemen über einen längeren Zeitraum quietscht, sollte der Ursache umgehend auf den Grund gegangen werden, da durch einen defekten oder im schlimmsten Fall gerissenen Keilriemen Folgeschäden und damit höhere Reparaturkosten entstehen können.

Was kostet ein Keilriemenwechsel?

Normalerweise belaufen sich die Materialkosten bei einem Riemenwechsel zwischen 5 und 20 Euro. Leider ist es oft der Wechsel selbst, der durch den Aufwand ordentlich zur Kasse bittet! Je nach Fahrzeugtyp muss man für den Einbau 150 bis 200 Euro zusätzlich einplanen. Durch den hohen Arbeitsaufwand und die geringen Materialkosten lohnt es sich deshalb oft den Keilriemen immer dann vorsorglich wechseln zu lassen, wenn Reparaturen erfolgen, bei denen der Keilrippenriemen ohnehin ausgebaut werden muss!