Zündspule defekt – Ursachen, Symptome, Kosten

Funktion einer Zündspule

Die Zündspule ist ein äußerst wichtiges Bauteil der Zünd-Anlage von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Ihre Aufgabe ist die Erzeugung der Hochspannung, welche erforderlich ist, um den Zündfunken für den Verbrennungsmotor herzustellen. Generell ist der Zündspulenaufbau bei den einzelnen Fahrzeugen identisch. Im Inneren befinden sich die Spule mit der Primärwicklung, sie besteht aus dickerem Kupferdraht, sowie die Spule mit der Sekundärwicklung, welche aus dünnerem Kupferdraht gefertigt und deutlich länger ist. Beide Spulen umwickeln einen laminierten Eisenkern. Der Draht der Spülen ist isoliert, damit die Spannung nicht von der Sekundärwicklung auf die Primärwicklung überspringen kann, so werden Kurzschlüsse verhindert. In der Zündspule wird aus der vorhandenen 12-Volt-Spannung eine Hochspannung von etwa 15.000 bis zu ca. 30.000 Volt erzeugt. Diese wird über die Zündleitungen an die Zündkerzen weiter verteilt und das Gemisch aus Kraftstoff und Luft in den Zylindern kann gezündet werden.

Ursachen einer kaputten Zündspule

Wie andere Bauteile eines Fahrzeugs unterliegt auch die Zündspule einem Verschleiß. Interne Kurzschlüsse oder mechanische Beschädigungen durch die Motorvibration, verrostete Steckeranschlüsse durch Nässe oder fehlerhafte Spannungsversorgung können auftreten. Es gibt verschiedene Anzeichen, die darauf hindeuten, dass eine Zündspule defekt ist: Der Wagen springt nicht an, das Auto beschleunigt deutlich schlechter oder der Motor erzeugt Fehlzündungen. Erhöhter Kraftstoffverbrauch, ein unruhiger Motorlauf oder Leistungsverlust sind ebenfalls deutliche Symptome für eine defekte Zündspule. Bei manchen Fahrzeugen leuchtet die Kontrollleuchte für den Motor auf, es wird ein Fehlercode angezeigt oder die Motorsteuerung schaltet in den Notlauf.

Zündspule defekt – die Auswirkungen

Ist die Zündspule defekt, kann das Auswirkungen haben wie gelegentliche Aussetzer oder reduzierte Beschleunigung. Treten die vorgenannten Symptome auf und die Zündspule ist defekt, kannst Du zwar noch weiterfahren, allerdings sollte die Zündspule relativ schnell gewechselt werden. Der Defekt an einer Zündspule kann die anderen Zylinder beeinflussen, in manchen Fällen lässt sich der Motor nicht mehr starten. Der Wechsel einer defekten Zündspule ist wichtig, um eine verlässliche Zündung und einen runden und effizienten Motorlauf zu gewährleisten. Wer mit einer defekten Spule weiter fährt, kann Folgeschäden verursachen.

So kannst Du die Zündspule prüfen

Eine verteilerlose Zündanlage ermöglicht eine einfache Diagnose, eine Zündanlage mit Verteiler muss im Detail getestet werden. Wie schon erwähnt, geben viele On-Board-Diagnose-Systeme einen Fehlercode aus, der die Suche nach einem Defekt erleichtert. In den meisten Fällen lässt sich ein Defekt mit üblichen Mitteln nicht hundertprozentig feststellen. Eine Widerstandsmessung führt nur selten zu einem eindeutigen Ergebnis. zudem ist Spezialwerkzeug erforderlich, da die Komponenten schlecht zugänglich sind. Ein Fachmann kann die Funktione der Zündspule mit Spezial-Werkzeug und -Geräten kontrollieren, dies kann im aus- oder eingebauten Zustand erfolgen. Da ein Hobby-Schrauber meist nicht über diese modernen Messgeräte verfügt, ist die Messung der Spannungsversorgung durch eine Fachwerkstatt empfehlenswert.

Prüfpunkte beim Testen der Spule

  • Prüfung auf mechanische Beschädigungen
  • Sind Haarrisse am Gehäuse vorhanden
  • bestehen Beschädigungen oder Oxidation an Zündleitungen und Steckerverbindungen
  • stimmt die Spannungsversorgung
  • Auslesen des Fehlerspeichers mit einem Diagnosegerät
  • Kontrolle der Motorsteuerung und Zündüberwachung
  • Prüfen des Hochspannungs-Verlaufs

Ohne korrekte Messung sollte keine der Zündspulen ausgetauscht werden, überlasse dies einem Fachmann in der Werkstatt Deiner Wahl.

Die Kosten einer kaputten Zündspule

Je nach Fahrzeugtyp musst Du mit Kosten von 60 bis 180 Euro pro Spüle rechnen. Dazu kommt der Arbeitsaufwand. Abhängig sind die Kosten von der Qualität, Art und Lieferung der Komponenten. Es gibt Zündspulen, die sich für mehrere Zylinder eignen, andere können lediglich einen Zylinder mit Elektrizität versorgen. Nicht immer müssen beide gleichzeitig ausgetauscht werden, sie können einzeln bestellt werden. Der Austausch des Bauteils in einer Werkstatt ist von Vorteil. Dort kennen die Fachleute den genauen Typ der Spulen und geben Garantie auf das Neuteil. Zudem ist das Arbeiten an der Zündanlage nicht ganz ungefährlich, dort liegt eine Hochspannung an, für einen Laien nicht unbedingt einfach.

A.T.U.: Reparatur live auf dem Handy verfolgen – Transparenz durch Innovation

Spannende Innovation bei ATU: Transparenz bei der Autoreparatur

In den letzten Monaten sah sich die Autowerkstätten-Kette ATU oft Kritik ausgesetzt, dass wie auch bei anderen Werkstätten mangelnde Transparenz dazu genutzt wird, unnötige Reparaturen in Rechnung zu stellen.

Dies soll sich nun dank einer Smartphone-Innovation grundlegend ändern.

Nach Meldungen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und es TV-Senders n-tv sollen Kunden Ihre Reparaturen zukünftig auf em Smartphone mitverfolgen können.

Ganz neu ist diese Methode nicht, da schon der Mutterkonzern, die französische Mobivia diese Methodik anwendet.

Laut A.T.U. Chef Werner in der F.A.S., gehört die Kritik an A.T.U. nun der Vergangenheit an: „Wir schleppen dieses Image zu Unrecht mit uns herum, da wir uns komplett gewandelt haben. Das Wichtigste ist es, den Kunden dauerhaft zu binden: Was hilft es da, ihn einmal über den Tisch zu ziehen?“

Auspuff raucht – was bedeutet weißer, blauer oder schwarzer Rauch beim Kfz?

Extreme Abgasschwaden und starker Auspuffqualm wurden lange Zeit mit den Wundern des automobilen Fortschritt assoziiert. Doch heutzutage solltest Du bei deinem Auto dank der Katalysatoren und Partikelfilter im Idealfall gar keine Abgase aus dem Auspuff wahrnehmen können.

auspuffDicke Rauchschwaden sind mittlerweile zu einem seltenen Phänomen geworden, doch nicht immer bedeutet schwarzer, weißer oder blauer Qualm aus dem Auspuff, dass der Motor deines Autos defekt ist. Mängel können jedoch sehr wohl der Grund für den Qualm sein und im Extremfall zeigen farbige Abgase sogar an, dass die Technik deines Autos bereits einen Schaden davongetragen hat. Wir zeigen dir in diesem Ratgeber, was die Farbe des Auspuffqualms dir über den Zustand des Motors verrät und was Du tun solltest, wenn dein Auspuff raucht.

Weißer Rauch aus dem Auspuff / Weißer Qualm aus dem Auspuff beim Gas geben

Aus dem Auspuff steigt besonders häufig im Winter weißer Rauch auf. Dieser Qualm entsteht in der Regel durch Wasserdampf, der sich in den Abgasen befindet, wenn der Motor deines Autos noch kalt ist. Weißer Rauch aus dem Auspuff beim Starten ist also zunächst einmal völlig normal. Dein Auto raucht weiß und stinkt nach Benzin? Dann ist Vorsicht geboten, denn oft deutet diese Anzeichen auf eine kaputte Zlinderkopfdichtung hin. Hier solltest Du unbedingt umgehend eine KFZ Werkstatt aufsuchen oder anderweitig den Schaden beheben, denn eine defekte Zylinderkopfdichtung kann schnell einen Motorschaden zur Folge haben.

Schwarzer Qualm aus dem Auspuff

Mit schwarzem Rauch verbinden viele Autofahrer in der Regel einen sich anbahnenden Motorschaden. Doch nicht immer muss hier dein Auto kurz vor dem Ende stehen. Schwarzer Rauch aus dem Auspuff kann nämlich auch durch die Rußpartikel verursacht werden, die sich im Standgas-Betrieb oder auch bei langsamen Autofahrten im Auspuff absetzen. Wird der Motor dann mit höheren Drehzahlen gefahren, werden diese kleinen Partikel einfach raus geblasen, wodurch eine schwarze Rauchwolke entsteht. Schwarzer Qualm aus dem Auspuff tritt oft bei PKWs mit Dieselmotor auf.
Insofern ein Selbstzünder enorm rußt und sich starke schwarze Rauchschwaden bilden, kann auch eine unsaubere Verbrennung des Motors eine mögliche Ursache sein, wenn dieser etwa nicht genügend Sauerstoff erhält. Du solltest hier überprüfen, ob der Luftfilter verschmutzt ist und bei Bedarf austauschen.

Blauer Rauch aus dem Auspuff

Blauer Qualm ist die Folge von Motoröl oder unverbranntem Kraftstoff, das sich in den Abgasen befindet. Hier kommen viele Ursachen in Frage. Beim Kaltstart deines Autos kann ein hoher Kraftstoffanteil im Abgas für den blauen Rauch verantwortlich sein. Dies ist jedoch völlig harmlos. Aber auch ein undichter Ölkreislauf, eine schlechte Spritzerstäubung die durch Materialverschleiß hervorgerufen wird oder weitere Faktoren können die Ursache für blauen Qualm sein. Qualmt dein Auto auch nach längeren Strecken noch stark, solltest Du unbedingt eine Werkstatt aufsuchen, um schwerwiegende Probleme und Mängel ausschließen zu können.

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Luftfilter wechseln – Ursachen, Intervalle und Kosten

luftfilterDamit bei Diesel- und Ottomotoren die Verbrennung vonstatten geht, wird die Umgebungsluft benötigt. Damit in das Öl und in die Brennräume kein Dreck gelangt, muss diese allerdings gefiltert werden. Der Luftfilter sitzt aus diesem Grund vor dem Ansaugtrakt.

Bei einem Kraftfahrzeug ist der Luftfilter immer ein wichtiges Element und ist der Luftfilter stark verschmutzt, kann die Funktion des Motors sehr beeinträchtigt werden. Gerne wird der Luftfilter auch als Lunge des Motors bezeichnet und der Motor wird damit mit Luft versorgt. Luft wird über den Ansaugtrakt von außen angesogen und vom Filter werden Schmutzpartikel zurückgehalten. Die gefilterte Luft wird im Anschluss im Zylinder mit zerstäubtem Benzin verbrannt.

Den Luftfilter wechseln

Wenn ein Luftfilter verschmutzt ist, dann kann sich dies auf die Leistung des Motors negativ auswirken. In der Folge der Verschmutzung erhält der Motor schließlich die niedrigere Luftzufuhr und es nimmt der Kraftstoffverbrauch zu. Ist ein Luftfilter sehr beschädigt oder verschmutzt, dann kann es im schlimmsten Fall sogar zu dem Versagen von dem Motor kommen. Der Verschmutzungsgrad sollte daher regelmäßig geprüft werden und nur dann können auch hohe Folgekosten verhindert werden. Probleme mit dem Luftfilter werden somit generell an dem erhöhten Verbrauch und an dem Abfall der Leistung erkannt.

Wie oft muss man den Luftfilter Auto wechseln und wie ist der Ablauf?

Bei einem Luftfilter gibt es natürlich eine begrenzte Lebensdauer und dieser muss nach einer gewissen Zeit erneuert werden. Bei den einzelnen Modellen kann der Wartungsintervall hier signifikant variieren. Abhängig ist dies von der zurückgelegten Fahrstrecke, von den Gegebenheiten, der Witterung, der Jahreszeit und dem Filtermaterial. Damit ein Orientierungswert genannt wird, werden Luftfilter meist alle 30.000 bis 40.000 Kilometer erneuert.

Bei Inspektionen wird der Zustand von dem Filter in der Regel geprüft. Viele der Luftfilter sind relativ günstige Einwegprodukte und meist kostet im freien Handel ein Austauschfilter nur 10 bis 20 Euro. Wer den Luftfilter wechseln möchte, muss dafür nicht in die Werkstatt. Der Aus- und Einbau kann oft in Eigenregie vorgenommen werden und dafür werden kaum große KFZ-Fachkenntnisse benötigt. Natürlich wird bei dem eigenständigen Wechsel auch Geld gespart.

Bei vielen Modellen ist der Wechsel eine einfache Angelegenheit und in dem sogenannten Filterkasten sitzt der fein strukturierte Papierfilter. Der Filterkasten liegt meist auf dem Motor oder zumindest in dessen Nähe. Das Bauteil ist einfach zugänglich, auch wenn die Befestigung und die genaue Position oft verschieden sind.

Mit einigen Schrauben oder mit Klickverschluss kann der Deckel geöffnet werden und der Luftfilter wird entnommen. Wichtig beim Wechsel ist, dass in die offene Ansaugbrücke kein Schmutz gelangt. Der Wechsel sollte aus diesem Grund relativ schnell durchgeführt werden.

Bei einer Werkstatt kostet der Luftfilter als Material zwischen 20 und 100 Euro. Werden besondere Luftfilter benötigt, ist der Materialpreis immer etwas höher. Meist werden etwa 10 bis 40 Euro für den Aus- und Einbau fällig. Abhängig sind diese Kosten davon, wie der Luftfilter untergebracht wurde. Meist dauert der Wechsel in der Werkstatt nur etwa 10 Minuten und deshalb ist diese Reparatur in der Regel vergleichsweise günstig.

Wird der Luftfilter selbst gewechselt, dann reichen meist ein Schraubendreher und ein Lappen aus, falls der Bereich relativ stark verschmutzt sein sollte. Zunächst wird die Motorhaube geöffnet und gesichert. Bei dem Luftfilterkasten werden die Verschlüsse geöffnet und wurde die Luftfiltermatte aus dem Gehäuse entnommen, wird das Gehäuse mit dem Lappen gereinigt. Eine neue Luftfiltermatte wird in das Gehäuse eingelegt und der Deckel wird verschlossen. Am Ende wird die Motorhaube geschlossen und der Vorgang ist erledigt.

Die Luftfilter wechseln: Kosten bei der Reparatur in der Werkstatt

Bei einem Luftfilterwechsel ist der Arbeitsaufwand meist niedrig. Die Luftfilter sind beinahe immer gut erreichbar und es müssen bei dem Motor keine weiteren Komponenten ausgebaut werden. In etwa 10 bis 30 Minuten ist der Austausch von dem Filter je nach Modell erledigt. Nachdem die Wartezeit gering ist, kann deshalb in der Werkstatt gewartet werden. Direkt im Anschluss können die Fahrzeughalter wieder unbeschwert weiter fahren.

Je nach Arbeitslohn und je nach Kosten für den Luftfiltereinsatz können sich die Kosten je nach Fahrzeugmodell ab etwa vierzig Euro belaufen. Natürlich hängt dies zum großen Teil von dem Typ des Autos und von der Werkstatt ab. Während ein Golf V Variant beispielsweise bei etwa 30 Euro liegt, kostet ein Opel Astra H Caravan beispielsweise etwa 40 Euro. Auch ein Ford First Lim. oder der Audi A4 Avant kosten etwa 40 Euro. Der BMW Baureihe 3 Touring kostet etwa ab 85 Euro und ein Mercedes-Benz BM 207 E-Klasse Coupe liegt beispielsweise bei etwa 80 Euro.

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Wie du deine eigene Kfz Werkstatt einrichtest

Der Traum von der eigenen Hobby-Autowerkstatt

Zum Glück braucht es auch Hobbys. Sie bieten den Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und helfen, zur Ruhe zu kommen. Wer seine Freizeit lieber produktiv und nicht etwa mit Computer- oder Gesellschaftsspielen verbringt, sollte über eine Hobbywerkstatt nachdenken. Sie benötigt zwar viel Platz und kann daher meist nur von Hausbesitzern eingerichtet werden. Dafür macht dort zu arbeiten besonders viel Spaß und man löst zudem diverse am Auto anfallende Probleme und spart dabei oftmals eine Menge Geld. Aber was genau muss man bei der Einrichtung einer Hobbywerkstatt bedenken? Und welche Werkzeuge sollte man sich anschaffen?

Einen geeigneten Raum finden

Wo genau die Werkstatt untergebracht wird, spielt eine eher untergeordnete Rolle. Es macht schließlich kaum einen Unterschied, ob man die Werkstatt direkt am Haus in der eigenen Garage einrichtet oder sich dafür eine zusätzliche Garage oder Halle anmietet. Wichtiger ist dagegen die Größe des Raumes. Sie muss auf jeden Fall zu den Anforderungen passen. Eine Hebebühne wird man beispielsweise in einer Garage nicht unterbringen. Ein Must-Have ist außerdem ein Fenster oder zumindest eine Lüftung. Bring man Lacke auf, entstehen nämlich Dämpfe, die gesundheitsgefährdend sind. Deswegen sollte man den Raum danach durchlüften können, damit deren Konzentration nicht zu hoch wird. Anschlüsse für Strom und Wasser sollten ebenfalls vorhanden sein. So kann man darauf verzichten, Verlängerungskabel zu verwenden. Zudem muss man dadurch nicht extra in die Küche oder ins Bad gehen, wenn man Wasser benötigt. Ein Starkstromanschluss mag ebenso nötig sein, da einige Geräte eben sehr viel Power brauchen.

Was sind Basisausrüstungsgegenstände einer Hobby-Kfz-Werkstatt?

Generell gibt es unendliche Ausrüstungsgegenstände und Werkzeuge, die man sich in seine Hobbywerkstatt stellen kann. Wir wollen uns hier einmal einen Ausschnitt der wichtigsten Gegenstände ansehen, um ausgiebig am eigenen Auto oder Oldtimer herumschrauben zu können.

Hebebühne

hebebühne-ausrüstung-kfz-werkstattDie Hebebühne ist wohl einer nützlichsten Gegenstände in einer Hobbywerkstatt. Bei Hebebühnen gehen die Preise bei Herstellern wie Twin Busch schon ab ca. 1.200 EUR los. Mobile Kfz Hebebühnen gibt es sogar schon für ca. 400 EUR. Eine große Auswahl an Hebebühnen findest sich zum Beispiel bei Plattformen wie eBay.

Getriebeheber für Autos und LKWs

Das Getriebe überträgt die Bewegung des Motors, damit diese an die Reifen weitergegeben werden kann. Mit all den Zahnrädern und der massiven Konstruktion wiegt es jedoch schon beim Auto meist mehr als 150 kg. Möchte man es ausbauen, sollte man daher einen Getriebeheber verwenden. Andernfalls könnten Verletzungen die Folge sein. Übrigens ist es keine gute Idee, beim Kauf zu sparen. Schließlich kann dies nicht nur die teuren Komponenten beschädigen, sondern ebenso die eigene Sicherheit gefährden. Möglichst kostspielige Modelle zu erstehen, ist allerdings auch nicht immer die Lösung. Schließlich gibt es einige Hersteller, deren Geräte selbst dann schlecht sind. Nicht viel falsch machen kann man dagegen mit den Herstellern Timbertech, Holzinger oder DEMA. Die Produkte dieser Unternehmen haben einen hervorragenden Ruf und etliche positive Bewertungen. Aber wie viel genau muss man für solche Artikel ausgeben? Weniger als 100 Euro sollten es zumindest nicht sein, hier fangen nämlich gute Einsteigermodelle an. Hochwertige Geräte kosten dann ungefähr 300 Euro. Bei dieser Summe rentiert sich ein Blick in einen Getriebeheber Ratgeber. Darüber hinaus kann man die Geräte auch gebraucht kaufen, was aber nicht empfehlenswert ist. Eventuell sind sie so nicht mehr sicher, weil ihre maximale Traglast überschritten wurde oder sie stark abgenutzt sind.

Beleuchtung oder Flutlicht

Da die viele Schrauber oftmals in der Nacht nach der eigentlichen Arbeit an ihren Autos oder Motorrädern schrauben ist natürlich auch eine gute Beleuchtung extrem wichtig. Gerade auch in Hallen oder Garagen ohne Fenster gilt dies sogar rund um die Uhr und zu jeder Jahreszeit. Hier empfiehlt es sich mit einfachen Neon-Röhren aus dem Baumarkt eine Eigenlösung zu basteln, so dass man hier für ca. 75 EUR schon gut aufgestellt ist. Eine gute Anleitung hierzu findet sich bei Autobild.

Welche Werkzeuge brauche ich?

Eine Werkstatt einzurichten, ist meist erst der nächste Schritte. Davor haben hobby-autowerkstattHobbyhandwerker normalerweise bereits einiges an Werkzeug zusammen gesammelt. Somit verfügen sie schon über die Grundausstattung und müssen nur noch in passende Werkbänke und Aufbewahrungsmöglichkeiten investieren. Viele kaufen zusätzlich noch diverse Elektrogeräte wie einen Schleifer oder eine Poliermaschine. Zwingend nötig sind solche Anschaffungen übrigens nur, sofern man den jeweiligen Apparat öfters benutzt. Andernfalls mag es günstiger sein, ihn sich auszuleihen.

Hier noch eine kleine Checkliste an wichtigen Werkzeugen:

  • Cuttermesser
  • Schraubenzieher-Set
  • Meterstab
  • Multimeter
  • Ratschen
  • Inbusschlüssel
  • Maulschlüssel
  • Kombizange
  • Saitenschneider
  • Drehmomentschlüssel
  • Gummihammer
  • Schlosserhammer

Wenn man sich diese und andere Werkzeuge kauft, sollte man hier natürlich auch besonders auf Qualität achten.

Wer für sein Projekt dann noch günstige oder kostenlose Ersatzteile  benötigt, findet diese zumeist bei einer Autoverwertung in seiner Nähe.

Wie Du die Lebensdauer deines Autos verlängerst.

Kein Auto ist für die Ewigkeit gebaut. Doch wer einige grundlegende Dinge beachtet, kann die Lebensdauer Auto verlängern.

lebensdauer-auto-verlaengernWer sich ein neues Auto gekauft hat, möchte es meist so lange fahren wie möglich. Schließlich soll sich die kostspielige Anschaffung auch lohnen. In Deutschland werden die Fahrzeuge durchschnittlich 10 bis 11 Jahre gefahren, bevor sie beim Schrotthändler landen. Wurden beim Bau der Fahrzeuge hochwertige, moderne Materialien verwendet, ist der Verschleiß auch entsprechend geringer. So kann liegt die zu erwartende Lebensdauer durchaus bei etwa 15 Jahren liegen. Doch wenn Du folgende Ratschläge beachtest, kannst Du noch viel länger Spaß an Deinem Wagen haben.

Regelmäßiger Ölwechsel hält den Motor jung

Der Motor ist das Herz deines Autos. daher solltest Du dafür sorgen, dass er immer gut geschmiert ist. Daher ist es besonders wichtig, öfters den Ölstand zu überprüfen und regelmäßig das Öl auszutauschen. Je nach Fahrzeug sollte, je nach Fahrzeug und Modell, nach 30.000 bis 50.000 gefahrenen Kilometer ein Ölwechsel vorgenommen werden.TIPP: Bei Öl unbedingt auf Qualität achten. Öl von sogenannten „No Name Marken“ erfüllen häufig nicht die Voraussetzungen, um den Motor optimal mit Schmierstoffen zu versorgen. Nur wenn der Motor gut geschmiert ist, kann der Verschleiß der Bauteile effektiv reduziert werden.

Wartungstermine einhalten

Für jedes Auto gibt es Wartungsintervalle, die möglichst eingehalten werden sollten. Nur eine Fachwerkstatt hat die technischen Möglichkeiten und die Erfahrung versteckte Schäden rechtzeitig zu erkennen. Sicherlich ist eine Wartung mit Kosten verbunden, dennoch lohnt sich die Ausgabe, wenn sich so die Lebensdauer Auto verlängern lässt. Zudem ist eine Reparatur meist wesentlich kostspieliger.

Mit Reparaturen nicht warten

Sollte dennoch eine Reparatur notwendig sein, solltest Du damit nicht all zu lange warten. Ansonsten drohen Folgeschäden die unter Umständen den Motor komplett zerstören. Zudem kann eine verschleppte Reparatur für den Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer schnell lebensgefährlich werden. So kann eine abgenutzte Bremse verheerende Folgen haben.

Wie du bei einem Werkstattbesuch trotzdem noch Geld sparen kannst erfährst du in unserem Spezial-Artikel hier.

Kurzstrecken schaden dem Auto

Kurze Strecken solltest Du nicht unbedingt mit dem Auto fahren. Der Bäcker um die Ecke ist auch gut zu Fuß zu erreichen. Das Problem, dass sich bei Kurzstrecken ergibt ist die Betriebstemperatur des Motors. Ist die Motortemperatur zu gering, wird das Öl nicht heiß genug, um den Motor optimal mit Schmierstoffen zu versorgen. Ein normaler Benzinmotor benötigt etwa zehn Minuten, um die erforderliche Betriebstemperatur zu erreichen. Bei Diesel Aggregaten dauert es in der Regel noch länger, bis er warm ist.

TIPP: Bis der Motor seine Betriebstemperatur solltest Du möglichst gefühlvoll Gasgeben und auf niedrige Drehzahlen achten. Sogenannte Kavalierstarts schaden jedem Motor und reduzieren nur unnötig die Lebensdauer des Fahrzeugs.

Auf Drehzahl achten

Generell ist es wichtig beim Fahren auf die Drehzahl zu achten. Ein zu hoher Drehzahlbereich erhöht den Verschleiß des Motors und verursacht Motorschäden. Allerdings kann auch ein untertouriger Fahrstil den Motor schädigen, denn dadurch wird die Kurbelwelle zu sehr belastet.

HINWEIS: Laut ADAC liegt der optimale Drehmoment bei einem normalen Auto bei etwa 1500 bis 3000 Umdrehungen pro Minute.

Fazit:

Wenn Du Dein Fahrzeug gut Pflegst und die Ratschläge beachtest, kannst Du die Lebensdauer deines Auto verlängern. Manche Autos erreichen so ein Alter von 15 bis 18 Jahren und so manches Fahrzeug hat sogar das Zeug zum begehrten Oldtimer.

 
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Weitere spannende Artikel, die dir helfen die Lebensdauer deines Autos zu verlängern:

Sollte dein Auto irgendwann doch für immer den Geist aufgeben, dann bringe es am besten zu einer Autoverwertung in deiner Nähe (siehe unsere Übersicht über Autoverwertungen in ganz Deutschland).

Unverschuldeter Unfall und was nun?

Die Rechte der Schadensregulierung bei einem unverschuldeten Unfall sind klar geregelt. Wer in einen Unfall ohne Eigenverschuldung verwickelt ist, dem stehen als Geschädigten einige Rechte zu. Welche Ansprüche der Geschädigte geltend machen kann, wird erst dann ermittelt, wenn die Schuldfrage eindeutig geklärt ist. Dafür braucht es die Verkehrsordnungshüter.

Die ersten Schritte nach einem Unfall

Wie schwer und gravierend der Unfall per se sein mag, die erste Handlung muss immer der Anruf bei der Polizei sein. Die Verkehrspolizei nimmt den Unfall auf. Kommt es später zu einem Rechtsstreit, ist diese Anzeige für den unschuldig Geschädigten von großer Wichtigkeit. Nur mit der Bestätigung der Polizei, wobei der Unfallhergang genau und detailliert aufgezeichnet vorliegt, hat der Geschädigte das nötige Beweismaterial, um seine Rechte einfordern zu können.

Welche Fehler sollte man bei unverschuldeten Unfällen vermeiden – was gilt es zu beachten?

Ein Unfall ist eine unangenehme und zugleich schwierige Angelegenheit, die mit unterschiedlichen Pflichten und Rechten verbunden ist. Ein grober Fehler ist es, die Schadensabwicklung selbst in die Hand nehmen zu wollen. Fotos machen, Unfallskizze erstellen, die Kontaktaufnahme mit der Unfallgesellschaft des Unfallgegners aufnehmen usw., all diese Schritte der Eigeninitiative führen, wenn es vor Gericht hart auf hart kommt, nicht zum gewünschten Erfolg.
Am Unfallort gilt es eines zu beachten: Ruhe bewahren! Was passiert ist, kann nicht rückgängig gemacht werden. Den Unfallgegner verbal oder wie auch immer anzugreifen, macht wenig Sinn, denn aggressives Verhalten nutzt niemandem. Vielmehr ist es wichtig, die Unfallstelle sofort abzusichern und den Überblick zu bewahren. Bei einem geringen Unfallschaden sind sogenannte Einigungsprotokolle möglich. Diese sollten jedoch nur dann von beiden Seiten unterschrieben werden, sofern keine anderen Ansprüche mehr geltend gemacht werden möchten. Ist beim Unfall ein erheblicher Schaden entstanden, so muss der Schadensanspruch des unverschuldeten Geschädigten schnellstmöglich der gegnerischen Verpflichtung gemeldet werden. Wartet der Geschädigte zu lange mit der Schadensmeldung, wird es für ihn immer schwieriger, den effektiven Schaden nachzuweisen und somit all seine Ansprüche geltend zu machen.

Warum ist es wichtig, einen unabhängigen Kfz-Gutachter zu beauftragen?

Ein unabhängiger Kfz-Gutachter nimmt die beim Unfall entstandenen Schäden objektiv und somit ganz unparteiisch auf. Er nimmt die Schäden unter die Lupe und erstellt aufgrund seiner Analysen ein Unfallgutachten. Damit dokumentiert er alle Mängel, die auf den Unfall zurückführen und er schätzt zudem den Aufwand für eine Reparatur, sofern diese möglich ist.

Nach einem unverschuldeten Unfall ist das Gutachten eines unabhängigen Kfz-Gutachters wichtig, da sein Schadengutachten weit über den Umfang eines von einer Kfz-Werkstatt erstellten Kostenvoranschlags hinausgeht. Ist eine Reparatur unmöglich, so kann der unabhängige Kfz-Gutachter den Wiederbeschaffungswert oder den aktuellen Wert des Fahrzeuges festlegen. Auf diese Weise deckt ein Gutachten mögliche Mehr- und Folgekosten ab, die in einem gewöhnlichen Kostenvoranschlag keine Berücksichtigung finden.

Wie findet man einen unabhängigen Gutachter?

Leider ist es nicht so einfach, den richtigen unabhängigen Gutachter zu finden. Objektivität und Qualifikation sind beim Thema Gutachter zuweilen dünn gesät. Die bekannten Prüfgesellschaften TÜV und DEKRA sind meist die ersten Anlaufstellen. Diese arbeiten häufig eng mit den Versicherungen zusammen. Der Bundesverband der unabhängigen und freiberuflichen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen ist eine weitere Instanz, um als unverschuldeter Geschädigte die Wahrheit ans Licht zu bringen. Hier finden alle Unfallgeschädigten einen seriösen Sachverständigen.

Was kostet ein unabhängiges Gutachten?

Je heftiger das Fahrzeug in Mitleidenschaft gezogen wurde, desto höher fällt das Honorar des Gutachters aus. Der Gutachter braucht umso länger, je gravierender die Schäden am Auto sind. Für die Ermittlung der Kosten dienen als Grundlage entsprechende Tabellen. An diesen orientieren sich die fixen Beträge, die bei bestimmten Leistungen abgerechnet werden. Je nach entstandenem Schaden kann das unabhängige Gutachten viel oder weniger kosten. Liegt die Schadenshöhe inkl. der MwSt. bei 2.000 Euro, so beläuft sich das Grundhonorar des Gutachters von 265 bis 355 Euro. Beträgt die Schadenshöhe rund 20.000 Euro, dann erhält der Gutachter ein Honorar zwischen 940 bis 1.355 Euro.
Allerdings wird das Honorar bei unverschuldeten Unfällen von den meisten unabhängigen Sachverständigen mit der gegnerischen Versicherung abgerechnet, so dass dem Geschädigten keinerlei Kosten dafür entstehen. Bei folgenden unabhängigen Gutachtern, ist das Unfallgutachten bei unverschuldeten Unfällen kostenfrei:

Fazit

Ein Unfall muss nicht gleich einen Weltuntergang bedeuten. Das richtige Verhalten ist essenziell. Wird der Unfall sachgemäß von den Ordnungshütern aufgenommen, ist das unabhängige Gutachten für den unverschuldeten Geschädigten enorm entscheidend, um seine Rechte und Ansprüche bei der gegnerischen Versicherung oder bei Rechtsstreitigkeiten vor Gericht geltend machen zu können. Fehler oder Versäumnisse nach einem Unfall können enorme Geldeinbußen mit sich bringen.

 
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Geld sparen beim Werkstattbesuch – so wird die Autoreparatur günstig

autowerkstattDie meisten Autobesitzer haben sich bislang nicht gerade über Werkstatt-Rechnungen gefreut und in vielen Fällen handelt es sich sogar um böse Überraschungen. Neue Fahrzeuge stecken voller High-Tech und deshalb haben Garagen-Bastler hier nicht mehr viele Möglichkeiten. Der Besuch in der Werkstatt ist daher oftmals unumgänglich und meist werden Originalteile benötigt. Egal schließlich ob Rostlaube oder Neuwagen, alle Autos müssen zumindest alle drei Jahre in die Werkstatt, beispielsweise für den TÜV, die Reparatur oder die Wartung.

Gerade wenn Neuwagen gekauft werden, dann müssten diese bei Mängeln auch in Vertragswerkstätten, weil es hier die gesetzliche Sachmängelhaftung oder die Herstellergarantie gibt. Nachbesserungen sind nur bei Werkstätten von der gleichen Fahrzeugmarke oder nur beim Verkäufer möglich. Natürlich sind sonst freie Werkstätten generell günstiger, weil von dem freien Teilehandel preiswertere Ersatzteile genutzt werden. Damit keiner bei einer Werkstatt generell draufzahlt, können mit manchen Tipps und Tricks bis zu einem Drittel von den Werkstattkosten eingespart werden. Keiner muss sich damit vor der Rechnung fürchten, wenn das Fahrzeug in die Werkstatt muss.

Bei einem Werkstattbesuch Kosten sparen

Wird beispielsweise das Motoröl eigenständig besorgt, dann kann von dem Werkstattpreis sogar fast die Hälfte gespart werden. Wichtig ist lediglich, dass die Ware auch den Herstellervorgaben entspricht. Wer nur beispielsweise Blechteile benötigt, der kann auch bei einem Schrottplatz oder bei einer Autoverwertung vorbeischauen, denn es gibt dort schließlich nicht nur Schrott. Es gibt viele Teile zu Preisen, wovon bei den meisten Werkstätten nur geträumt wird. Wer natürlich seltene Oldtimerteile oder Kuriositäten sucht, der findet dafür auch spezielle Seiten im Internet.

Wichtige Verschleißteile wie beispielsweise Scheibenwischer, Bremsbeläge oder Bremsscheiben allerdings werden besser neu gekauft. Genauso wichtig sind auch sicherheitsrelevante Teile wie Bremsen oder Lenkung. Keiner darf sich natürlich selbst gefährden, nur um ein paar Euro zu sparen. Bis zu 80 Prozent von dem Werkstattpreis können sonst eingespart werden, wenn Teile repariert und nicht ersetzt werden. Es gibt einige spezialisierte Betriebe, welche die Bauteile wieder instandsetzen können. Mit dazu gehören beispielsweise die Anlasser oder die Lichtmaschinen. Als Austauschteile werden oft auch Teile angeboten, die bereits von namhaften Herstellern repariert und wiederaufbereitet wurden. Im Vergleich zu Neuteilen sind hier dann oft zwischen 30 und 40 Prozent Ersparnis möglich.

Von ganz billigen Teilen sollte jeder jedoch besser die Finger lassen, denn wird zu günstig gekauft, wird oft zweimal gekauft. Werden Teile als Originalteile angepriesen und sie sind dann bis zu 70 Prozent günstiger, ist es oft nichts Vernünftiges. Wer bei einem bekannten und eingesessenen Teile Händler kauft, der erhält meist eine gute Beratung und es gibt keine bösen Überraschungen.

Was ist bei dem Werkstattbesuch zu beachten?

Natürlich kann jeder verschiedene Teile selbst günstiger kaufen. Zu beachten ist, dass sich viele Werkstätten nicht dazu zwingen lassen, dass dann Teile auch eingebaut werden. Werden selbst gekaufte Teile von der Werkstatt eingebaut, wird natürlich nicht für die Funktionstüchtigkeit oder die Qualität der Teile gehaftet. Die Werkstatt haftet dann im Endeffekt nur für die korrekte Ausführung.

Bei vollfunktionsfähigen Teilen jedoch können die Autos oft kostengünstig, verlässlich und zügig wieder auf die Straße gebracht werden. Bei einem Besuch bei der Werkstatt sollte ein Mitarbeiter das Fahrzeug zunächst am besten mit der Hebebühne begutachten.

Vorab sollte zudem alles besprochen werden, was zu reparieren ist und man sollte sich einen Kostenvoranschlag geben lassen. Wird am Ende eine Rechnung erstellt, kann diese auch durch Experten geprüft werden. Die Werkstatt-Rechnungen können oft bei verschiedenen Gesellschaften geprüft werden und meist sind hier Kfz-Meister tätig. Die Profis können dafür sorgen, dass bei den Werkstattkosten sogar bis zu einem Drittel eingespart werden.

Fazit:

Wer beispielsweise sein eigenes Öl mitbringen möchte, der kann einiges an Geld sparen. Im Internet sind die Preise deutlich günstiger wie in der Werkstatt. Für 5 Liter Öl verlangt die Werkstatt beispielsweise oft 150 Euro und im Internet sind es nur 50 Euro. Zwar kommen Entsorgungskosten mit dazu, doch im Vergleich zu dem Öl-Preis der Werkstatt ist es dennoch günstiger. Wichtig ist allerdings immer auch das entsprechende Öl für das Fahrzeug. Die Sparfüchse können bei kleinen Inspektionen die Rechnung sogar um bis zu einem Drittel reduzieren. Nicht nur wenn eigens Öl gekauft wird, kann einiges gespart werden, sondern auch bei selbstgekauften Teilen. Wer dann mit einem Werkstattmitarbeiter die Arbeiten besprochen hat und es kommen bei der Inspektion oder Wartung noch weitere Positionen dazu, der sollte darauf bestehen, dass er vor der Reparatur noch einmal angerufen wird. Jeder kann sich dann schließlich noch eine Alternative überlegen und Kosten sparen.

 
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Ein Schrottauto zu Geld machen

Jeden Autobesitzer ereilt früher oder später das Schicksal, dass das eigene Auto nicht mehr zufriedenstellend funktioniert. Mängel häufen sich, immer häufiger auftretende Defekte gehen ins Geld und selbst die Kosten für Verschleißteile werden irgendwann zu hoch. Mit zunehmendem Alter wird so jeder Wagen früher oder später „schrottreif“. Hat man dagegen einen Unfall, kann das Auto binnen Sekunden zum wirtschaftlichen Totalschaden werden. Die einzige Lösung? Das Auto loswerden!

Das fahruntüchtige Fahrzeug einfach am Straßenrand stehen zu lassen, ist ohne rechtliche Folgen nicht möglich. Andernfalls macht man sich laut §326 StGB strafbar. Stattdessen müssen derartige Autos in Deutschland fachgerecht zerlegt, entsorgt sowie endgültig abgemeldet werden. Doch anstatt noch Geld zu bezahlen, um sein schrottreifes Auto loszuwerden, kann man ganz einfach welches dafür erhalten. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten.

Privatverkauf vs. Verwerter

Eines steht fest: Das alte Auto muss weg. Für die Möglichkeiten, die man hat, spielt der Zustand des Fahrzeugs eine große Rolle. Ist Ihr Auto alt, aber noch fahrtüchtig und besitzt zusätzlich eine gültige AU/HU-Plakette, so fällt es vergleichsweise leicht, einen Privatkäufer zu suchen. Ein Online-Inserat bietet hierfür eine solide Plattform, mit dem man potenzielle Käufer leicht erreichen kann, sofern das Inserat ansprechend gestaltet ist. Nicht nur Liebhaber alter, in die Jahre gekommener Autos begeben sich gern auf die Suche nach Schnäppchen. Auch Autobastler halten oft danach Ausschau, um die Fahrzeuge auszuschlachten und die Teile für eigene Zwecke wieder zu verwenden. Wie viel man für das Auto bekommt, hängt ganz vom Verhandlungsgeschick ab. Einige Interessenten bieten Geld für das gesamte Auto, andere hingegen sind nur an Einzelteilen interessiert. Je nachdem, wie man das Auto im Inserat darstellt oder wie man sich einigt, kann der Verkaufspreis unterschiedlich hoch oder niedrig ausfallen. Hier spielt natürlich der Zustand und die Qualität von Karosserie, Ausstattung und Aggregaten eine wesentliche Rolle.

Ist Ihr Auto fahruntüchtig und ohne Plakette, kann ein Privatverkauf problematisch sein. Eine attraktive Summe für ein schrottreifes Auto zu erhalten, ist in der Regel unwahrscheinlich. Grundsätzlich wird ein solches Schrottauto direkt zum Verwerter gebracht. Doch Vorsicht: Nicht jeder Verwerter lässt Ihr Auto kostenlos verschrotten. Oft fällt eine Gebühr in Höhe von 100 Euro oder mehr an. Hinzu kommt, dass das fahruntüchtige Auto auf eigene Kosten zum Verwerter transportiert werden muss. Der einzige Profit, den man hier also noch machen kann, ist, wenn man das Fahrzeug vorher selbst ausschlachtet und die wertvollen Teile verkauft. Gibt es vielleicht eine einfachere Lösung, wie man sein Schrottauto einfach und unkompliziert zu Geld machen kann?

Ankaufunternehmen

Neben dem Privatverkauf und der klassischen Autoverwertung bieten Ankaufunternehmen wie wirkaufendeinauto.de eine unkomplizierte Alternative, wie man problemlos sein schrottreifes Gefährt los wird. Vor dem Verkauf erfolgt zweistufige Bewertung, um den Restwert des Fahrzeugs zu ermitteln. Dies geschieht völlig unkompliziert, denn wirkaufendeinauto.de sagt Ihnen die Antwort auf: Was ist mein Auto noch wert? Die erste Stufe erfolgt per Online-Preisrechner, in den die wichtigsten Fahrzeugdaten wie Marke, Modell und das Jahr der Erstzulassung eingegeben werden. Binnen weniger Sekunden erfährt man einen ersten Schätzwert, der auf aktuellen Marktdaten basiert.

Im zweiten Schritt wird ein persönlicher Termin zur Begutachtung in einer von über 100 deutschlandweiten Filialen gebucht, wo das Fahrzeug von Kfz-Experten genau unter die Lupe genommen wird. Nach der Begutachtung wird dem Kunden ein Ankaufangebot unterbreitet, das man bei Interesse annehmen kann. Somit hat man sein Schrottauto verkauft, und dies ist sogar innerhalb von nur 24 Stunden möglich. Bei diesem Ankaufunternehmen hat man den Vorteil, dass der Zustand des Fahrzeugs keine Rolle spielt. Somit können auch Autos, die als Totalschaden deklariert wurden, problemlos vorgestellt werden. Falls das Auto bewegungsunfähig ist, wird sogar bei der Organisation eines Transports geholfen.

Auf den Autowert kommt es an

Ob Sie Ihr Schrottauto privat, über ein Ankaufunternehmen oder in Einzelteile zerlegt verkaufen, liegt ganz bei Ihnen. Falls es schnell gehen soll und Sie Ihr Auto einfach nur entsorgen möchten, sind Sie mit einer Fahrzeugverwertung gut bedient. Achten Sie jedoch darauf, dass es ein zertifizierter Betrieb ist, um böse Überraschungen zu vermeiden. Eine Autoverwertung in deiner Nähe findest du auf unserer Autoverwerter-Übersicht.

Neben den vorliegenden Schäden weist jedes Schrottauto unterschiedliche Eigenschaften auf, die für eine Preisfindung von Bedeutung sind. Neben Marke und Modell sind auch Ausstattung und Zubehör ausschlaggebend den Verkaufspreis. Daher ist es vor jedem Verkauf wichtig, den Autowert zu ermitteln. Seriöse Ankaufunternehmen bieten diesen Service meist kostenlos an. Nur so wissen Sie um den genauen Wert Ihres Fahrzeugs Bescheid und können Ihr Schrottauto zu Geld machen.

Was kostet Stoßdämpfer wechseln?

Was ist ein Stoßdämpfer beim Auto?

Der Stoßdämpfer, auch Schwingungsdämpfer genannt, absorbiert Stöße und Schwingungen, die vom Straßenbelag auf das Fahrzeug übertragen werden. Der Aufbau eines Stoßdämpfers ist schnell erklärt. Er besteht aus einem Zylinder und einem Kolben. Im Inneren des Zylinders befindet sich Gas oder Öl. Durch Auf-und Abwärtsbewegung wird das Gas oder Öl durch feine Öffnungen gepresst oder wieder zurückgesaugt. Dadurch verlieren die Schwingungen an Intensität.

 

Wann muss der Schwinungsdämpfer gewechselt werden?

Die Haltbarkeit eines Stoßdämpfers ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Schlechte Straßen mit vielen Schlaglöchern, häufiges fahren auf Feld- oder Waldwegen oder zu schnelles Fahren in Kurven lassen einen Stoßdämpfer schneller defekt werden als es unter normalen Bedingungen der Fall wäre.
Der Stoßdämpfer ist ein Verschleißteil und sollte etwa alle 80.000 bis 100.000 Kilometer überprüft werden.
Der Verschleiß von Stoßdämpfern ist schleichend und man gewöhnt sich schnell an einen nicht mehr richtig funktionierenden Stoßdämpfer. Mit einfachen Mitteln kann man jedoch feststellen, ob ein Stoßdämpfer defekt ist. Ungleichmäßig abgefahrene Reifen, ein hoher Reifenverschleiß, ein vibrierendes Lenkrad oder auch Poltergeräusche können Anzeichen sein. Ein untrügliches Zeichen für einen defekten Stoßdämpfer ist austretendes Öl.
Der Stoßdämpferwechsel gestaltet sich oft schwierig. Meist muss der Reifen und der Bremssattel demontiert werden; manchmal auch die Spurstange, die ein Teil der Lenkung ist. Arbeiten an Bremsen oder Lenkung dürfen nur von Fachwerkstätten durchgeführt werden.
Zumindest die Frontstoßdämpfer sind meistens mit der Feder zu einer Einheit verbaut: Dem Federbein. Um den Stoßdämpfer von der Feder zu trennen muss das komplette Federbein ausgebaut und die Feder mit einem Spezialwerkzeug auf Spannung gebracht werden, um den Stoßdämpfer entnehmen zu können. Das Spannen der Feder setzt ungeheure Kräfte frei, die schon so mancher Schrauber mit gebrochenen Knochen bezahlt hat. Also auch hier unbedingt eine Fachwerkstatt aufsuchen. Ist ein Stoßdämpfer nicht mit einer Feder verbunden, kann er leicht von jedem technisch versierten Menschen ausgebaut werden.

Was kostet ein Stoßdämpferwechel?

Die Kosten für einen Stoßdämpferwechsel variieren natürlich und sind vom Fahrzeugtyp abhängig. Die Stoßdämpfer für einen SUV oder einen Sportwagen sind hierbei deutlich teurer als Stoßdämpfer für einen Mittelklassewagen und können unter Umständen schon mal einen 4-stelligen Betrag erreichen. Ein normaler Stoßdämpfer kostet zwischen 50 Euro und 150 Euro. Man sollte jedoch bedenken, dass es sinnvoll ist, die Stoßdämpfer paarweise zu wechseln. Das heißt auf einer Achse rechts und links.
Natürlich darf man die Werkstattkosten nicht vergessen. Auch hier gibt es große Unterschiede und ein Preisvergleich lohnt sich immer. Manche Werkstätten bieten Komplettpreise an und machen so die kosten für einen Stoßdämpferwechsel übersichtlich.
Die Arbeitsleistung pro Achse wird im Schnitt mit etwa 150 Euro bis 200 Euro zu Buche schlagen. Berechnen wir jeweils das Maximum, kommen beim Stoßdämpferwechsel etwa 500 Euro pro Achse auf euch zu. Beim Minimum sind es nur etwa 250 Euro.
Das sollte euch eure Sicherheit und die der Anderen allerdings wert sein

 
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