Wie funktioniert die Autoentsorgung in Deutschland?

Sehr oft können Fahrzeuge durch Totalschäden, durch Unfälle oder durch das Alter schrottfrei sein. Viele möchten das Auto entsorgen, doch die anfallenden Kosten werden gescheut. Die ordnungsgemäße Entsorgung von einem PKW ist hier tatsächlich mit Kosten verbunden. Falls Fahrzeuge noch einen gewissen Gegenwert bieten, lassen sich die Kosten zum Teil dagegen rechnen. Schrotthändler bezahlen dabei kaum faire Ankaufspreise. Oft wird versucht, dass Käufer gefunden werden, welche das Auto vor der Entsorgung kaufen. Sehr viele Autobesitzer haben oft das Schicksal, dass ein Auto Schrott ist. Gerade Reparaturen gehen oft bei alten Fahrzeugen zu sehr ins Geld. Mit Sicherheit ist es nicht der richtige Weg, wenn die Fahrzeuge am Straßenrand abgestellt werden und gewartet wird, bis Grad darüber gewachsen ist. Diese Art der Entsorgung ist ordnungswidrig.

Welche Möglichkeiten gibt es in Deutschland sein Auto zu entsorgen? Was muss man dabei beachten?

schrottplatz-altWichtig ist, dass nur die zertifizierten Annahmestellen bzw. die Verwertungsbetriebe die Altautos für die Verschrottung entgegennehmen dürfen. Sind Autos in Deutschland daher nicht mehr fahrbereit, dann müssen sie entsorgt, zerlegt oder abgeholt werden und dann endgültig abgemeldet werden. Im Anschluss gehören die Fahrzeuge zu der zugelassenen Annahmestelle. Wer sein Auto entsorgen möchte, der muss bei den Schrottplätzen dann mit Kosten rechnen. Soll ein Fahrzeug endgültig abgemeldet werden, dann wird der offiziell anerkannte Verwertungsnachweis benötigt. Über Kleinanzeigen möchten viele dann die Schrottautos gerne loswerden. Dies ist jedoch ebenfalls mit Geduld und Zeit verbunden. Die Probleme bei alten Fahrzeugen sind natürlich, dass die Technik veraltet ist, es gibt keine Ersatzteile mehr und Reparaturen sind zu kostspielig. Sehr oft haben alte Autos auch einen Totalschaden, es sind Unfallautos oder sie haben keine HU. Eine umweltgerechte Entsorgung kostet Geld und pro Auto müssen die Betriebe etwa 100 Euro einkalkulieren. Müssen Fahrzeuge abgeholt werden, wird es oft noch teurer. Viele Fahrzeuge haben jedoch noch einen Restwert und manche Bauteile eignen sich damit für die Wiederverwendung. Ein erzielbarer Preis ist abhängig von oft nachgefragten Bauteilen, dem Erhaltungszustand, dem Fahrzeugmodell und dem Verhandlungsgeschick. Oft können Abmeldeformalitäten auch durch Betriebe gleich mit erledigt werden. Geeignete Firmen werden bei den Gelben Seiten oder auch im Internet gefunden.

Fazit:

Zertifizierte Autoverwerter gibt es bundesweit. Meist handelt es sich um europäische Autoverwerter oder um die Altfahrzeugstellen. Das Auto entsorgen bei schrottautos-ankauf.de ist hier eine der Möglichkeiten, die Entsorgung mittlerweile bequem über das Internet ohne großen Aufwand abzuwickeln. Durch die Hersteller kann übrigens auch eine kostenfreie Altfahrzeug-Rücknahme erfolgen. Seit Januar 2007 ist gesetzlich geregelt, dass die Importeure und Hersteller die Altfahrzeuge der Marke kostenlos zurücknehmen. Über die Vertragshändler kann hier die Abwicklung erfolgen. Die kostenfreie Rücknahme gilt allerdings nur für Fahrzeuge der Klasse N1 oder M1. Ausgenommen sind Fahrzeuge, wo wesentliche Komponenten oder Bauteile entnommen wurden.

 

Solltest du nach der Verschrottung einen Gebrauchtwagen kaufen wollen, dann sieh dir am besten noch unsere Tipps dazu an.

Wie verhalte ich mich nach einem Autounfall?

Auch wenn wir täglich mit Nachrichten über Autounfälle überflutet werden, weiß im Extremfall doch kaum jemand, was nach einem Unfall tatsächlich zu tun ist. Doch angesichts von 2.587.321 polizeilich erfassten Unfällen (die tatsächliche Anzahl dürfte noch einmal deutlich höher liegen) in Deutschland im Jahr 2016 muss jeder damit rechnen, Beteiligter in einem Unfall zu werden.

was-tun-nach-autounfallEin zumindest grobes Ablaufverhalten nach einem Verkehrsunfall sollte daher auch jedem gängig sein, zum einen um andere Unfallbeteiligte zu schützen, zum anderen um sich selbst zu schützen und auch vor größeren Schäden und unnötigen Kosten zu bewahren.

 

  1. Eigensicherung

Der wichtigste Aspekt nach einem Verkehrsunfall ist natürlich erst einmal die Eigensicherung. Eigensicherung geht hier klar vor Fremdsicherung!

Darum sollte trotz Stress und Panik sofort auf den nachfolgenden Verkehr geachtet werden und sofort die Warnblinkanlage eingeschaltet werden. Anschließend sollte sofort das Warndreieck aufgestellt werden – ca. 100 m vom Unfall entfernt auf Landstraßen und ca. 200 m auf Autobahnen.

Sollte es keine Verletzten geben, musst du dich nun so schnell wie möglich aus dem Gefahrenbereich begeben und bspw. auf Autobahnen hinter den Leitplanken Schutz suchen.

  1. Erste Hilfe und Notruf

Sollte es Verletzte geben, sollten man nach einem ersten Überblick über das ungefähre Verletzungsausmaß sofort den Notruf unter 110 alarmieren.

Laut Polizei sollte man sich dabei immer an das W-Schema halten.

  • Wer meldet? (Name und Standort)
  • Wo ist etwas passiert? (Unfallort)
  • Was ist passiert? (Zahl der Verletzten; Schilderung der Unfallfolgen und Verletzungen)
  • Warten auf Rückfragen!

Einen Ersten-Hilfe-Kurs muss jeder verpflichtend im Rahmen des Führerscheins absolvieren. Dennoch empfiehlt es sich, dieses Wissen regelmäßig in kleinen Erste-Hilfe-Kursen aufzufrischen, um im Fall des Falles gewappnet zu sein. Auch hier gilt: Übung macht den Meister.

Einen Überblick über die wichtigsten Erste-Hilfe-Tipps findest du bspw. bei den Johannitern: http://www.johanniter.de/kurse/erste-hilfe-kurse/tipps-zur-ersten-hilfe/erste-hilfe-tipps/

  1. Daten mit Geschädigtem / Schädiger austauschen

Um versicherungstechnisch eine möglichst reibungslose Abwicklung zu gewährleisten, sollten anschließend die Kontaktdaten mit dem Geschädigten bzw. dem Schädiger ausgetauscht werden. Viele Versicherungen bieten hier bereits Versichertenkarten fürs Handschuhfach an.

Auf keinen Fall sollten sie in dieser Situation ein Schuldeingeständnis machen oder unterschreiben.

Sofern es sich nicht nur um einen Bagatellschaden handelt und / oder die Situation unübersichtlich oder dubios ist, sollte auf jeden Fall die Polizei herangezogen werden.

  1. Zeugen und Beweise sammeln

Gerade bei unklaren Situationen, sollte man auch im eigenen Interesse die Kontaktdaten von Zeugen sammeln. Diese Daten entweder auf einen kleinen Notizzettel notieren oder ins Smartphone einspeichern. Hier sollte zumindest Name, Adresse, ggfs. Telefonnummer und eine grobe Beschreibung was der Zeuge gesehen hat, notiert werden.

Wer das Smartphone zur Hand hat, sollte nach diesem Schritt sofort auch Fotos vom Unfall sprich von der Unfallstelle und auch von einzelnen Schäden machen, um diese ggfs. für die Versicherung oder ein späteres Ermittlungsverfahren zur Verfügung zu haben.

  1. Versicherung informieren

Nach dem Unfallgeschehen, muss anschließend auf jeden Fall die Versicherung informiert werden. Am besten macht man das in Ruhe zuhause.

Frist zur schriftlichen Meldung eines Unfallschadens bei der Versicherung ist hierbei eine Woche, beim Tod von Unfallbeteiligten sogar 48 Stunden.

  1. Rechtsanwalt und Kfz-Gutachter

Egal ob Geschädigter oder Schädiger: heutzutage sollte man in jedem Fall einen Verkehrsrechtsanwalt hinzuziehen und diesen mit der rechtlichen Abwicklung des Unfalls beauftragen. Nur so kann man sicher vermeiden, von der gegnerischen Versicherung unnötig belastet zu werden.

Diese Meinung teilt sogar das OLG Frankfurt:

„Auch bei einfachen Verkehrsunfallsachen ist die Einschaltung eines Rechtsanwalts von vornherein als erforderlich anzusehen. Gerade die immer unüberschaubarere Entwicklung der Schadenspositionen und der Rechtsprechung… … lässt es gerade als fahrlässig erscheinen, einen Schaden ohne Einschaltung eines Rechtsanwalts abzuwickeln“

OLG Frankfurt, Urteil vom 01.12.2014, Az. 22 U 171/13; Abruf-Nr. 143780

Wenn man zudem nur Unfallgeschädigter ist, empfiehlt sich zudem immer die Hinzuziehung und Schadensbeurteilung durch einen Kfz-Sachverständigen.

Laut der Kfz-Gutachter-Experten-Plattform kfz-gutachter-berlin.de aus Berlin muss die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers für folgende Schäden aufkommen:

  1. Erstellung eines Gutachtens durch einen Gutachter, welchen man selber wählen darf
  2. Anwaltskosten für Verkehrsrechtsanwalt
  3. Abschleppkosten
  4. Reparaturkosten
  5. Wertverlust deines Kfz
  6. Kosten für einen Mietwagen
  7. Weitere Kosten die dir durch den Unfall entstanden sind.

Mit diesen Punkten solltest du nun zumindest grundlegend für einen potenziellen Unfall gewappnet sein.

 

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Wann sollte man den Zahnriemen wechseln?

Du als Autofahrer weißt natürlich, wie wichtig ein rund laufender Motor in deinem Fahrzeug ist. Ein perfekt montierter Zahnriemen ist hierfür eine der wichtigsten Voraussetzungen. Gerissene Zahnriemen sind auch heute noch eine der häufigsten Ursachen für zahlreiche Motorschäden, was nicht zuletzt an dem Autofahrer selbst liegt, weil einfach das Problem zu spät erkannt wurde. Doch wann genau solltest Du einen Zahnriemenwechsel in Betracht ziehen? Hier ist zum einen die Laufleistung des Autos ausschlaggebend und auch das Alter des Zahnriemens spielt beim Wechsel eine große Rolle. Lange Standzeiten im Winter oder starke Temperaturunterschiede wirken sich etwa auf dessen Lebenszeit aus, weshalb der Wechselintervall immer stark variiert.

Warum muss der Zahnriemen gewechselt werden?

zahnriemenDer Zahnriemen ist das zentrale Element der Motorsteuerung. Er verbindet die beiden Nockenwellen mit der Kurbelwelle und ist für den exakten Verbrennungsvorgang im Motor mitverantwortlich. Wenn Du den Zahnriemenwechsel versäumst oder dieser nicht fachgerecht durchgeführt wird, verursachen diese Umstände im schlimmsten Fall sogar einen Totalschaden am Fahrzeug. Reißt der Zahnriemen oder rutscht er durch, wird der Antriebsprozess unweigerlich unterbrochen was letzen Endes zu einem Motorschaden führt.

Wann sollte der Zahnriemenwechsel durchgeführt werden?

Du solltest ein paar Dinge beachten, um die uneingeschränkte Funktion des Zahnriemens an deinem Auto sicherzustellen. Die Automobilhersteller machen jeweils Vorschläge zum Zahnriemenwechsel. Die Informationen dazu kannst Du im Serviceheft deines PKWs nachlesen. Meist liegen die Wechselintervalle zwischen 60.000 und 120.000 km. Obwohl es sich nur um einen unverbindlichen Richtwert der Hersteller handelt, solltest Du idealerweise dem Vorschlag Folge leisten, um schwere Schäden an deinem Fahrzeug zu verhindern.



Wie funktioniert das Zahnriemen wechseln?

Bei nahezu jedem Fahrzeug ist der Zahnriemenwechsel mit erhöhtem Arbeitsaufwand verbunden. Zunächst muss der Zahnriemenschutz entfernt werden, was häufig nur funktioniert wenn Du vorher einige Frontteile des Autos demontierst. Teilweise kann es sogar passieren, das der Motor komplett ausgebaut werden muss, um den Zahnriemen wechseln zu können. Ist der Zahnriemen freigelegt, kannst Du den alten Riemen entfernen. Hierbei musst Du allerdings beachten, das sich Kurbel- und Nockenwelle beim Wechsel am oberen Totpunkt befinden.
Meist werden beim Zahnriemenwechsel auch die Spann- und Umlenkrollen getauscht. Diese sind dafür zuständig, den Zahnriemen zu führen und ihn in Spannung zu halten. Die neuen Autoteile müssen dann unbedingt nach Herstellervorgabe wieder zusammen montiert werden. Hier musst Du ebenfalls Rücksicht auf die korrekte Stellung der Nocken- und Kurbelwelle nehmen. Nachdem Du den Riemen fachgerecht montiert und gespannt hast, kannst Du die Zahnriemenverkleidung wieder anbringen und der Wechsel ist abgeschlossen.

Zahnriemen wechseln: So kannst Du Kosten sparen

Natürlich verursacht ein Zahnriemenwechsel Kosten. Diese sind jedoch absolut unerheblich im Vergleich zur Kostenhöhe, die dir durch einen kaputten Motor entstehen. Nicht selten muss bei einem Motorschaden damit gerechnet werden, dass das Fahrzeug als wirtschaftlicher Totalschaden einzustufen ist. Der Wechsel kommt in aller Regel alle paar Jahre einmal vor und sollte rechtzeitig von geeignetem Fachpersonal durchgeführt werden, um hohe Folgekosten zu vermeiden.

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Was tun, wenn die Bremsen quietschen?

Bei quietschenden Bremsen bekommen viele Fahrer schnell Panik, dass es größere Probleme mit ihrem Auto bzw. ihren Bremsen gibt und in den nächsten Tagen daher wieder einmal hohe Kosten auf sie zukommen.

Doch nicht immer bedeutet ein Quietschen der Bremsen auch, dass die Bremsen defekt sind und gewechselt werden müssen. Daher sollte man prüfen, welcher der Fälle von quietschenden Bremsen hier vorliegen könnte.

Quietschen bei neuen Bremsen

Hat man an seinem Auto neue Bremsen oder gar ein komplett neues Auto gekauft, dann kommt es relativ häufig vor, dass die Bremsen quietschen.

Hier sollte man die Bremsen erst einmal ca. 100 km vorsichtig einfahren. Vollbremsungen sollten hierbei vermieden werden, sondern die Bremsen sollten sachte „eingebremst“ werden.

Spätestens wenn nach dieser Phase aber immer noch ein Quietschen auftritt, sollte eine zweite Werkstatt aufgesucht werden und man sollte überprüfen lassen, ob die Bremsen nicht vielleicht falsch eingebaut wurden.

Tipp beim Bremsenwechsel: Sollten sie auf ihren alten Wagen keine Markenbremsen mehr einbauen wollen, sondern günstigere No-Name Produkte, dann sollten sie das im Vorfeld auf jeden Fall mit Ihrer Werkstatt besprechen. Denn unpassende Bremsbeläge können schnell zu einem teuren Problem werden.

Quietschen bei Rost auf den Bremsscheiben

Ist dein Kfz zum Beispiel über den Winter länger gestanden und auf den Bremsscheiben ist bereits Rost oder Flugrost sichtbar, dann kann sehr wahrscheinlich auch dies die Ursache für quietschende Bremsen sein.

Auch hier sollte man die Bremsen langsam und behutsam wieder einfahren und den Rost quasi „abbremsen“.

Sind die Bremsen dann wieder rostfrei ist in den meisten Fällen auch das Quietschen wieder verschwunden.

Neben Rost entsteht dieses Problem übrigens häufig auch im Sommer durch die Ablagerung von Bremsstaub. Hier sollte dann eine Reinigung des Kfz und der Bremsen ausreichen.

Ansonsten sollte auch hier die Werkstatt des Vertrauens aufgesucht werden.

Schleifgeräusch statt Quietschen

Ist beim Bremsen statt einem Quietschen ein Schleifgeräusch zu hören, dann sollte man auf jeden Fall den Gang in die Werkstatt antreten, da wohl die Bremsbeläge abgenutzt sind oder die Bremsanlage beschädigt ist.

Hier sollte man auch nicht zu lange warten, da abgenutzte Bremsbeläge zu weiteren Schäden an der Bremsanlage führen können.

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Nach dem Unfall: welche Möglichkeiten ergeben sich für meine KfZ-Versicherung?

„Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade daraus!“

Jeder der schon einmal einen kleinen oder großen Autounfall hatte kennt das ärgerliche Gefühl danach. Solange beim Unfall niemand verletzt wurde drehen sich die ersten Gedanken meist darum, inwiefern man jetzt bei der Versicherung wieder zurück gestuft wird, wo man ggfs. ein Ersatzfahrzeug her bekommt und was sonst noch an Schreibkram etc. auf einen zu kommt.

Wir wollen daher hier einmal etwas auf das Szenario eingehen und die Folgen eines KfZ-Unfalls (ohne Personenschaden) beleuchten.



Dabei muss man natürlich unterscheiden, ob man selbst der Unfallverursacher war oder das Unfallopfer ist.

Folgen für den Unfallverursacher

Sofern man als Unfallverursacher bei seiner Versicherung keinen Rabattretter mit eingeschlossen hat, droht natürlich eine Beitragserhöhung. Die Rückstufung in den Schadensfreiheitsklassen verhindert allerdings auch der Rabattretter nicht.

Wichtig: Entgegen eines oftmals verbreiteten Gerüchts verhindert auch der Wechsel der Versicherung nach einem KfZ-Unfall nicht die Zurückstufung. Schließlich melden Vorversicherer Unfälle aus der Vergangenheit auch an die neue Versicherung weiter.

Unterm Strich führt ein Unfall als Unfallverursacher versicherungstechnisch meist zu höheren Kosten in der Zukunft.

Hier ergibt sich aber eine Chance: Bewegt sich die Schadenssumme in einem Rahmen, den man selbst noch abdecken kann, sollte man sich durchrechnen, ob man den Schaden nicht lieber selber zahlt und damit höheren Beiträgen in den nächsten Jahren entgeht.

Auf Anfrage geben die Versicherer hier normalerweise auch Tabellen / Infos heraus, wie weit man zurück gestuft wird und wie sich das finanziell auswirkt.

Den Schadensbetrag, den der Versicherer dem Geschädigten gezahlt hat, muss er im Normalfall bei einer Summe bis zu 500 EUR, in einigen Fällen je nach Tarifbestimmung auch bis zu 1.000 EUR von sich aus an den Versicherten melden.

Bei größeren Summen muss man einfach selbst aktiv werden und sich die Info bei der Versicherung einholen.

Sollte die Begleichung des Schadens aus eigener Tasche nicht möglich oder rentabel sein, kann man natürlich immer noch zum Ende der Vertragslaufzeit prüfen, ob sich ein Wechsel des Anbieters lohnt, um dadurch zukünftig wieder niedrigere Beiträge zu zahlen.

Ausnahme: Ist der Unfall ein Totalschaden und landet er dann sowieso auf dem Schrottplatz, braucht man natürlich ein neues Auto. An dieser Stelle ergibt sich dann natürlich auch das Recht, für das neue KfZ eine neue Versicherung abzuschließen.

Viele Versicherungsnehmer fühlen sich gerade nach einem Unfall dazu verpflichtet die neue Versicherung wieder beim gleichen Anbieter abzuschließen, der gerade auch ihren Unfall reguliert hat. Allerdings sollte man hier nüchtern und wirtschaftlich vorgehen und prüfen, ob ein Wechsel zu Einsparungen in der Zukunft führt. Auch hier sollte man die zukünftigen Kosten bei der alten Versicherung heranziehen und diese neuen Kosten von potenziellen Anbietern gegenüberstellen. Um diesen Prozess zu Beschleunigen und sich nicht bei jedem Versicherer ein eigenes Angebot einholen zu müssen, helfen natürlich Vergleichsplattformen die Kosten von potenziellen Anbietern gegenüber zu stellen.

Folgen für das Unfallopfer

Als Unfallopfer sollte man wissen, dass man immer das Recht darauf hat einen eigenen Gutachter einzuschalten. In der Praxis wird oftmals von gegnerischen Versicherungen versucht dem Unfallopfer das auszureden.

unfallwagen

Dabei sollte man aber beachten, dass der Gutachter bei Schäden bis ca. 700 EUR selber gezahlt werden muss. Bei höheren Schäden unterschreibt man einfach eine Abtretungserklärung und der Gutachter kann die Rechnung an die gegnerische Versicherung stellen.

Die Gutachter bieten hier aber oft den Ausweg an, dass sie sich den Schaden erst einmal ansehen und dann bei Schäden unter 700 EUR statt eines teuren Gutachtens einfach nur einen Kostenvoranschlag erstellen.

Wer eine Rechtsschutzversicherung hat, sollte sich hier auf jeden Fall an einen Rechtsanwalt für Verkehrsrechtsschutz wenden.

Wenn dein Auto schrottreif ist und du dir ein neues KfZ besorgen muss, dann gibt es natürlich auch hier die Möglichkeit die Versicherung zu wechseln und zumindest so etwas Positives aus dem Unfall heraus zu ziehen.

Das schrottreife Auto kannst du dann übrigens natürlich bei einer Autoverschrottung in deiner Nähe entsorgen lassen.




 

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Was passiert wenn die Lichtmaschine defekt ist?

Was ist eine Lichtmaschine?

Die Lichtmaschine ist ein Generator im Auto, welches die elektrischen Anlagen im Kfz mit Strom versorgt.Ist die Lichtmaschine im Auto kaputt, funktioniert diese Stromversorgung nicht mehr und das Automobil muss sich den Strom aus der Autobatterie ziehen. Solange über die Autobatterie noch Strom verfügbar ist, ist es auch noch fahrtüchtig. Sobald die Versorgung aus der Batterie aufgebraucht ist, bleibt das Auto stehen und lässt sich ohne fremde Hilfe nicht mehr starten. Spätestens dann muss die Lichtmaschine gewechselt werden.

lichtmaschine-defekt

 

Typische Symptome einer kaputten Lichtmaschine

  • das Radio im Auto geht aus und lässt sich nicht mehr starten
  • das Licht in der Tachoanzeige geht aus und bei digitalen Tachoständen wird der Tachostand nicht mehr angezeigt
  • elektrische Fensterheber funktionieren nicht mehr
  • am Ende ruckelt das Auto während der Fahrt, geht plötzlich aus und lässt sich nicht mehr starten
  • beim Versuch das Auto zu starten hört man dann keine Geräusche mehr (kein Stottern des Motors)
  • bei den meisten Modellen leuchtet im Normalfall zuvor auch die Batterie-Leuchte auf

Ist die Lichtmaschine dann tatsächlich defekt, hilft nur noch das Abschleppen des Autos und eine Reperatur.

Sollten aktuell schon häufiger Probleme mit der Bordspannung auftreten (regelmäßige Probleme beim Starten des Autos, Radio geht plötzlich aus, elektrische Fensterheber lassen sich nicht mehr bedienen), dann solltest du auch in die Werkstatt, um Probleme mit der LiMa rechtzeitig erkennen zu können und nötige Reperaturen erledigen zu lassen. Das ist besser, als wenn das Auto dich mitten auf der Autobahn im Stich lässt und du abgeschleppt werden musst.

Warum geht die Lichtmaschine kaputt?

Die Lichtmaschine ist eigentlich ein Bauteil mit einer verhältnismäßig langen Lebensdauer und überlebt wahrscheinlich in der Mehrzahl der Fälle das Auto selbst.

Die LiMa selbst gilt als generell als recht robust.

Neben der Lichtmaschine selbst können auch andere Bauteile zu Problemen beim Betrieb der LiMa führen.

  • schwache Batterie -> hier hilft dann eigtl. nur noch ein Wechsel der Batterie
  • kaputte Kabel: sind Kabel kaputt, so kann die Stromversorgung unterbrochen sein. -> hier hilft im Grunde nur noch der Werkstatt-Besuch
  • kaputter Laderegler -> eine häufige Ursache. Lässt sich leicht in der Werkstatt feststellen, so dass es dann ausreicht nur den Laderegler zu wechseln.
  • schlecht gespannter Keilriemen -> ebenfalls eine häufige Ursache für Probleme mit der Lichtmaschine. Lässt sich schnell in der Werkstatt beheben.




 Marken-Lichtmaschine oder günstige Lichtmaschine?

Bei einem Defekt der Lichtmaschine stellt sich natürlich zuerst die Frage, wie teuer eine Lichtmaschine denn ist. Markenlichtmaschinen kosten dabei schnell mal um die 500 EUR. Kann man die Lichtmaschine dann nicht selbst wechseln sondern benötigt dafür eine Werkstatt, kommt man schnell mal auf einen Gesamtpreis um die 800 EUR oder sogar mehr.

Elektrik | rexbo.de Autoteile

Bei neuen Autos mit wenigen Kilometern macht der Einbau einer Marken-Lichtmaschine sicher noch Sinn. Hat man allerdings schon eine hohe Kilometerzahl auf dem Tacho, dann reicht es in den meisten Fällen aus, selbst im Internet eine günstige No-Name-Lichtmaschine zu kaufen und diese in der Werkstatt oder selbst zu wechseln.
ATU-Autowerkstatt und Terminvereinbarung in Ihrer Nähe:





Auto überbrücken und Starthilfe geben – so funktioniert’s!

Vor allem im Winter kommt es immer wieder vor, dass sich das Fahrzeug nicht starten lässt. In den meisten Fällen liegt es an der Batterie. Mit einem Starthilfekabel kannst Du das Auto überbrücken und Starthilfe geben. Es ist sinnvoll, wenn Du ein solches Kabel immer mit Dir führst. Viele Autofahrer sind bereit, Dir zu helfen. Wir zeigen Dir hier, wie du ein Auto richtig fremdstartest!

Gefahren beim Auto fremdstarten

Beim Fremdstarten des Fahrzeuges kann ein Fehler teuer zu stehen kommen. Am schwerwiegenden ist es, wenn Du die Pole miteinander vertauscht. Nicht immer sind die Plus- und die Minuszeichen einfach zu sehen. Manchmal sind sie verdreckt oder die Autobatterie ist unsichtbar im Fahrzeug verbaut und die Pole sind schwer sichtbar. Wenn Du Dir nicht sicher bist, an welchem Pol Du das Starterkabel anschließen musst, gehst Du besser zu Fuß, denn die Schäden am Fahrzeug reichen von der zerstörten Audioanlage bis zu einer defekten Lichtmaschine.

Ein anderes Problem ist die Bildung von Knallgas in der leeren Batterie. Wenn Du das Überbrückungskabel abklemmst, dann können sich Funken bilden und das Knallgas explodiert. Durch die Explosion kann die Batteriesäure umherspritzen und Dich verätzen. Bevor Du ein Auto fremdstartest, solltet Du Dir diese Starthilfe Anleitung gut durchlesen.

Das Auto richtig fremdstarten- Schritt-für Schritt

1. Zunächst müssen die Fahrzeuge so in Position gebracht werden, dass mit dem Ladekabel beide Batterien erreicht werden können.
2. Danach alle Verbraucher (wie z.B. das Radio) bei den Autos ausschalten
3. Überprüfe als nächstes die Spannung an den Batterien, denn diese sollten gleich sein ´
4. Beginne mit dem roten Kabel am Pluspol der leeren Batterien und verbinde es dann mit dem Pluspol der Spenderbatterie. 
5. Nimm nun das schwarze Kabel und klemme es an den Minuspol der Spenderbatterie. Das andere Ende schließt Du an eine freie und unlackierte Stelle im Motorblock des Empfängerautos an. Viele nehmen hier ebenfalls den Minuspol, das ist aber nicht zu empfehlen. Wenn Du nach erfolgreichem Startversuch die Kabel wieder löst, dann kann es an der leeren Batterie zu einer Funkenbildung kommen. Die Funken können das Knallgas in der leeren Batterie zu Explosion bringen.
6. Nachdem die Verkabelung erfolgt ist, muss das Spenderauto angelassen werden. Erst danach kann das Auto mit der leeren Batterie gestartet werden.
7. Um einer Überspannung zu vermeiden ist es sinnvoll, beim Empfängerauto ein paar Verbraucher einzuschalten. Es kann sich dabei um die Heizung, die Lüftung oder das Autoradio handeln. Das Licht sollte besser nicht verwendet werden.
8. Wenn das Auto mit der leeren Batterie läuft, dann nicht sofort die Verkabelung lösen. Besser ein paar Minuten beide Fahrzeuge in diesem Zustand laufen lassen.
9. Nun muss die Verkabelung gelöst werden. Das Auto mit der leeren Batterie muss natürlich weiterlaufen. Der Abbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Du beginnst also mit dem schwarzen Kabel an der Karosserie, geht zum Minuspol am Spenderauto, zum Pluspol am Spenderauto und zum Pluspol am Empfängerauto.
10. Wenn Du den Startvorgang nicht bald wiederholen willst, dann musst Du die Batterie zunächst aufladen. Am besten fährst Du mit dem Fahrzeug einige Kilometer auf der Autobahn. Nimm zur Sicherheit das Starthilfekabel mit, denn nicht immer gelingt der Aufladeprozess. Wenn die Batterie schon stark angegriffen ist, dann kann es sein, dass ein Aufladen auf diese Weise nicht mehr möglich ist. Dann ist die beste Lösung die Entsorgung der Autobatterie und der Kauf einer neuen Autobatterie.

Einfache Merkregel für die Verkabelung

Eine einfache Merkregel, die oft verwendet wird, richtet sich nach dem Alphabet, nämlich die RST-Regel. Dabei steht R für rotes Kabel, S für schwarz Kabel und T für Toll. Also zuerst das Rote Kabel, dann das schwarze Kabel, dann läuft das Auto und das ist toll. Das Lösen der Kabel geht dann in umgekehrter Reihenfolge. Das Fahrzeug läuft (T wie toll), danach das schwarze Kabel lösen und dann das rote Kabel.

Wenn das Starten nicht klappt

Wenn Die Autobatterie leer ist, funktioniert das Fremdstarten in der Regel sehr gut und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Du hinterher losfahren kannst. Wenn es trotzdem nicht klappt, kann es daran liegen, dass nicht die Batterie, sondern der Anlasser der Grund ist. Eine andere Möglichkeit liegt in unterschiedlichen Batteriespannungen. Wenn die Spenderbatterie 12 V hat, die Empfängerbatterie aber 24 V benötigt, dann kommt es zu Problemen. Manchmal funktioniert das Fremdstarten nicht, wenn noch zu viele Verbraucher an beiden Fahrzeugen in Betrieb sind.

Fremdstarten von einem fremden Auto ist ganz einfach und es lohnt sich, immer ein rotes und ein schwarzes Kabel mitzuführen. Selbst wenn Du es nicht selber benötigt, kannst Du einen anderen Autofahrer damit einen Dienst erweisen.

 

Welche Motoren gibt es für Autos? Und wohin geht die Entwicklung?

In den vergangenen Jahrzehnten haben vor allem Verbrennungsmotoren die Automobilbranche geprägt. Insbesondere der Otto- und der Dieselmotor konkurrierten um die Vorherrschaft bei den Antriebskonzepten der Hersteller. Durch die Knappheit von Rohöl sind in den letzten Jahren alternative Motoren immer mehr in den Fokus geraten. Auch die Verbraucher wirken auf die Entwicklung der Automotoren ein, indem sie vermehrt an Nachhaltigkeitsthemen Interesse bekunden. Ob jedoch Elektro-, Hybridmotor oder gar die Brennstoffzelle den klassischen Motoren den Rang ablaufen können, bleibt abzuwarten.

Ottomotor

Der Ottomotor ist ein nach Nicolaus August Otto benannter fremdzündender Verbrennungsmotor, der sowohl nach dem Zweitakt wie auch nach dem Viertaktprinzip arbeiten kann. Allerdings arbeiten heutzutage nahezu alle Automotoren nach dem Viertaktprinzip, Zweitaktmotoren sind häufiger in Motorrädern, Mopeds und Karts sowie in einigen Lokomotiven und Flugzeugen zu finden. Das Viertaktprinzip bedeutet nichts anderes, als dass der Motor in vier aufeinander folgenden Takten arbeitet. Im ersten Takt öffnet sich das Einlassventil, der Kolben bewegt sich nach unten und saugt dabei das Kraftstoff-Luft-Gemisch an. Nach diesem Ansaugvorgang wird im zweiten Takt das Einlassventil geschlossen, der Kolben bewegt sich wieder nach oben und verdichtet dabei das Kraftstoff-Luft-Gemisch. Dabei steigt die Temperatur im Inneren des Zylinders an. Der dritte Takt ist der Arbeitstakt, in dem das stark komprimierte Kraftstoff-Luft-Gemisch durch den Funken einer Zündkerze explosionsartig verbrennt. Dadurch wird der Kolben wieder nach unten gedrückt. Im vierten Takt öffnet sich das Auslassventil und der sich nach oben bewegende Kolben presst die Verbrennungsgase aus dem Zylinder. Danach beginnt alles wieder beim ersten Takt. Die sich auf und ab bewegenden Zylinder treiben mechanisch über die Pleuelstange die Kurbelwelle an, die letztlich ihre rotierende Bewegung auf die Räder überträgt. Bei Zweitaktmotoren erfolgt die Zuführung des frischen Kraftstoff-Luft-Gemischs und die Ableitung der Verbrennungsgase zeitgleich. Im Vergleich zu Dieselmotoren sind Ottomotoren günstiger. Sie haben ein geringeres Leistungsgewicht, ein deutlich schnelleres Ansprechverhalten und einen größer nutzbaren Drehzahlbereich, der sportlicheres Fahren ermöglicht. Nachteilig sind die Fremdzündung über die Zündkerze, der höhere Benzinverbrauch sowie der höhere Benzinpreis zu sehen. Ottomotoren werden besonders gerne bei sportlichen Autos, Motorrädern und im Rennsport eingesetzt.

 

Dieselmotor

Prinzipiell funktioniert der nach Rudolf Diesel benannte Dieselmotor ähnlich wie der Ottomotor hinsichtlich der Taktung, jedoch gibt es zwischen beiden Motorentypen auch Unterschiede. Die angesaugte Luft und der Kraftstoff werden beim Dieselmotor erst im Brennraum vermischt und erreichen während des Verdichtungstakts Temperaturen von bis zu 900 Grad Celsius. Dadurch wird eine Selbstzündung möglich, Dieselmotoren besitzen daher keine Zündkerzen. Die Regelung der Motorleistung erfolgt beim Dieselmotor über die Variation der eingespritzten Kraftstoffmenge, häufig per Direkteinspritzung, beim Ottomotor wird diese über die Menge des zugeführten Kraftstoff-Luft-Gemisches geregelt. Wenn Du ein Auto mit Dieselantrieb fährst, wirst Du wissen, dass im Kaltstart Zündhilfen den Motor zum Laufen bringen müssen und Vorglühen notwendig ist. Dieselmotoren besitzen einen höheren Wirkungsgrad als Ottomotoren, der Kraftstoff ist in den meisten Staaten deutlich günstiger und Dieselmotoren besitzen im Teillastbereich einen geringeren spezifischen Kraftstoffverbrauch. Zwar sind die Motoren etwas teurer wie vergleichbare Ottomotoren, über eine hohe jährliche Kilometerleistung amortisieren sich die Motoren jedoch recht schnell. Dieselmotoren haben eine schlechteres Leistungsgewicht als Ottomotoren, für die Realisation höherer Leistungsdichten wird eine durch einen Turbolader oder Kompressor erwirkte Aufladung benötigt. Die Schadstoffemission ist beim Diesel in Bezug auf den Austoß von Stickstoffoxiden, den Partikelausstoß und Feinstaub schlechter als beim Benzinmotor mit 3-Wege-Katalysator, auch die Abgasnachbehandlung gestaltet sich schwieriger als beim Benziner. Durch die fehlende Drosselung haben Dieselmotoren geringe Ladungswechselverluste. Dieselmotoren werden häufig in Automobilen mit hohen Laufleistungen eingesetzt, da der Betrieb durch den niedrigeren Verbrauch und den günstigeren Kraftstoff billiger ist. Der höhere Wirkungsgrad und der Selbstzündungsmechanismus begünstigen den Einsatz von Dieselmotoren in riesigen Maschinen wie Kreuzfahrtschiffen oder Kraftwerken.

 

Wankelmotor

Der Wankelmotor ist ein Rotationskolbenmotor, der ab den 1960er-Jahren in zahlreichen Modellen eingesetzt wurde. Insbesondere der Automobilhersteller Mazda setzt auf dieses Antriebskonzept. Im Vergleich zu den anderen Motortypen spielt der Wankelmotor in der Entwicklung der Automobilbranche jedoch eine vergleichsweise untergeordnete Rolle. Außer in Automobilen wird er auch in der Flugzeugbranche und im Motorsport eingesetzt.

 

Elektromotor

Wenn Du dir Gedanken über Umweltverschmutzungen von Kraftfahrzeugen machst, solltest Du dich vielleicht für ein Kraftfahrzeug mit einem Elektro- oder Hybridmotor entscheiden. In Zeiten, in denen Regierungen von den im Land ansässigen Automobilherstellern unternehmerische Sozialverantwortung und nachhaltiges Wirtschaften einfordern, erfahren alternative und umweltschonendere Antriebe breiten Zuspruch in der Bevölkerung, auch wenn die klassischen Antriebe durch Konzepte wie Abgasrückführung, Rußpartikelfilter und Katalysator bereits wesentlich sauberer und ressourcenschonender funktionieren als noch vor 20 Jahren. Der Elektromotor ist nichts anderes als ein elektromechanischer Wandler, der elektrische Energie in mechanische Energie umwandelt. Dabei entstehen keinerlei Emissionen und es wird ein hoher Wirkungsgrad erreicht. Obwohl viele Experten den Elektromotor als Modell der Zukunft sehen, wird er nach wie vor nur selten in Kraftfahrzeugen eingesetzt. Grund dafür sind vor allen Dingen die geringe Reichweite, die bei Topmodellen nur wenige hundert Kilometer beträgt und für einen außerstädtischen Betrieb nicht befriedigend ist. Die geringe Reichweite erfordert darüber hinaus ein flächendeckendes und engmaschiges Tankstellennetz, damit größere Distanzen überhaupt überwunden werden können. Das existierende Netz wird diesen Anforderungen in weiten Teilen nicht gerecht. Ein Kernproblem sind auch die langen Ladezeiten von mehreren Stunden, die für die Wiederaufladung der Akkumulatoren benötigt wird. Obwohl Elektromotoren eine hohe Lebenserwartung besitzen, geringere Abnutzungserscheinungen aufweisen und dies auch einen positiven Effekt auf die Lebenserwartung anderer Verschleißteile hat, sind Elektroautos vergleichsweise teuer. Dies liegt daran, dass die Batteriemodule nach wie vor größtenteils nicht in Serie gefertigt werden und dadurch die Herstellungskosten deutlich höher sind. Für die Zukunft bietet sich den Automobilherstellern hier jedoch ein enormes Kosteneinsparungspotential, wenn sie die notwendigen Anreize finden, um die Entwicklung ihrer Elektroautos vorantreiben. Der Elektromotor wird mit großem Erfolg bereits seit langer Zeit bei öffentlichen Verkehrsmitteln und der Bahn eingesetzt, im innerstädtischen Betrieb findet er aber mittlerweile auch bei energiebewussten Bürgern und in Carsharing-Modellen Anwendung und Akzeptanz.

 

Hybridmotor

Ein Hybridmotor ist ein kombinierter Antrieb, der die Vorzüge von Elektro- und Verbrennungsmotor verknüpft und die Nachteile weitgehend ausblendet. Die im Betrieb anfallende überschüssige Energie, die beispielsweise während Bremsvorgängen erzeugt wird, wird über einen Generator für die Aufladung der Akkumulatoren verwendet. Je nach Ausführung des Motors werden im Betrieb nur der Verbrennungsmotor, nur der Elektromotor oder beide Motoren zugeschaltet. Zusätzlich gibt es Konzepte, in denen der Elektromotor über das Stromnetz aufgeladen werden kann (Plug-In-Hybrid). Da ein Verbrennungsmotor nur bei einer hohen Drehzahl eine hohe Leistung abgeben kann, unter Teillast jedoch einen schlechten Wirkungsgrad aufweist, der Elektromotor hingegen aus dem Stand das maximale Drehmoment abgibt, kann das Fahrzeug insgesamt schneller beschleunigen. Im städtischen Betrieb lassen sich kurze Strecken völlig emissionsfrei mit dem Elektromotor zurücklegen, der Verbrennungsmotor wird in diesem Betrieb abgeschaltet. Außerdem stoßen Fahrzeuge mit Verbennungsmotoren beim Anfahren an roten Ampeln viele Schadstoffe aus. Durch den vermehrten Betrieb von Elektro- und Hybridautos in Städten sinkt die Abgasbelastung und vor allem die Gefahr durch Feinstäube. Fährst Du mit deinem Hybrid auf der Autobahn, profitiert dein Antrieb von den Vorzügen des Verbrennungsmotors, der dann für die Fortbewegung des Fahrzeugs hauptsächlich verantworlich ist. Mittlerweile haben zahlreiche Automobilhersteller Hybridfahrzeuge in ihrem Portfolio, aber auch viele öffentliche Verkehrsmittel sind mit Hybridmotoren ausgestattet, da die Abgasbelastung durch Busse besonders hoch ist.

 

Brennstoffzelle

Brennstoffzellenfahrzeuge werden ebenfalls über einen Elektromotor angetrieben, allerdings gewinnen sie ihre Energie aus Wasserstoff oder Methanol. Aus Nachhaltigkeitsgesichtspunkten ist diese Form der Energiegewinnung natürlich besonders interessant, da als Abfallprodukt Wasser anfällt und eine ressourcenintensive Herstellung und Entsorgung von Batterien wie beim Elektroauto umgangen werden kann. Brennstoffzellenfahrzeuge verfügen über einen Wasserstofftank, der die benötigte Energie bereitstellt. Wenn Du in Chemie in der Schule aufgepasst hast, wird dir sicher etwas mulmig bei dem Gedanken, denn was passiert mit dem Tank, wenn der Wasserstoff bei einem Unfall in Kontakt mit Luft kommt und dabei Funken fliegen? Das größte Problem der Technologie ist sicherlich das noch nicht ausreichend vorhandene Tankstellennetz. Doch wer weiß, Toyota möchte im April 2015 mit seinem ersten Brennstoffzellenauto in Serie gehen, und vielleicht geht danach alles ganz schnell.

Ausblick

Die Tendenz wird in den nächsten Jahrzehnten zu den saubereren Technologien gehen. Ist es möglich die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen, haben diese gute Karten den Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotor den Rang abzulaufen. Die Hybridfahrzeuge sind eine vielversprechende Übergangslösung, die von den Problemen der vollständigen Elektromobilität profitiert. Auch die Brennstoffzelle könnte dank ihres sauberen Rufs ein Wörtchen mitreden. Die Automobilhersteller halten sich in ihrer strategischen Ausrichtung noch bedeckt und stellen sich möglichst breit auf, da sie einerseits mit der Umsetzung neuer Technologien hohe Investitionen durchführen müssten, und damit auf ihre gewohnten Renditen verzichten würden, andererseits aber auch das rasante Voranschreiten nicht verschlafen dürfen und im Falle eines Durchbruchs reaktionsschnell handeln müssen.

 

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Kfz-Gutachter für Rosenheim und Chiemsee

Wenn es zu einem Unfall kommt, dann werden wir als Autoverwertung natürlich auch oftmals damit konfrontiert.

Häufig werden wir von Kunden aus den Gebieten Chiemsee und Rosenheim daher gefragt, ob wir einen Kfz-Sachverständigen in der Region kennen.

Daher wollen wir unsere Empfehlungen heute auch einmal online aussprechen und euch Kfz-Gutachter empfehlen, mit welchen wir bisher gute Erfahrungen gemacht haben.

Kfz-Gutachter für Rosenheim und Chiemsee:

 

Kfz-Sachverständiger Dipl. Ing. Ulrich Müller

Tulpenweg 2a, 830101 Rohrdorf

Tel.: 08031-50102

Mail: ulli.mueller@gutachter-rosenheim.de

Website: http://gutachter-rosenheim.de/

 

Kfz-Sachverständigenbüro Hartl (Wolfgang Hartl)

Martin-Haumeier-Straße 4a, 83233 Bernau am Chiemsee

Tel.: 08051-89241

Mail: info@sv-hartl.de

Website: http://www.sv-hartl.de/

Wie es sich anfühlt Benzin im Blut zu haben

Autofreak. Autonarr. Autoliebhaber. Gaskranker. Tuningfreak…

Jeder der auch nur einen einzigen Tropfen Benzin im Blut hat, musste sich solche Ausdrücke bestimmt schon einmal anhören, wenn er bis tief in die Nacht am Auto geschraubt hat oder Sonntag bei bestem Sonnenschein die Felgen auf Hochglanz poliert hat.

Jemand der kein Benzin im Blut hat, kann einfach nicht verstehen wie sich das anfühlt.

Darum wollen wir allen Nicht-Autofreaks mal zeigen, wie es sich anfühlt für seine Kiste zu leben.

Wenn man den Fehler gefunden hat, warum die Karre während der Fahrt ruckelt:

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Wenn dein Beifahrer nach dem Discobesuch aufs Armaturenbrett kotzt:

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Wenn die Freundin erzählt, dass sie beim Einparken „ein wenig“ angefahren ist:

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Wenn man ein Fahrverbot bekommt:

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Wenn in der Polizeikontrolle der Vordermann rausgezogen wird:

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Wenn Formel 1-Sonntag ist:

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Wenn der Nachbar erzählt, dass er für über 100 EUR die Zündkerzen wechseln lassen hat:

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Wenn man nach 3 Stunden Auto polieren in ein Unwetter hineinfährt:

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Wenn es mit den Jungs raus auf den Asphalt geht:

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Wir hoffen Ihr könnt uns nun alle etwas besser verstehen.

@Autofreaks: Welches Gefühl fehlt hier eurer Meinung nach noch? Kommentiert doch einfach hier unter dem Artikel. Wir freuen uns auf eure Meinungen!

Eure Autoverwerter mit Benzin im Blut…