Wie Du die Lebensdauer deines Autos verlängerst.

Kein Auto ist für die Ewigkeit gebaut. Doch wer einige grundlegende Dinge beachtet, kann die Lebensdauer Auto verlängern.

lebensdauer-auto-verlaengernWer sich ein neues Auto gekauft hat, möchte es meist so lange fahren wie möglich. Schließlich soll sich die kostspielige Anschaffung auch lohnen. In Deutschland werden die Fahrzeuge durchschnittlich 10 bis 11 Jahre gefahren, bevor sie beim Schrotthändler landen. Wurden beim Bau der Fahrzeuge hochwertige, moderne Materialien verwendet, ist der Verschleiß auch entsprechend geringer. So kann liegt die zu erwartende Lebensdauer durchaus bei etwa 15 Jahren liegen. Doch wenn Du folgende Ratschläge beachtest, kannst Du noch viel länger Spaß an Deinem Wagen haben.

Regelmäßiger Ölwechsel hält den Motor jung

Der Motor ist das Herz deines Autos. daher solltest Du dafür sorgen, dass er immer gut geschmiert ist. Daher ist es besonders wichtig, öfters den Ölstand zu überprüfen und regelmäßig das Öl auszutauschen. Je nach Fahrzeug sollte, je nach Fahrzeug und Modell, nach 30.000 bis 50.000 gefahrenen Kilometer ein Ölwechsel vorgenommen werden.TIPP: Bei Öl unbedingt auf Qualität achten. Öl von sogenannten „No Name Marken“ erfüllen häufig nicht die Voraussetzungen, um den Motor optimal mit Schmierstoffen zu versorgen. Nur wenn der Motor gut geschmiert ist, kann der Verschleiß der Bauteile effektiv reduziert werden.

Wartungstermine einhalten

Für jedes Auto gibt es Wartungsintervalle, die möglichst eingehalten werden sollten. Nur eine Fachwerkstatt hat die technischen Möglichkeiten und die Erfahrung versteckte Schäden rechtzeitig zu erkennen. Sicherlich ist eine Wartung mit Kosten verbunden, dennoch lohnt sich die Ausgabe, wenn sich so die Lebensdauer Auto verlängern lässt. Zudem ist eine Reparatur meist wesentlich kostspieliger.

Mit Reparaturen nicht warten

Sollte dennoch eine Reparatur notwendig sein, solltest Du damit nicht all zu lange warten. Ansonsten drohen Folgeschäden die unter Umständen den Motor komplett zerstören. Zudem kann eine verschleppte Reparatur für den Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer schnell lebensgefährlich werden. So kann eine abgenutzte Bremse verheerende Folgen haben.

Wie du bei einem Werkstattbesuch trotzdem noch Geld sparen kannst erfährst du in unserem Spezial-Artikel hier.

Kurzstrecken schaden dem Auto

Kurze Strecken solltest Du nicht unbedingt mit dem Auto fahren. Der Bäcker um die Ecke ist auch gut zu Fuß zu erreichen. Das Problem, dass sich bei Kurzstrecken ergibt ist die Betriebstemperatur des Motors. Ist die Motortemperatur zu gering, wird das Öl nicht heiß genug, um den Motor optimal mit Schmierstoffen zu versorgen. Ein normaler Benzinmotor benötigt etwa zehn Minuten, um die erforderliche Betriebstemperatur zu erreichen. Bei Diesel Aggregaten dauert es in der Regel noch länger, bis er warm ist.

TIPP: Bis der Motor seine Betriebstemperatur solltest Du möglichst gefühlvoll Gasgeben und auf niedrige Drehzahlen achten. Sogenannte Kavalierstarts schaden jedem Motor und reduzieren nur unnötig die Lebensdauer des Fahrzeugs.

Auf Drehzahl achten

Generell ist es wichtig beim Fahren auf die Drehzahl zu achten. Ein zu hoher Drehzahlbereich erhöht den Verschleiß des Motors und verursacht Motorschäden. Allerdings kann auch ein untertouriger Fahrstil den Motor schädigen, denn dadurch wird die Kurbelwelle zu sehr belastet.

HINWEIS: Laut ADAC liegt der optimale Drehmoment bei einem normalen Auto bei etwa 1500 bis 3000 Umdrehungen pro Minute.

Fazit:

Wenn Du Dein Fahrzeug gut Pflegst und die Ratschläge beachtest, kannst Du die Lebensdauer deines Auto verlängern. Manche Autos erreichen so ein Alter von 15 bis 18 Jahren und so manches Fahrzeug hat sogar das Zeug zum begehrten Oldtimer.

 
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Sollte dein Auto irgendwann doch für immer den Geist aufgeben, dann bringe es am besten zu einer Autoverwertung in deiner Nähe (siehe unsere Übersicht über Autoverwertungen in ganz Deutschland).

Was kostet Stoßdämpfer wechseln?

Was ist ein Stoßdämpfer beim Auto?

Der Stoßdämpfer, auch Schwingungsdämpfer genannt, absorbiert Stöße und Schwingungen, die vom Straßenbelag auf das Fahrzeug übertragen werden. Der Aufbau eines Stoßdämpfers ist schnell erklärt. Er besteht aus einem Zylinder und einem Kolben. Im Inneren des Zylinders befindet sich Gas oder Öl. Durch Auf-und Abwärtsbewegung wird das Gas oder Öl durch feine Öffnungen gepresst oder wieder zurückgesaugt. Dadurch verlieren die Schwingungen an Intensität.

 

Wann muss der Schwinungsdämpfer gewechselt werden?

Die Haltbarkeit eines Stoßdämpfers ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Schlechte Straßen mit vielen Schlaglöchern, häufiges fahren auf Feld- oder Waldwegen oder zu schnelles Fahren in Kurven lassen einen Stoßdämpfer schneller defekt werden als es unter normalen Bedingungen der Fall wäre.
Der Stoßdämpfer ist ein Verschleißteil und sollte etwa alle 80.000 bis 100.000 Kilometer überprüft werden.
Der Verschleiß von Stoßdämpfern ist schleichend und man gewöhnt sich schnell an einen nicht mehr richtig funktionierenden Stoßdämpfer. Mit einfachen Mitteln kann man jedoch feststellen, ob ein Stoßdämpfer defekt ist. Ungleichmäßig abgefahrene Reifen, ein hoher Reifenverschleiß, ein vibrierendes Lenkrad oder auch Poltergeräusche können Anzeichen sein. Ein untrügliches Zeichen für einen defekten Stoßdämpfer ist austretendes Öl.
Der Stoßdämpferwechsel gestaltet sich oft schwierig. Meist muss der Reifen und der Bremssattel demontiert werden; manchmal auch die Spurstange, die ein Teil der Lenkung ist. Arbeiten an Bremsen oder Lenkung dürfen nur von Fachwerkstätten durchgeführt werden.
Zumindest die Frontstoßdämpfer sind meistens mit der Feder zu einer Einheit verbaut: Dem Federbein. Um den Stoßdämpfer von der Feder zu trennen muss das komplette Federbein ausgebaut und die Feder mit einem Spezialwerkzeug auf Spannung gebracht werden, um den Stoßdämpfer entnehmen zu können. Das Spannen der Feder setzt ungeheure Kräfte frei, die schon so mancher Schrauber mit gebrochenen Knochen bezahlt hat. Also auch hier unbedingt eine Fachwerkstatt aufsuchen. Ist ein Stoßdämpfer nicht mit einer Feder verbunden, kann er leicht von jedem technisch versierten Menschen ausgebaut werden.

Was kostet ein Stoßdämpferwechel?

Die Kosten für einen Stoßdämpferwechsel variieren natürlich und sind vom Fahrzeugtyp abhängig. Die Stoßdämpfer für einen SUV oder einen Sportwagen sind hierbei deutlich teurer als Stoßdämpfer für einen Mittelklassewagen und können unter Umständen schon mal einen 4-stelligen Betrag erreichen. Ein normaler Stoßdämpfer kostet zwischen 50 Euro und 150 Euro. Man sollte jedoch bedenken, dass es sinnvoll ist, die Stoßdämpfer paarweise zu wechseln. Das heißt auf einer Achse rechts und links.
Natürlich darf man die Werkstattkosten nicht vergessen. Auch hier gibt es große Unterschiede und ein Preisvergleich lohnt sich immer. Manche Werkstätten bieten Komplettpreise an und machen so die kosten für einen Stoßdämpferwechsel übersichtlich.
Die Arbeitsleistung pro Achse wird im Schnitt mit etwa 150 Euro bis 200 Euro zu Buche schlagen. Berechnen wir jeweils das Maximum, kommen beim Stoßdämpferwechsel etwa 500 Euro pro Achse auf euch zu. Beim Minimum sind es nur etwa 250 Euro.
Das sollte euch eure Sicherheit und die der Anderen allerdings wert sein

 
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Weitere interessante Reparatur-Themen:

Das AGR-Ventil: Funktion, Anzeichen für Defekte und der Austausch

Was ist ein AGR Ventil?

Die Abkürzung AGR steht für Abgasrückführung. Das AGR-Ventil ist ein sehr wichtiges Bauteil dieser Einrichtung, die dazu dient, die Temperatur der während der Verbrennung des Kraftstoffs im Motor entstehenden Abgase und die Abgabe von Stickstoffoxiden an die Umwelt zu verringern. Bei der Abgasrückführung gelangt ein Teil der entstehenden Abgase über ein Rohr und das Ventil zurück zur Saugseite des Motors, wo es zusammen mit den Frischgasen erneut in den Verbrennungsraum des Motors gelangt. Durch die Rückführung der sauerstoffarmen und kohlendioxidhaltigen Abgase wird Frischluft im Ansaugrohr verdrängt, wodurch der Sauerstoffanteil der angesagten Gase abnimmt. Die rückgeführten Abgase nehmen sind nicht an der Verbrennung beteiligt, müssen aber trotzdem wieder mit aufgeheizt werden, nehmen also Wärmeenergie auf, wodurch die Verbrennungstemperatur insgesamt sinkt.

Die Aufgabe des AGR-Ventils

Die Abgasrückführung findet nicht ständig statt, sondern nur im Teillastbereich, wenn der Motor besonders mager läuft. Nach einem Kaltstart, während der Warmlaufphase oder bei Volllast des Motors macht die Abgasrückführung wenig Sinn. Um die Abgasrückführung zu steuern, wird das AGR-Ventil benötigt. Es öffnet und schließt die Verbindung zwischen Auspuffkrümmer und Ansaugrohr. Das Ventil befindet sich am Motor, meist in der Nähe des Abgaskrümmers. Mittels einer Steuerelektronik ist es möglich, die Abgasrückführung nur bei bestimmten Lastzuständen und Motortemperaturen zu aktivieren und in Fahrsituationen zu deaktivieren, wenn ihr Einsatz wenig sinnvoll ist.

Wenn ein Defekt im Abgasrückführungssystem auftritt

Ist das AGR-Ventil defekt, so kommt es zu einer deutlichen Verschlechterung der Abgaswerte sowie einer Verschlechterung des Fahrverhaltens. Es können Leerlaufprobleme, Ruckeln oder Leistungsverluste auftreten. Gegebenenfalls kann das Motorsteuergerät auch in den Notlauf gehen. Bei einem Defekt am Ventil kann es zu Problemen bei der Abgasuntersuchung kommen. Allerdings wird in den meisten Fällen der Fahrer schon vorher eine Werkstatt aufsuchen, weil sich das Fahrverhalten durch eine schlechte Gasannahme und einen mitunter starken Leistungsverlust deutlich verschlechtert.

Ursachen für ein defektes AGR-Ventil

Die häufigste Ursache ist eine Blockierung des AGR-Ventils, hervorgerufen durch Verschmutzungen aufgrund von Ruß, der bei der Verbrennung des Kraftstoff-Luftgemischs auftritt. Die Abgase hinterlassen im Lauf der Zeit starke Spuren im Inneren des Ventils, wodurch dieses hängen bleiben kann. Besonders häufig tritt eine Verrußung des AGR-Ventils bei Dieselmotoren auf. Defekte oder Probleme können auch durch beschädigte Kabelverbindungen oder Dichtungen sowie undicht gewordene Verbindungsleitungen und Schläuche entstehen. Je nachdem, in welcher Position das AGR-Ventil aufgrund der Verschmutzungen stehen bleibt, können verschiedene Fehlersymptome auftreten. Bleibt es beispielsweise dauernd offen, so saugt der Motor einen hohen Abgasanteil an, während die angesaugte Menge an Frischluft zurückgeht. Das elektronische Steuergerät für die Motorsteuerung senkt daraufhin die Menge des eingespritzten Kraftstoffs, wodurch wiederum die Motorleistung sinkt. Einige Fahrzeuge zeigen den Defekt durch Aufleuchten der Motorkontrollleuchte an.

Reinigung und Austausch des AGR-Ventils

Grundsätzlich ist es zwar möglich, das Ventil zu reinigen. Dies sollte jedoch bestenfalls vorbeugend geschehen. Bei einem Defekt bringt eine Reinigung nichts mehr, und das Ventil muss ausgewechselt werden, ebenso die am Ventil befindlichen Dichtungen. Durch eine unsachgemäße Reinigung können auch weitere Schäden am Abgasrückführungssystem auftreten. Die Kosten für einen Austausch hängen vom Fahrzeugtyp ab. Prinzipiell kann der Wechsel auch selbst vorgenommen werden. Allerdings ist es ratsam, eine Fachwerkstatt aufzusuchen. Diese kann das AGR-Ventil sowie weitere Teile der Motorsteuerung überprüfen und feststellen, ob mögliche Beeinträchtigungen beim Fahren überhaupt auf das Bauteil zurückzuführen sind.

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Der Turbolader pfeift – was tun?

Was ist ein Turbolader?

Der Turbolader wird auch als Abgasturbolader oder kurz ATL bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine optional vorhandene Baugruppe innerhalb eines Verbrennungsmotors, die dazu dient, dass die Leistung und die Effizienz des Motors gesteigert wird. Das Arbeitsprinzip des Turboladers liegt darin, dass mittels der Nutzung der kinetischen Energie der Motorabgase mehr Außenluft schneller in den Verbrennungsraum eingebracht wird.

Gründe für einen pfeifenden Turbolader

turboDie Gründe, dass der Turbolader pfeift, sind vielfältig. Beruhigend für Autofahrer ist zunächst, dass das Pfeifen des Turboladers fast nie den kompletten Verschleiß als Auslöser hat. Ein Grund kann darin bestehen, dass eine mangelnde Ölversorgung gegen ist. Grundsätzlich sind die Verbindungswellen zwischen Turbinenrad und Verdichterrad dauerhaft geschmiert. Durch schlechtes Öl oder Verschmutzungen sowie Treibstoff im Öl kann der Ölfilm reißen und das Pfeifen verursachen. Auch das heiße Abstellen eines Turbomotors nach langer und intensiver Laufzeit kann dazu führen, dass bedingt durch die sofortige Unterbrechung der Kühlung das Pfeifen des Turobladers bewirkt wird. Problematisch für den Turbo kann auch verbrennendes Öl im Motor sein. Die entstehende Ölkohle kann sich dann auf der Turbine absetzen. Auch Probleme mit der Abgasanlage führen oftmals zu Problemen mit dem Turbo, was besonders häufig bei Dieselmotoren mit Rußpartikelfiltern der Fall ist. Besonders häufig ist das der Fall, wenn ein Fahrzeug überwiegend im Stadtverkehr bewegt wird, da der Filter dann nicht ausreichend frei gebrannt wird.




Ist ein Turbolader immer defekt, wenn er pfeift?

Grundsätzlich ist es kein Zeichen dafür, dass der Turbo bereits defekt ist, wenn der Turbolader Pfeifgeräusche macht. Wurde das Fahrzeug beispielsweise über längere Zeit hochtourig gefahren, dann kann es durchaus sein, dass der Turbolader pfeift, wenn das Fahrzeug sofort abgeschaltet wird. Der Turbo ist deshalb keineswegs sofort defekt. Allerdings sollte man darauf achten, dass das nicht häufiger geschieht, damit der Turbolader nicht dauerhaft geschädigt wird. Gerade Fremdkörper können bewirken, dass der Turbolader pfeift. Das bedeutet unter Umständen auch, dass er einen Schaden nehmen kann. Gelangen diese Fremdkörper nämlich in den Ansaugtrakt, können schnell Schäden am Turbo entstehen.

Sollte man bei einem pfeifenden Turbo in die Werkstatt fahren?

In jedem Fall ist es sinnvoll, die Werkstatt aufzusuchen, wenn der Turbolader pfeift. Da Laien die Ursachen häufig nicht ermitteln können, ist es ratsam, hier auf fachliche Hilfe zu setzen, damit der Turbolader nicht nur unerkannte Einflüsse dauerhaft geschädigt wird.

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Was ist ein Kupplungsschaden und was kostet die Reparatur?

Die Autokupplung ist ein unverzichtbares Bindeglied zwischen Motor und Getriebe. Ohne dieses wichtige Bauteil könntest Du weder Anfahren, noch die verschiedenen Gänge einlegen. Doch leider gehört die Kupplung zu den Autoteilen, die je nach Fahrweise, mehr oder weniger schnell durch Verschleiß einen Kupplungsschaden aufweisen. Daher stell sich eigentlich für jeden Fahrer irgendwann die Frage, ob die Kupplung defekt ist und somit ausgetauscht werden muss.

Anzeichen Kupplungsschaden, woran sind sie zu erkennen?

Es gibt bestimmte Merkmale, an denen Du erkennen kannst, ob ein Wechsel der Kupplung bevorsteht. Dazu gehören unter anderem:

  1. Kupplung schleift, das bedeutet, die Motorleistung steigt nicht konform mit der angezeigten Drehzahl
  2. Einlegen der Gänge ist schwergängig
  3. Gänge rutschen raus
  4. Beim Einlegen der Gänge entstehen laute Geräusche in der Getriebeeinheit
  5. Unsanftes Anfahren beim sogenannte Kommenlassen der Kupplung

TIPP: Auch wenn die heutigen modernen Kupplungen rund 60.000 bis 120.000 Kilometer halten, solltest Du die Funktionstüchtigkeit regelmäßig in einer Werkstatt überprüfen lassen, bevor ein Kupplungsschaden entsteht. Eine erfahrene KFZ-Fachkraft kann schon durch eine kurze Testfahrt die Anzeichen für einen Kupplungsschaden erkennen.

Kann der Kupplungsschaden in Eigenregie behoben werden?

Kupplung-AutoIst die Kupplung defekt, ist ein Austausch unumgänglich. Um den Kupplungswechsel selbst vornehmen zu können, müsstest Du das Fahrzeug auf eine Hebebühne stellen und das Getriebe ausbauen. Erst dann ist es möglich, die neue Kupplung einzubauen. Allerdings wird dafür Spezialwerkzeug benötigt. Zudem sind beim Einbau wichtige Prüf-und Drehmomente zu beachten. Daher sollte, wenn die Kupplung defekt ist, sowohl die Begutachtung als auch die Reparatur durch eine anerkannte KFZ-Werkstatt durchgeführt werden.

Was kostet ein Austausch der Kupplung?

Die Kosten für die Reparatur des Kupplungsschaden beauftragst, setzten sich die dafür anfallenden Kosten hauptsächlich durch zwei Faktoren zusammen:

1. Arbeitsaufwand
Bevor die neue Kupplung eingesetzt werden kann, muss das Getriebe ausgebaut werden. Dafür braucht ein KFZ-Mechaniker meist nicht mehr als zwei bis vier Stunden. Anders verhält es sich, wenn bei einem allradbetriebenen Fahrzeug die Kupplung defekt ist. In diesem Fall erhöht sich die Arbeitszeit auf etwa sechs bis acht Stunden, da hier beim Wechsel der Kupplung in der Regel auch Ausrücklager beziehungsweise Nehmerzylinder ausgetauscht werden.

2. Materialkosten
Die Materialkosten lassen sich nur schwer Pauschal berechnen. Werden Originalteile bestimmter Automarken verwendet, sind die Kosten sicherlich höher, als wenn Produkte anderer Hersteller verwendet werden. Bei einer normalen Kupplung kannst Du mit Materialkosten von bis zu 400 Euro rechnen, sodass die Kosten für die Beseitigung eines Kupplungsschaden , bei einem Arbeitsaufwand von vier Stunden, bei ungefähr 1.200 Euro liegen. Allerdings dient diese Angabe nur zur ungefähren Orientierung.

TIPP: Die oben beschriebenen Anzeichen für einen Kupplungsschaden sind bei Deinem Auto gegeben und Du sucht eine Werkstatt? Dann solltest Du unbedingt vorher einen Preisvergleich vornehmen. Diesbezüglich bieten verschiedene Portale kostenlose Vergleichsrechner an, mit denen sich die Kosten einer Kupplungsreparatur unverbindlich berechnen lassen.

Fazit:

Wer umsichtig fährt kann die Lebensdauer einer Kupplung wesentlich erhöhen. So solltest du nicht unnötig auf dem Kupplungspedal stehen, sondern lieber öfter in den Leerlauf schalten. Ebenso ist es hilfreich, wenn Du zügig anfährst und die Kupplung nicht lange schleifen lässt.

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Symptome einer defekten Zylinderkopfdichtung

Was ist eine Zylinderkopfdichtung?

Bei der Zylinderkopfdichtung handelt es sich um einen Teil des Verbrennungsmotors von Fahrzeugen. Sie dient dazu, den Brennraum gegenüber dem Kühlkreislauf und den Motorölleitungen ab zu dichten. Die Dichtung ist zwischen dem Zylinderkopf und dem Kurbelgehäuse verbaut, sie hat hohen mechanischen und thermischen Belastungen Stand zu halten. Daneben sorgt die Zylinderkopfdichtung dafür, dass keine Gase oder Flüssigkeiten in den Verbrennungsraum hinein oder heraus gelangen. Versagt das Kühlsystem, kann die Wärme vom Motor nicht mehr ausreichend abgeleitet werden, demzufolge erhitzt sich der Motor.

Symptome defekte Zylinderkopfdichtung

Eines der Symptome für eine defekte Zylinderkopfdichtung ist der Verlust von Kühlwasser, immer wieder muss etwas Flüssigkeit nachgefüllt werden, um das Niveau zu halten. Ein weiteres Anzeichen für einen Defekt sind Abgase oder Druck im Kühlsystem. Dies ist an Blasenbildungen im Kühlwasser zu erkennen, die sich während des Betriebs zeigen. Starker Luftaustritt und sehr harte Kühlerschläuche sind ebenfalls ein Hinweis darauf. Erkennst Du Öl im Kühlwasser, also eine bräunliche Verfärbung im Ausgleichsbehälter, kann dies die Folge einer defekten ZKD sein. Diese können zu Blockaden im Kühl-Kreislauf führen. Findet sich Kühlwasser im Motor, der als gelber Schleim am Öleinfüllstutzen sitzt, weist dies auf einen Defekt hin. Ein weiterer Hinweis auf einen eventuellen Schaden kann der Anstieg der Motortemperatur bei hohen Drehzahlen des Motors sein, wie etwa bei einer Autobahnfahrt. Eines der eindeutigen Symptome defekte Zylinderkopfdichtung ist weißer Rauch, der aus dem Auspuff austritt.

Motorschaden als Folge der defekten Zylinderkopfdichtung

Treten die vorgenannten Mängel der defekten Zylinderkopfdichtung auf, heißt es handeln. Wird der Schaden nicht rechtzeitig erkannt, kann dies Folgeschäden nach sich ziehen. Reagierst Du nicht, riskierst Du einen Motorschaden. Dieser kann sehr hohe Reparaturkosten nach sich ziehen, im schlimmsten Fall sogar einen Totalschaden bedeuten.

Mit welchen Kosten ist bei einer Reparatur des Schadens zu rechnen?

Der Fachmann in der Werkstatt muss den Zylinderkopf abschrauben, um an die Kopfdichtung zu kommen. Der Arbeitsaufwand ist dementsprechend hoch, die Materialkosten halten sich hingegen in Grenzen. Fällig wird dabei eine neue Zylinderkopfdichtung, neues Motoröl und ggf. ein Ölfilter sowie das Kühlmittel. Bei den Arbeitskosten muss das Prüfen der Zylinderkopfdichtung, die Ausbauarbeiten, der Dichtungswechsel sowie der Öl- und Kühlwasserwechsel kalkuliert werden. Ein weiterer möglicher Kostenfaktor ist die Reinigung des Kühlsystems, die erforderlich werden kann.

Die Kosten variieren natürlich stark nach Marke und Modell. Zudem stellt sich natürlich die Frage, ob man bei einer Vertragswerkstatt reparieren lässt oder bei einer freien Werkstatt.

Eine ungefähre Orientierung sollen folgende Kostenrahmen geben:

– Zylinderkopfdichtung: ab ca. 15 EUR bis 200 EUR

– Motoröl: ab ca. 30 EUR – 150 EUR

– Ölfilter: ca. 20 EUR

– Einbau: ca. 400 – 1.500 EUR

 

Rechtzeitig wechseln – Folgeschäden vermeiden

Deutet das Verhalten Deines Fahrzeugs auf eine defekte Zylinderkopfdichtung hin, solltest Du diese umgehend überprüfen lassen. Wird ein Defekt diagnostiziert, lass die Dichtung vom Fachmann gleich wechseln, ansonsten können schwerwiegende Folgeschäden auftreten.

Ein gutes Video zur Erkennung von Schäden an der Zylinderkopfdichtung gibt es auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=g2_b7vnIdJY

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Wann sollte man den Zahnriemen wechseln?

Du als Autofahrer weißt natürlich, wie wichtig ein rund laufender Motor in deinem Fahrzeug ist. Ein perfekt montierter Zahnriemen ist hierfür eine der wichtigsten Voraussetzungen. Gerissene Zahnriemen sind auch heute noch eine der häufigsten Ursachen für zahlreiche Motorschäden, was nicht zuletzt an dem Autofahrer selbst liegt, weil einfach das Problem zu spät erkannt wurde. Doch wann genau solltest Du einen Zahnriemenwechsel in Betracht ziehen? Hier ist zum einen die Laufleistung des Autos ausschlaggebend und auch das Alter des Zahnriemens spielt beim Wechsel eine große Rolle. Lange Standzeiten im Winter oder starke Temperaturunterschiede wirken sich etwa auf dessen Lebenszeit aus, weshalb der Wechselintervall immer stark variiert.

Warum muss der Zahnriemen gewechselt werden?

zahnriemenDer Zahnriemen ist das zentrale Element der Motorsteuerung. Er verbindet die beiden Nockenwellen mit der Kurbelwelle und ist für den exakten Verbrennungsvorgang im Motor mitverantwortlich. Wenn Du den Zahnriemenwechsel versäumst oder dieser nicht fachgerecht durchgeführt wird, verursachen diese Umstände im schlimmsten Fall sogar einen Totalschaden am Fahrzeug. Reißt der Zahnriemen oder rutscht er durch, wird der Antriebsprozess unweigerlich unterbrochen was letzen Endes zu einem Motorschaden führt.

Wann sollte der Zahnriemenwechsel durchgeführt werden?

Du solltest ein paar Dinge beachten, um die uneingeschränkte Funktion des Zahnriemens an deinem Auto sicherzustellen. Die Automobilhersteller machen jeweils Vorschläge zum Zahnriemenwechsel. Die Informationen dazu kannst Du im Serviceheft deines PKWs nachlesen. Meist liegen die Wechselintervalle zwischen 60.000 und 120.000 km. Obwohl es sich nur um einen unverbindlichen Richtwert der Hersteller handelt, solltest Du idealerweise dem Vorschlag Folge leisten, um schwere Schäden an deinem Fahrzeug zu verhindern.



Wie funktioniert das Zahnriemen wechseln?

Bei nahezu jedem Fahrzeug ist der Zahnriemenwechsel mit erhöhtem Arbeitsaufwand verbunden. Zunächst muss der Zahnriemenschutz entfernt werden, was häufig nur funktioniert wenn Du vorher einige Frontteile des Autos demontierst. Teilweise kann es sogar passieren, das der Motor komplett ausgebaut werden muss, um den Zahnriemen wechseln zu können. Ist der Zahnriemen freigelegt, kannst Du den alten Riemen entfernen. Hierbei musst Du allerdings beachten, das sich Kurbel- und Nockenwelle beim Wechsel am oberen Totpunkt befinden.
Meist werden beim Zahnriemenwechsel auch die Spann- und Umlenkrollen getauscht. Diese sind dafür zuständig, den Zahnriemen zu führen und ihn in Spannung zu halten. Die neuen Autoteile müssen dann unbedingt nach Herstellervorgabe wieder zusammen montiert werden. Hier musst Du ebenfalls Rücksicht auf die korrekte Stellung der Nocken- und Kurbelwelle nehmen. Nachdem Du den Riemen fachgerecht montiert und gespannt hast, kannst Du die Zahnriemenverkleidung wieder anbringen und der Wechsel ist abgeschlossen.

Zahnriemen wechseln: So kannst Du Kosten sparen

Natürlich verursacht ein Zahnriemenwechsel Kosten. Diese sind jedoch absolut unerheblich im Vergleich zur Kostenhöhe, die dir durch einen kaputten Motor entstehen. Nicht selten muss bei einem Motorschaden damit gerechnet werden, dass das Fahrzeug als wirtschaftlicher Totalschaden einzustufen ist. Der Wechsel kommt in aller Regel alle paar Jahre einmal vor und sollte rechtzeitig von geeignetem Fachpersonal durchgeführt werden, um hohe Folgekosten zu vermeiden.

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Was tun, wenn die Bremsen quietschen?

Bei quietschenden Bremsen bekommen viele Fahrer schnell Panik, dass es größere Probleme mit ihrem Auto bzw. ihren Bremsen gibt und in den nächsten Tagen daher wieder einmal hohe Kosten auf sie zukommen.

Doch nicht immer bedeutet ein Quietschen der Bremsen auch, dass die Bremsen defekt sind und gewechselt werden müssen. Daher sollte man prüfen, welcher der Fälle von quietschenden Bremsen hier vorliegen könnte.

Quietschen bei neuen Bremsen

Hat man an seinem Auto neue Bremsen oder gar ein komplett neues Auto gekauft, dann kommt es relativ häufig vor, dass die Bremsen quietschen.

Hier sollte man die Bremsen erst einmal ca. 100 km vorsichtig einfahren. Vollbremsungen sollten hierbei vermieden werden, sondern die Bremsen sollten sachte „eingebremst“ werden.

Spätestens wenn nach dieser Phase aber immer noch ein Quietschen auftritt, sollte eine zweite Werkstatt aufgesucht werden und man sollte überprüfen lassen, ob die Bremsen nicht vielleicht falsch eingebaut wurden.

Tipp beim Bremsenwechsel: Sollten sie auf ihren alten Wagen keine Markenbremsen mehr einbauen wollen, sondern günstigere No-Name Produkte, dann sollten sie das im Vorfeld auf jeden Fall mit Ihrer Werkstatt besprechen. Denn unpassende Bremsbeläge können schnell zu einem teuren Problem werden.

Quietschen bei Rost auf den Bremsscheiben

Ist dein Kfz zum Beispiel über den Winter länger gestanden und auf den Bremsscheiben ist bereits Rost oder Flugrost sichtbar, dann kann sehr wahrscheinlich auch dies die Ursache für quietschende Bremsen sein.

Auch hier sollte man die Bremsen langsam und behutsam wieder einfahren und den Rost quasi „abbremsen“.

Sind die Bremsen dann wieder rostfrei ist in den meisten Fällen auch das Quietschen wieder verschwunden.

Neben Rost entsteht dieses Problem übrigens häufig auch im Sommer durch die Ablagerung von Bremsstaub. Hier sollte dann eine Reinigung des Kfz und der Bremsen ausreichen.

Ansonsten sollte auch hier die Werkstatt des Vertrauens aufgesucht werden.

Schleifgeräusch statt Quietschen

Ist beim Bremsen statt einem Quietschen ein Schleifgeräusch zu hören, dann sollte man auf jeden Fall den Gang in die Werkstatt antreten, da wohl die Bremsbeläge abgenutzt sind oder die Bremsanlage beschädigt ist.

Hier sollte man auch nicht zu lange warten, da abgenutzte Bremsbeläge zu weiteren Schäden an der Bremsanlage führen können.

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Was passiert wenn die Lichtmaschine defekt ist?

Was ist eine Lichtmaschine?

Die Lichtmaschine ist ein Generator im Auto, welches die elektrischen Anlagen im Kfz mit Strom versorgt.Ist die Lichtmaschine im Auto kaputt, funktioniert diese Stromversorgung nicht mehr und das Automobil muss sich den Strom aus der Autobatterie ziehen. Solange über die Autobatterie noch Strom verfügbar ist, ist es auch noch fahrtüchtig. Sobald die Versorgung aus der Batterie aufgebraucht ist, bleibt das Auto stehen und lässt sich ohne fremde Hilfe nicht mehr starten. Spätestens dann muss die Lichtmaschine gewechselt werden.

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Typische Symptome einer kaputten Lichtmaschine

  • das Radio im Auto geht aus und lässt sich nicht mehr starten
  • das Licht in der Tachoanzeige geht aus und bei digitalen Tachoständen wird der Tachostand nicht mehr angezeigt
  • elektrische Fensterheber funktionieren nicht mehr
  • am Ende ruckelt das Auto während der Fahrt, geht plötzlich aus und lässt sich nicht mehr starten
  • beim Versuch das Auto zu starten hört man dann keine Geräusche mehr (kein Stottern des Motors)
  • bei den meisten Modellen leuchtet im Normalfall zuvor auch die Batterie-Leuchte auf

Ist die Lichtmaschine dann tatsächlich defekt, hilft nur noch das Abschleppen des Autos und eine Reperatur.

Sollten aktuell schon häufiger Probleme mit der Bordspannung auftreten (regelmäßige Probleme beim Starten des Autos, Radio geht plötzlich aus, elektrische Fensterheber lassen sich nicht mehr bedienen), dann solltest du auch in die Werkstatt, um Probleme mit der LiMa rechtzeitig erkennen zu können und nötige Reperaturen erledigen zu lassen. Das ist besser, als wenn das Auto dich mitten auf der Autobahn im Stich lässt und du abgeschleppt werden musst.

Warum geht die Lichtmaschine kaputt?

Die Lichtmaschine ist eigentlich ein Bauteil mit einer verhältnismäßig langen Lebensdauer und überlebt wahrscheinlich in der Mehrzahl der Fälle das Auto selbst.

Die LiMa selbst gilt als generell als recht robust.

Neben der Lichtmaschine selbst können auch andere Bauteile zu Problemen beim Betrieb der LiMa führen.

  • schwache Batterie -> hier hilft dann eigtl. nur noch ein Wechsel der Batterie
  • kaputte Kabel: sind Kabel kaputt, so kann die Stromversorgung unterbrochen sein. -> hier hilft im Grunde nur noch der Werkstatt-Besuch
  • kaputter Laderegler -> eine häufige Ursache. Lässt sich leicht in der Werkstatt feststellen, so dass es dann ausreicht nur den Laderegler zu wechseln.
  • schlecht gespannter Keilriemen -> ebenfalls eine häufige Ursache für Probleme mit der Lichtmaschine. Lässt sich schnell in der Werkstatt beheben.




 Marken-Lichtmaschine oder günstige Lichtmaschine?

Bei einem Defekt der Lichtmaschine stellt sich natürlich zuerst die Frage, wie teuer eine Lichtmaschine denn ist. Markenlichtmaschinen kosten dabei schnell mal um die 500 EUR. Kann man die Lichtmaschine dann nicht selbst wechseln sondern benötigt dafür eine Werkstatt, kommt man schnell mal auf einen Gesamtpreis um die 800 EUR oder sogar mehr.

Elektrik | rexbo.de Autoteile

Bei neuen Autos mit wenigen Kilometern macht der Einbau einer Marken-Lichtmaschine sicher noch Sinn. Hat man allerdings schon eine hohe Kilometerzahl auf dem Tacho, dann reicht es in den meisten Fällen aus, selbst im Internet eine günstige No-Name-Lichtmaschine zu kaufen und diese in der Werkstatt oder selbst zu wechseln.
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