Autos verschrotten – das muss man darüber wissen

Wenn man das eigene Auto nicht mehr verkaufen, dann gibt es keinen anderen Ausweg, als ihn verschrotten zu lassen. Dafür kann es folgende Gründe geben: Entweder ist das Auto so alt, dass Sie keinen Käufer mehr finde können oder das Auto hatte einen Unfall und leidet nun an einem Totalschaden.

Auch wenn Sie ein gefragtes Modell oder einen Oldtimer fahren, einige Teile am Fahrzeug allerdings noch gut zu gebrauchen sind, können Sie an einigen nahegelegenen Schrottplätzen nachfragen, ob sich jemand für den Wagen interessiert. Wenn das Auto nicht mehr fahrtauglich ist, holt sich ein Schrottplatz die wertvollen Teile kostenlos ab. Anschließend wird das Auto ausgeschlachtet und der Schrottplatz verkauft die Teile Online oder direkt vor Ort.

Es kann natürlich dazu kommen, dass manche Schrottplätze die alten Fahrzeuge nochmals auf Vordermann bringen, um sie weiterzuverkaufen. Auf diese Art und Weise hat man die Chance, aus dem alten Wagen noch ein wenig Geld zu machen. Über die wichtigsten Details zu diesem Thema können Sie bei https://www.schrottautos-ankauf.de/auto-verschrotten lesen.

Über Ihre alte Karosse freuen sich ebenfalls Schrottplätze, die Ihre Lehrlinge das KFZ-Handwerk darauf üben lassen. Häufig kann man auch hier ein wenig Geld erwarten. Allerdings sind Oldtimer bei Inhabern von Schrottplätzen am beliebtesten, da derartig alte Autoteile nicht mehr hergestellt werden. Es bestehen sogar auf Oldtimer spezialisierte Schrottplätze, die derartige Teile für Oldtimer-Fans zur Verfügung stellen.

Wie hoch sind die Kosten für das Autoverschrotten?

Ein guter Tipp an dieser ist, das alte Auto beim Hersteller entwerten zu lassen, da dieser vom gesetzt her gezwungen ist, das alte Fahrzeug zu entsorgen. Selbstverständlich gibt es auch hier Ausnahmen, nach denen die gesetzliche Pflicht nicht gilt: Ist Ihr Auto weniger als 30 Tage angemeldet, inzwischen ausgeschlachtet oder nicht zur EU gehört, dann muss sich der Hersteller nicht darum kümmern.

Die Kosten am Schrottplatz werden allerdings so berechnet, dass das Pressen und Auseinanderbauen als wichtigsten Kostenfaktoren gesehen werden. Darüber hinaus kann es dazu kommen, dass auch eine Gebühr für das Abholen dazu berechnet wird. Anschließend zieht der Schrotthändler den Restwert Ihres Autos von den Gesamtkosten ab – dies können beispielsweise Teile aus dem Innenraum oder aus dem Motor sein, die Winterreifen, die Karosseriebauteile etc.

Je mehr Teile von Ihrem alten Wagen noch gebraucht werden können, desto weniger müssen Sie für das Verschrotten zahlen. Häufig kommt es sogar vor, dass Menschen aus dem Schrottplatz sogar im Plus herausgehen. Im Durchschnitt kann man mit etwa hundert Euro kosten Rechnen, allerdings kommt es in der Praxis ziemlich selten vor, dass man für die Verschrottung auch etwas zahlen muss.

Ein Tipp am Rande: Es ist eine gute Idee auch bei Feuerwahren nachzufragen, ob sie Ihr altes Auto haben möchten. Von denen bekommen Sie eventuell Geld oder das Auto wird einfach umsonst abgeholt – dann dient Ihr altes KFZ zu Übungszwecken und Sie haben damit etwas Gutes getan.

Welche Unterlagen sind für die Verschrottung nötig?

Es ist selbstverständlich ganz einfach, wenn Sie selbst der Halter des Wagens sind – in diesem Fall ist nur der Fahrzeugbrief nötig. Handelt es sich bei dem Auto allerdings nicht um Ihr Eigentum, dann ist eine Vollmacht des Inhabers nötig. In den meisten Fällen wird auch der Personalausweis des Inhabers verlangt. Dies ist eine gängige Vorgehensweise bei Schrottplätzen, obwohl diese nicht rechtlich abgesichert ist. Aus diesem Grund ist es ratsam, dass Sie sich mit einigen Schrottplätzen in Kontakt zu setzen, um sich über das Wichtigste informieren zu lassen.

Es ist ebenfalls wichtig zu erwähnen, dass in Deutschland nur die Fahrzeuge verschrottet werden, die auch wirklich für den Schrott reif sind. Das heißt, dass Sie eine Entwertungsbescheinigung erhalten, nachdem Sie Ihr altes Auto am Schrottplatz abgeben, wobei es nicht sein muss, dass Ihr Auto als Schrott bewertet wird.

Wie bereits erwähnt – fremde Autos dürfen ohne Vollmacht nicht verschrottet werden. Dies gilt ebenfalls für Fahrzeuge, die mit einer Straftat in Zusammenhang stehen.

Beim Autoverschrotten ist es ganz wichtig, auch die Umwelt zu schonen. Dementsprechend müssen alle Flüssigkeiten aus dem Wagen ordnungsgemäß entfernt werden, bevor dieses verschrottet werden kann. Auch die unterschiedlichen Materialien werden richtig getrennt, damit diese bestmöglich verwendet werden können. In der Regel erhalten Sie als ehemaliger Fahrer auch etwas Geld aus dem gesamten Prozess. Aus diesem Grund lohnt es sich immer, sich im Voraus über alles zu informieren.

Zoll Versteigerung Auto – günstige Autos finden bei der Zoll-Auktion

 

Der Zoll versteigert gepfändete Gegenstände. Dazu gehören auch Autos. Wer einen neuen Gebrauchtwagen sucht, sollte diese Goldgrube unbedingt nutzen. Die besten Tipps, wie du Autos vom Zoll kaufen kannst!

Was ist eine Zoll-Versteigerung?

Die Zwangsversteigerung von Immobilien ist kein Geheimnis mehr. Wer seine Schulden nicht bezahlen kann, muss seine Wohnung dafür hergeben. Nur wenige Verbraucher wissen, dass auch der Zoll solche Auktionen durchführt.

Hintergrund: Seit 2009 müssen Finanzämter beschlagnahmte Autos dem Zoll übermitteln. Da Pkws einen relativ hohen Wert haben, sind sie bei der Zwangsvollstreckung beliebt. Zudem kommen ausgediente Behördenfahrzeuge unter den Hammer. Das Bundesinnenministerium der Finanzen in Bonn kümmert sich um die Organisation der Versteigerungen.

Alle Versteigerungen finden bequem über das Internet statt. Um die Angebote einzusehen, rufst du das Portal Zoll-Auktion (https://zoll-auktion.de/auktion/auktionsuebersicht.php?katid=191&erste_seite=ja) auf. Nach der Versteigerung musst du das Fahrzeug abholen. Der Zoll führt keine Lieferungen durch.

Wie kann ich Autos vom Zoll kaufen?

Der Ablauf ist schnell und einfach:
1. Zuerst musst du dich auf dem Portal registrieren.
2. Nun loggst du dich ein.
3. Biete auf interessante Fahrzeuge.
4. Du musst das Ende der Versteigerung abwarten. Die Auktion kann jederzeit abgebrochen werden. Wenn der Eigentümer seine Schulden bezahlt, wird die Pfandsache ausgelöst. Das kann auch während einer Auto-Auktion geschehen.
5. Ist das Gebot erfolgreich gewesen, musst du das Fahrzeug per Überweisung bezahlen. In seltenen Fällen ist auch eine Barzahlung möglich.
6. Nun kannst du das Auto bei der angegebenen Adresse abholen.

Gewöhnlich läuft eine Auktion über 14 Tage. Innerhalb dieser Zeitspanne kannst du ein verbindliches Gebot abgeben. Die Höhe richtet sich nach den Vorgaben des Anbieters. Das Finanzamt legt ein Anfangsgebot fest. Zusätzlich muss ein bestimmtes Minimalgebot erreicht werden.

Geboten wir nach folgendem Muster:
– ab 100 bis 500 Euro liegen die Bietschritte bei jeweils 10 Euro
– bis 1.000 Euro musst du um 20 Euro erhöhen
– bis 5.000 Euro betragen die Schritte 50 Euro
– über 5.000 Euro musst du 100 Euro oder mehr drauflegen

Generell sind auch höhere Gebote möglich. Du kannst bei einem Preis von 360 Euro sofort auf 1.240 Euro erhöhen. Es sind nur die oberen Mindeststeigerungsschritte zu beachten. Das letzte Gebot muss fünf Minuten bestehen. Überbietet dich jemand eine Minute vor Schluss, wird die Auktion um mindestens vier Minuten verlängert.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Wie bereits erwähnt, kann eine Auktion nach § 3 Abs. 8 der Versteigerungsbedingungen abgebrochen werden. Deshalb solltest du prüfen, ob du die Zoll Versteigerung vom Auto wirklich gewonnen hast.

Bitte beachte: Gemäß § 3 Abs. 4 der Versteigerungsbedingungen ist kein Widerruf möglich. Du musst auf ein höheres Gebot eines Mitbieters hoffen. Ansonsten bist du zur Zahlung und Abholung des Fahrzeugs verpflichtet. Daher solltest du dir genau überlegen, ob du das Auto tatsächlich kaufen möchtest. Von Spaßgeboten ist dringend abzuraten. Da versteht der Zoll keinen Spaß.

Im Normalfall musst du das Fahrzeug innerhalb von 10 Tagen abholen. Überschreitest du diese Frist, fallen zusätzliche Gebühren für den Stellplatz an.

Nach § 4 Abs. 2 der Versteigerungsbedingungen ist die Gewährleistung ausgeschlossen. Es können keine Ansprüche wegen eines Sachmangels geltend gemacht werden. Eine Garantie gibt es ebenfalls nicht.

Du musst dir die Beschreibung genau durchlesen. Übersiehst du den Punkt, dass das Fahrzeug nicht fahrtüchtig war, hast du Pech gehabt. Eine Rückgabe ist bei der Zoll Versteigerung vom Auto nicht möglich.

Zoll Auto Auktion: Vor- und Nachteile

Da es sich um eine staatliche Institution handelt, kannst du von einer seriösen Abwicklung ausgehen. Im Regelfall ist die Ware korrekt und richtig beschrieben. Hierfür wird das Fahrzeug von einem Gutachter geprüft und kompetent bewertet. Eine Besichtigung des Autos ist nach Terminabsprache möglich. Die Kontaktdaten sind in der Angebotsbeschreibung hinterlegt.

Vor der Veröffentlichung wird jedes Fahrzeug inspiziert. Du kannst der Beschreibung den genauen Zustand entnehmen. Das Gutachten ist kostenfrei und ohne Registrierung einsehbar. Nach der Anmeldung bleibst du von Spam-Mails verschont. Zoll-Auktion ist eine staatliche Plattform und verzichtet daher auf Werbung.

Tipp: Du musst nicht die ganze Zeit am Computer sitzen, um ein Auto zu ersteigern vom Zoll. Hierfür gibt es den Bietagenten. Die Funktion bietet automatisch bis zu einem von dir festgelegten Maximalgebot mit.

Ein kleiner Nachteil besteht im begrenzten Angebot. Auto ersteigern vom Zoll ist Glückssache. Vielleicht ist gerade das richtige Fahrzeug dabei. Eine allzu große Auswahl darfst du dir aber nicht erhoffen. Gewöhnlich werden ungefähr 100-500 Fahrzeuge versteigert.

Der größte Minuspunkt bleibt die fehlende Gewährleistung.

Argumente im Überblick:
+ seriöser Vertragspartner
+ Inspektion durch Gutachter
+ Schnäppchen möglich
+ kein Betrugsrisiko wie bei Privatkäufen
+ bequeme Online-Abwicklung
+ automatischer Bietagent
– begrenztes Angebot
– Eigentümer kann Auto während der Auktion auslösen
– Garantie und Gewährleistung ausgeschlossen
– kein Versand des Pkws durch Spedition

Gibt es eine sinnvolle Alternative?

Auto Versteigerungen vom Zoll finden nur über Zoll-Auktion statt. So besitzen die Finanzämter eine zentrale Anlaufstelle. Anders sieht es in der freien Wirtschaft aus. Es existieren zahlreiche Online-Auktionsportale. Das ist ein Vorteil, da du dich für den besten Anbieter entscheiden kannst. Zudem besteht ein deutlich breiteres Angebot an verfügbaren Fahrzeugen.

Info: Der größte Unterschied ergibt sich durch die Gewährleistung. Normale Online-Auktionsportale bieten diese Leistung an. Bei der Zoll Auto Auktion liegt prinzipiell keine Gewährleistungspflicht vor. Wer sich diese Schutzleistung wünscht, fährt mit einem klassischen Online-Portal besser.

Kaufst du beschlagnahmte Autos vom Zoll, gehst du kein Risiko ein. Alle Angebote sind seriös und es liegt kein Betrug vor. Bei einem normalen Online-Auktionshaus kann sich eine dubiose Versteigerung einschleichen.

Allerdings bleiben Auktionen pure Glückssache. Es muss das richtige Fahrzeug dabei sein. Daher solltest du dich auf allen Portalen umsehen, um das perfekte Auto zu finden.

Zusammenfassung

Zoll-Auktion ist ein seriöses Versteigerungsportal, das von staatlicher Hand betrieben wird. Das schließt einen Betrug nahezu vollständig aus. Dafür erhältst du keine Gewährleistung oder Garantie für das ersteigerte Fahrzeug. Bestehst du auf diese Schutzleistung, musst du auf ein klassisches Online-Auktionshaus ausweichen.

Das staatliche Portal punktet mit einem ausführlichen Gutachten zu jedem Auto. Auch ohne Besichtigung weißt du genau, in welchem Zustand sich der Pkw befindet.

Mit etwas Glück machst du bei Auto Versteigerungen vom Zoll ein tolles Schnäppchen.

Wir wünschen dir viel Erfolg beim Bieten!

Warnwesten – viel Sicherheit für wenig Geld

Warnwesten fallen prinzipiell unter den Bereich der Warnbekleidung und können abweichend auch als Leuchtweste, Signalweste, Sicherheitsweste oder Reflektorweste bezeichnet werden. Im Jagdumfeld wird die Weste als Signaljacke bezeichnet. Hauptgrund des Tragens einer Sicherheitsweste ist natürlich die Sichtbarkeit der entsprechenden Person. Warnwesten sind orange/gelb gefärbt und besitzen zusätzliche reflektierende Streifen, um die Sichtbarkeit zu erhöhen.

In manchen Berufsfeldern ist auch das Tragen von Warnkleidung (Overall, Jacke/Hose) Pflicht, diese weist die gleichen Charakteristika wie die Warnweste aus.

Sowohl bei Tages- als auch Nachtlicht wird die Sichtbarkeit der Personen gewährleistet, so dass die Warnweste in vielerlei Gebieten eingesetzt wird.

So zum Beispiel im Flugbetrieb (Vorfeldmitarbeiter, Flugzeugeinweiser „Follow me“-Fahrer), dem Forstbetrieb (beispielsweise bei Baumfällungen) im Hafenbereich (Be- und Entladungen von Containern/Fracht), Baustellen (Autobahn/Stadt). Zudem können die Westen auch von Behörden vorgeschrieben werden (Polizei/Verkehrskontrolle).

Die Warnweste ist sowohl national als auch europäischen „Standards“ unterworfen- nicht jede beliebige Warnweste darf auch als solche verwendet werden. Lediglich Warnwesten der Norm EN ISO 20471 bzw. EN 1150 sind gültig, vor 2013 galt die Norm EN 471.

Bei der Norm EN 1150 handelt es sich um Warnkleidung, die im privaten Bereich benutzt werden darf, die EN ISO 20471 regelt die Warnkleidung im gewerblichen Bereich.

Je nach Arbeitsbereich/oder für den Privatgebrauch, schreibt die EU besondere Schutzklassen für die Warnwesten vor: für den Straßenverkehr gelten Warnwesten der Klasse 2, für Arbeiter im Straßenverkehr (Bauarbeiter/Pannendienst etc.) gilt die Klasse 3. Jede Klasse hat ihre eigenen Anforderungen, die sich besonders auf die „Gestaltung“ d.h. zum Beispiel die Anordnung der Reflektorenstreifen beziehen.

Was ist beim Kauf einer Warnweste zu beachten?

Die „genormte“ und somit korrekte Warnweste sollte am Besten im KFZ-Fachhandel, in Tankstellen, Automobilclubs oder im Baumarkt erworben werden. So lässt sich sicherstellen, dass alle wichtigen Merkmale (Prüfzahlen etc.) tatsächlich korrekt sind und den neueren Bestimmungen entsprechen. Bestellungen oder Käufe aus dem Internet sind zu empfehlen, wenn die Weste der europäischen Norm EN ISO 20471:2013 entspricht. Käufer sollten auf folgende Merkmale achten:

  • Warnweste muss der europäischen Norm EN ISO 20471:2013 entsprechen. Die Nummer ist meist am Wäscheschild der Weste zu finden.
  • Nur die Farben Gelb, Orange oder Rotorange sind erlaubt, ebenso müssen zwei fünf Zentimeter breite, die Weste umlaufende reflektierende Streifen vorhanden sein
  • Die Weste muss sich komplett schließen lassen (Klettverschluss)
  • Für Kinder gibt es kleinere Größen
  • Ebenso sollten der Hersteller, die „Haltbarkeit“, bzw. Waschhinweise (bei 30 Grad waschbar) vorhanden sein
  • Im Schnitt kostet eine Warnweste etwa um die drei-vier Euro
  • Arbeitnehmer (Bauarbeiter/Müllmänner/etc. ) bekommen ihre Arbeitskleidung vom Arbeitgeber gestellt, hier gelten in der Regel andere Sicherheitsklassen als im „normalen“ Gebrauch

Warnwesten als Pflicht für Autofahrer

Bereits seit vielen Jahren gilt im europäischen Ausland die Pflicht für alle Autofahrer, eine Warnweste im Auto mit zu führen. In Deutschland besteht diese Pflicht ebenfalls seit dem 1. Juli 2014 und ist in der StVO gesetzlich festgeschrieben. So muss laut dieser Regelung in jedem PKW, LKW oder Bus mindestens eine Warnweste vorhanden sein.

Auch Nutzer, die die Fahrzeuge gewerblich nutzen (LKW- Busfahrer) müssen eine solche Weste in ihrem Fahrzeug führen. Zudem müssen je nach Anzahl der Fahrer auch Westen vorhanden sein, Beispielsweise in einem Reisebusunternehmen, das zwei Fahrer im Bus beschäftigt. Weiterhin muss im gewerblichen Gebrauch die Weste direkt im Auto / LKW getragen werden. Grundlage hierzu sind die Vorschriften der DGUV (Deutsche gesetzliche Unfallversicherung).

Die Warnweste muss so im Auto deponiert sein, dass der Fahrer diese bei einer Panne oder einem Unfall schnell erreichen und noch vor Verlassen des Fahrzeugs anlegen kann. Somit also NICHT im Kofferraum, sondern im Handschuhfach, unter dem Sitz oder im Seitenfach der Türe. Die Warnweste sollte allerdings nicht unmittelbar der Sonne ausgesetzt sein, da die Farben mit der Zeit verblassen können.

Wird bei einer Kontrolle festgestellt, dass die Warnweste(n) fehlt, kann ein Bußgeld von 15 Euro verhängt werden. Fährt man mit der Familie in den Urlaub, sollten entsprechend genügend Warnwesten im Auto vorhanden sein.

Änderungen im Verkehrsrecht 2019:

Fahrverbote, Warngeräusche bei Elektroautos und mehr

Autofahrer müssen sich auch 2019 wieder mit wichtigen Änderungen auseinandersetzen. Einige Punkte erscheinen recht angenehm und erleichtern das Leben, während andere Punkte auf der Liste mehr und mehr einschränken. So ist beispielsweise die Erstzulassung online zu erledigen und bringt mehr Komfort mit sich. Höhere Mautgebühren oder Fahrverbote engen eher ein und sorgen dafür, dass ältere Dieselfahrzeuge die Straßen in einigen Großstädten räumen müssen. Doch es gibt noch wesentlich mehr Neuerungen.

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Zulassungsstelle geht online – speziell für die Erstzulassung

Autobesitzer können sich künftig den Weg zur Zulassungsstelle sparen. Während bisher nur eine Wiederzulassung online möglich gewesen ist oder das Stilllegen eines Fahrzeugs, kann nun auch die Erstzulassung oder das Ummelden am Bildschirm vorgenommen werden. Das Bundesverkehrsministerium hat sich bereits kräftig für diesen Komfort eingesetzt. Der Beschluss bedarf allerdings die Zustimmung des Bundesrates. Im Laufe des Jahres geht das System online und bedeutet somit eine Erleichterung im Bereich der Neu- und Gebrauchtwagen. Künftig ist das Umschreiben eines Fahrzeugs nach Halterwechsel also nur wenige Klicks entfernt.

Neuer Streckenradar – soll alle Raser erfassen

Temposünder müssen sich einem neuen Radarsystem stellen. In Niedersachsen geht der Streckenradar in Betrieb und führt auf einer Länge von 2,2 Kilometern eine sogenannte Abschnittskontrolle druch. Sowohl beim Einfahren in diesen Abschnitt als auch beim Ausfahren wird vom Fahrzeug jeweils ein Foto aufgenommen. Danach folgt ein Abgleich der beiden Bilder, über den eine Geschwindigkeitsüberschreitung auf diesem Abschnitt ausgerechnet werden kann. Ist das Tempo zu hoch, folgt ein drittes Foto mit dem Gesicht des Fahrers. Dieses kommt dem klassischen Blitzerbeweis relativ nahe. Bewegt sich das Fahrzeug mit zugelassener Geschwindigkeit, werden die Fotos direkt wieder gelöscht. Das Land Niedersachen hat extra eine Rechtsgrundlage im neuen Polizeigesetz dafür geschaffen. Allerdings handelt es sich bei diesem Betrieb um eine Testphase die noch bis 2020 stattfinden soll.

Kommt es zu einem Verstoß, gilt der übliche Bußgeldkatalog für Geschwindigkeit. Bei 20 km/h mehr auf dem Tacho müssen Temposünder außerorts mit 30 Euro rechnen. Alle Geschwindigkeiten darüber werden mit Punkten in Flensburg bestraft und bringen im Ernstfall ein Fahrverbot ein.

Elektrofahrzeuge brauchen akustische Warnsignale

Elektroautos sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch relativ leise auf den Straßen unterwegs. Daher soll ein akustisches Warngeräusch für alle Neuzulassungen zur Pflicht werden. Dies betrifft nicht nur Elektrofahrzeuge, sondern auch Hybridfahrzeuge. Bereits im Jahr 2014 gab es hier eine Verordnung des EU-Parlaments und des Europäischen Rats. Es handelt sich dabei um das Warnsystem AVAS (Acoustic Vehicle Alerting System), das bis zu einer Geschwindigkeit von 20 km/h eine Art Motorengeräusch abgibt. Beschleunigung und Abbremsen erkennt das System automatisch und gibt diese Vorgänge akustisch wieder. Gerade Fußgänger und Radfahrer sollen dadruch besser auf die Fahrzeuge aufmerksam gemacht werden. Nissan gehört zu den wenigen Herstellern, die ein solches Warnsystem bereits integriert haben.

Diesel-Fahrverbot in einigen Großstädten

Im Jahr 2019 ziehen sich wieder einige Fahrverbote durch deutsche Innenstädte. So dürfen im Stadtgebiet von Stuttgart keine Dieselfahrzeuge der Euro 4 Norm und weniger unterwegs sein. Während zu Beginn des Jahres nur auswärtige Fahrer betroffen sind, müssen die Stuttgarter Diesel-Fahrer ab April 2019 nachziehen und ihre Fahrzeuge abmelden. Ausgenommen sind lediglich Reisebusse, Taxis oder Einsatzfahrzeuge. Ebenso soll in Frankfurt die Luft sauberer werden. Bereits ab Februar sind alle Dieselfahrzeuge der Euro 4 Norm und älter betroffen. Ab September fallen auch die Euro-5-Fahrzeuge unter das Verbot. Da die Maßnahmen aber aufgrund eines Gerichtsurteils in Kraft gesetzt wurden, kämpft das Land Hessen um eine Berufung.

Weitere Neuerungen und Hinweise

  • Bei allen Fahrzeugen mit einer TÜV-Plakette in Orange wird im Jahr 2019 die Hauptuntersuchung fällig. Anschließend gibt es wieder eine gelbe Plakette.
  • Sämtliche Kraftstoffe bekommen eine einheitliche Kennzeichnung und sind an geometrischen Symbolen zu erkennen. Benzin erhält den Kreis, für Diesel gibt es das Quadrat und für Gas eine 90-Grad-Raute. Die Symbole finden sich dann an Tankdeckeln und an den Zapfsäulen wieder.
  • Arbeitnehmer mit Elektro-Dienstwagen sollen spürbare Steuervorteile bekommen. Dabei gilt nicht mehr nur ein Prozent des Listenpreises, sondern wird um 0,5 Prozent reduziert.
  • Die LKW Maut soll weiter erhöht werden. Dabei spielt auch Lärmbelästigung eine Rolle. Die Bundesregierung rechnet bis zum Jahr 2022 um Mehreinnahmen von 4,16 Milliarden Euro. Lediglich Elektro-Laster sind von der neuen Maut ausgeschlossen.
  • Die Typklassen der KFZ-Versicherung ändert sich für etwa 11 Millionen Autofahrer. Während etwa jeder siebente Fahrer einen höheren Beitrag in der Haftpflicht zahlen muss, profitieren andere von einer deutlich besseren Einstuftung. Mehr Informationen dazu gibt es beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

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Was kostet eine Reifenmontage?

reifenmontageIm Frühjahr und Herbst müssen die Räder eines Autos gewechselt werden. Oft sprechen Autofahrer dabei von einem Reifenwechsel. Gemeint ist aber eigentlich ein Radwechsel. Radwechsel und Reifenwechsel sind zwei verschiedene Arbeiten, die beide in einer Fachwerkstatt durchgeführt werden sollten.

Worin unterscheiden sich Radwechsel und Reifenwechsel?

Bei einem Reifenwechsel werden die Reifen von den Felgen abgezogen und neue Reifen auf die Felgen aufgezogen. Diese Arbeit wird als Reifenmontage bezeichnet. Nach der Montage des Reifens wird das gesamte Rad ausgewuchtet, bevor es am Fahrzeug montiert wird. Eine Reifenmontage ist erforderlich, wenn abgefahrene oder beschädigte Reifen gegen neue ausgetauscht werden.

Bei einem Radwechsel werden die Räder komplett, beispielsweise im Herbst beim Wechsel von Sommer- auf Winterreifen, am Fahrzeug ausgewechselt. Im Fachjargon wird diese Arbeit als Umstecken der Räder bezeichnet. Da der Arbeitsaufwand bei einem Reifenwechsel wesentlich höher ist als beim Umstecken der Räder, ist eine Reifenmontage entsprechend teurer.

Kann die Reifenmontage oder ein Radwechsel selbst durchgeführt werden?

Reifen aufziehen ist eine Aufgabe für Fachleute. Einerseits sind Maschinen zum Ab- und Aufziehen der Reifen und eine Maschine zum präzisen elektronischen Auswuchten der Räder unverzichtbar und zum anderen sind Fachkenntnisse für die Reifenmontage erforderlich. Nur mit der entsprechenden technischen Ausrüstung und dem Wissen, wie was gemacht werden muss, kann die Fahrsicherheit des Fahrzeuges garantiert werden.

Der Radwechsel im Frühjahr und Herbst wird von vielen Autofahrern selbst durchgeführt. Der Aufwand ist jedoch groß. Zudem sind entsprechende Werkzeuge zum sicheren Aufbocken des Autos und die Radbefestigung mit dem korrekten Drehmoment erforderlich. Angesichts der für den reinen Radwechsel günstigen Preise in einer Fachwerkstatt lohnt es sich in aller Regel nicht, den Radwechsel selbst vorzunehmen.

Eine fachgerechte Montage der Reifen und ein sorgfältig durchgeführter Radwechsel sind Voraussetzung für sicheres Fahren. Kleine Fehler können zu kostspieligen Schäden und im schlimmsten Fall zu einem Unfall führen. Reifen montieren und der Radwechsel im Frühjahr und Herbst gehören daher in die Hände von Profis.

Wovon sind die Kosten für eine Reifenmontage abhängig?

Reifenmontage Preise sind von mehreren Faktoren abhängig und können unterschiedlich ausfallen. Die Reifenmontage Preise sind bei bestimmten Reifen und Rädern wie den Runflatreifen, Rädern mit einem Kontrollsystem für den Reifendruck (RDKS) und extremen Niederquerschnittreifen oft höher, als für die Montage von normalen Sommer- und Winterreifen auf Stahlfelgen. Kommen weitere Arbeiten wie eine Achsvermessung mit Spur- und Sturzeinstellung hinzu, erhöhen sich die Kosten.

Wie hoch sind die Reifenmontage Kosten?

Reifen auf eine Felge ziehen kostet ab etwa 10 Euro pro Rad aufwärts. Darin enthalten sind in der Regel das Ab- und Aufziehen des Reifens, Einstellen des korrekten Luftdrucks, das elektronische Auswuchten und die anschließende Montage des Rades am Fahrzeug sowie die Entsorgung des Altreifens. Es lohnt sich auf jeden Fall die Preise zu vergleichen und im Vorhinein nach den Kosten für zusätzliche Arbeiten wie eine Achsvermessung zu fragen, falls diese erforderlich sein sollte. Oft ist eine Montage neuer Reifen bereits im Kaufpreis für die Reifen enthalten.

Es ist empfehlenswert, die Montage neuer Reifen und den Radwechsel in einer Fachwerkstatt durchführen zu lassen. Die Montage der Reifen ist ohne die speziellen Maschinen praktisch unmöglich. Und die Kosten für einen Radwechsel sind in aller Regel so gering, dass es sich nicht lohnt, den Radwechsel selbst vorzunehmen.

 

Tipp: günstige Reifen erhält man dabei oftmals bei einer Autoverwertung in seiner Nähe.

 

Häufig gesuchte Autoverwertungen:

 

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Was beim Gebrauchtwagenkauf zu beachten ist

Das Angebot an unterschiedlichen Autobörsen ist riesengroß. Dementsprechend sind auch die meisten gebrauchten Fahrzeuge im Netz zu finden. Potenzielle Kunden können sich auf diese Weise schnell und einfach einen Überblick über die momentane Situation am Gebrauchtwagenmarkt verschaffen, um so das besten Angebot zu finden, das optimal auf die eigenen Anforderungen und Bedürfnisse zugeschnitten ist. Was Sie bei dem Kauf eines Gebrauchten unbedingt beachten sollten und mit welchen Kosten Sie bei der Zulassung rechnen müssen, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Sachverstand zeigen

Bei der Erstbesichtigung des Wunschfahrzeugs gilt es Sachverstand zu zeigen, damit man von raffinierten Gebrauchtwagenhändlern nicht über den Tisch gezogen wird und am Ende mit einem Fahrzeug nach Hause fährt, das den eigenen Vorstellungen von einem Traumauto gar nicht entspricht. Zuerst sollten Sie die Fahrgestellnummer mit den Fahrzeugpapieren abgleichen. Damit signalisieren Sie eine gewisse Kompetenz und erzeugen Respekt bei dem Gebrauchtwagenhändler. Zudem sollten Sie alle Angaben, die in der Anzeige angegeben wurden, auf ihre Vollständigkeit überprüfen. Ein gutes Beispiel hierfür wäre die Angabe „alle KD“, mit der angegeben wird, dass von dem Fahrzeugbesitzer alle Kundendienste regelmäßig ausgeführt wurden. Diese Angabe lässt sich mit einem lückenlos ausgefüllten Serviceheft schnell und einfach überprüfen. Selbsteinträge haben in diesem Kontext keine allzu hohe Relevanz. Sie sollten also auf jeden Fall einen Blick in das Serviceheft werfen.

Kosten für die Anmeldung eines Gebrauchtwagens

In der Europäischen Union dürfen ausschließlich Fahrzeuge, die über eine gültige Zulassung verfügen, legal im Straßenverkehr teilnehmen. Die Anmeldung eines gebrauchten Fahrzeugs kostet im Durchschnitt zwischen 15 und 30 Euro. Zur Anmeldung wird eine elektronische Versicherungsbestätigung benötigt. Diese siebenstellige Nummer dient bei der zuständigen Behörde als Nachweis dafür, dass der Fahrzeugbesitzer die obligatorische Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Die eVB-Nummer können Sie bei R+V24 ganz bequem online beantragen. Nach erfolgtem Abschluss wird ihnen die eVB-Nummer kostenlos per SMS auf Ihr Handy geschickt, sodass Sie so schnell wie möglich losfahren und nicht unnötig auf Ihre eVB-Nummer warten müssen.

Vorschäden durch Unfälle

Bei der Besichtigung des Wagens, sollte dieser genauestens inspiziert werden. Besonders detailliert sollte man bei der Inspizierung des Motorraums vorgehen. Hier sollte der Zustand der Schläuche und der Stand aller Flüssigkeiten (Öl, Kühlmittel) kontrolliert werden. Bei diesen handelt es sich um einen Indikator für Pflege und Instandhaltung des Fahrzeugs. Zudem sollten selbstverständlich auch die Reifen gründlich überprüft werden. Ein Reifenprofil, das unregelmäßig abgefahren ist, kann beispielsweise ein Indikator für Schäden am Fahrwerk sein. Kleine Ritzen und Schäden an den Felgen sind ein Zeichen für Randstein-Treffer und können die Funktionsweise des Fahrwerks negativ beeinflussen.
Darüber hinaus empfehlen Experten bei der Verkaufsanzeige besonders detailliert auf die Formulierungen zu achten. Formulierungen wie „unfallfrei“ oder „keine Vorbeschädigungen“ sollten unbedingt im Kaufvertrag aufgeführt werden. Falls an dem Fahrzeug irgendwelche Reparaturen durchgeführt worden sind, sollten Sie als Käufer alle relevanten Belege beantragen, da diese beim Wiederverkauf relevant sein können.

Wertverlust am Auto bestimmen

Wie berechne ich den Wertverlust meines Autos?

Es heißt immer „Sobald Du mit dem neuen Auto vom Hof des Händlers gefahren bist, hast Du Verlust gemacht.“. Warum ist das so und worin unterschieden sich die Berechnungen bei Neuwagen und Gebrauchtwagen? Wie finde ich heraus, welchen Wertverlust mein Auto hat?

Gerade jetzt, wo alle Welt über die Diesel-Frage debattiert und ständig neue Techniken den Markt erblicken, ist es schwer für den Laien einzuschätzen, was sein Wagen noch wert ist. Weißt Du es? Hier erfährst Du welche Faktoren Du beim Wertverlust des Autos bedenken musst, warum sogar Sachverständige keine einheitliche Antwort haben und weshalb in Garmisch-Partenkirchen der exakt gleiche Gebrauchtwagen mehr kosten kann als in Flensburg, in München selbst der gebrauchte Kleinwagen einen Ticken teurer sein kann als ein gebrauchter Mittelklassewagen in Dortmund oder Kassel. Dazu gibt es noch Tipps, wie Du den Wert Deines Gebrauchten etwas aufbessern kannst.

Tipps wie du die Lebensdauer deines Kfz verlängerst, findest du hier.

Warum verlieren Autos überhaupt so stark an Wert?

Das KFZ ist ein Gebrauchsgegenstand., Ein Auto wird einfach nicht besser, wenn es benutzt wird. Jeder Kilometer, den Du damit fährst, hat seine Auswirkung auf Bauteile. Nicht umsonst heißen viele davon auch Verschleißteile. Während Du Reifen und Felgen folgenlos erneuern kannst, sieht das beim Lack schon anders aus. Wusstest Du, dass Macken im Lack, die Du nicht mit Smart Repair beheben kannst, direkt als Unfallschaden zählen? Selbst also, wenn Du Lackschäden nachlackieren lässt, schlagen die noch negativ bei der Wertberechnung zu buche.
Das große Problem beim Wertverlust eines Autos: es gibt weder eine Formel für die Berechnung, noch eine Konstante – schließlich scheint es eine Magie zu geben, die Oldtimer wertvoller macht – und als ob das die Sache nicht schon kompliziert genug machen würde, sind die regionalen Unterschiede erheblich. Logischerweise gibt es zusätzlich auch nicht starke Unterschiede zwischen den Herstellern und Fabrikaten.
Die gute Nachricht: Es gibt Faktoren, die maßgeblichen Einfluss auf den aktuellen Fahrzeugwert haben. Alle diese Kriterien sind hier für Dich übersichtlich zusammengetragen. Bevor es damit losgeht, gibt es noch eine kurze Erklärung zu dem Sprichwort vom Anfang.

Ist der Wertverlust bei Neuwagen größer als bei Gebrauchtwagen?

Kurzum. Ja. Die traurige Antwort ist, das Sprichwort stimmt. Im ersten Jahr kann sich der Wert eines Neuwagens stark verringern. Mindestens aber mindert er sich um Prozentsätze mit mehr als einer Stelle. Jetzt können Sonderausstattungen und Co den Wertverlust etwas abfedern, aber nur, wenn sie gefragt sind. Wer sich beispielsweise damals für Rally Streifen entscheiden hat, wird eine Zeit lang damit den Wert seines Autos gemindert haben. Aktuell sind die Streifen wieder in und der subjektive Wert steigt.
Immer gefragt sind – laut dem Unternehmen Deutsche Automobil Treuhand – Sonderausstattungen im Dienste der Sicherheit und Bequemlichkeit. Dazu weiter unten mehr.

Weil die Sonderausstattung aber sehr viel mehr kostet, trägt sie erste einmal dazu bei, dass der Wert um ein ganzes Drittel nach einem Jahr geschmälert sein kann, bevor sie dazu beiträgt, den potentiellen Wiederverkaufspreis hoch zu halten.
Nach circa fünf Jahren haben Autos den steilen Fall ihres Wertes so gut wie überstanden. Jetzt sinkt der Wert zwar immer noch mit jedem Jahr, Kratzer und Kilometer, aber im Verhältnis nicht mehr so schnell. Allerdings ist nach einem halben Jahrzehnt auch die Hälfte des Kaufpreises als Wertangabe (meistens) bereits erreicht.

Interessant: Autos mit vergleichsweise stabilem Wert

Bist du daran interessiert, bei welchen Autoformaten Deine Chancen auf so wenig Wertverlust wie möglich gutstehen? Das haben wir uns gedacht. Deshalb kommt hier eine kleine Liste. Bitte beachte, dass sie dem Wandel der Zeit unterliegt.

Starker Wertverlust ist bei Großraum Vans und Autos der Mittelklasse zu erwarten. Etwas weniger Verlust fahren Fahrzeuge der oberen Mittelklasse und Oberklasse ein. Auch Minivans erfreuen sich verhältnismäßig gleichbleibender Beliebtheit. Zudem sind Kompaktklassen und Geländewagen sowie Minis noch nach einigen Jahres gut etwas wert.

Du erkennst schon, je stärker die Menschen Gebrauchtwagen in einem Auto Format nachfragen, desto mehr kannst Du für ein solches Fahrzeug noch bekommen.

Fahranfänger und junge Familien sowie Menschen die viel transportieren müssen sind hier wichtige Abnehmer. Genauso verhält es sich mit den Leuten, die endlich ein größeres, gehobenes Auto fahren möchten oder sogar daran interessiert sind, die Autos ins Ausland zu bringen.

Merke: Zwischen dem Händlerpreis und dem, was auf dem Privatmarkt noch mit einem Gebrauchten erzielt werden kann, liegen Welten. Logischerweise muss der Händler Platz für seine Gewinnmarge lassen. Wenn Du also Zeit und Ruhe hast, dann kann es sich lohnen, erst einen privaten Käufer zu suchen.
Welche Autos halten ihren Wert denn so lange wie möglich?
Aktuell sind das die großen SUV´s sowie Kleinwagen und Sportautos. Hier zeigt sich momentan, dass nach drei Jahren erst ein Viertel des Kaufpreises verloren gegangen ist und nicht, wie oben, im worst case Szenario schon fast die Hälfte.

8 Faktoren für den Wertverlust am Auto:

1. Vorbesitzer
Menschen kaufen gerne aus erster Hand. Je mehr Vorbesitzer das Auto hatte, desto eher glauben Käufer daran, dass da etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Die Vermutung liegt nahe, dass das Auto bereits schon einige Male jemandem Ärger gemacht hat und nicht zuverlässig lief.
Zudem geht auch unter Laien dank des Internets die Angst um, dass nur schnell gepfuscht wurde, damit das Auto bei der Probefahrt funktioniert und danach aber den Geist aufgeht. Diese Wahrscheinlichkeit ist ebenso höher, wenn mehr Vorbesitzer schon versucht haben, das Auto zu verkaufen.

2. Inspektion
Die Traumanzeige enthält diese magischen Wortkombinationen: „Checkheft gepflegt, erste Hand, Garagenwagen“. Weshalb? Weil Du dann davon ausgehen kannst, dass jeder einzelne Defekt früh genug in der Fachwerkstatt erkannt wurde und noch wichtiger – behoben.
Der Wagen ist vermutlich auch dann frei von möglichen Folgeschäden, etwa, weil er zu lange trocken, also ohne Öl gefahren wurde oder sogar vielleicht einmal heiß gelaufen ist und Kühlwasser verliert.
Gibt es ein lückenloses Checkheft, steigert das den Wert enorm.

3. Unfallwagen
Ist der Wagen unfallfrei? Nicht alle Menschen beantworten diese Frage wahrheitsgemäß. Dabei ist sie relevant. Bei einem Auffahrunfall etwa kann die Knautschzone von der Stoßstange zu gering sein, dass beim nächsten Mal wirklich mehr passiert, weil die Federung fehlt. Die Stabilität der Säulen kann gelitten haben oder die Lenkung beziehungsweise Spur ist verzogen. Es gibt die Gefahr, dass Aufhängungen angerissen sind oder sich Schrauben gelockert haben.

Unfallwagen sind weniger Wert – natürlich kommt es auf die Art des Unfalls an.

4. Laufleistung
Jeder Kilometer zählt. Wenn Du das Glück hast, einen Neuwagen zu besitzen und Dir einen neuen leisten zu können, stoße Dein Gefährt bereits bei unter 10.000 Kilometern Laufleistung ab. Die nächste Grenze liegt bei 50.000 und dann bei 100.000. Hier finden noch einmal richtig große Sprünge in der Bewertung statt.

Das liegt vor allem daran, dass jedem Fachmann klar ist, dass einige Bauteile nur auf eine gewisse Laufleistung ausgelegt sind. Vor 10000 Kilometern war nicht mal ein Ölwechsel notwendig. Nach 100.000 Kilometern darf schon einmal über die Intaktheit der Kupplung philosophiert werden.

5. Erstzulassung
Logischerweise zählt die Erstzulassung; denn hier steht quasi, wie alt das Fahrzeug ist, Übrigens gilt das auch für Garagen Autos. Ein KFZ kann sich auch kaputt stehen.

6. Automarke
Wie beliebt ist Dein Auto gerade? Ist es vielleicht in einem anderen Bundesland beliebter? Mehr nachgefragt? Der Wandel der Zeit ist bei diesem Faktor ganz besonders stark. Aber mit soliden Fabrikaten hast Du gute Chancen. Immer schlecht: Wenn der Nachfolger bereits zu haben ist. Außer bei Reihen wie dem Golf etwa.
Dann spielt es natürlich auch immer eine Rolle, wie viele Türen dein Auto hat. Das gehört aber wieder zum Komfort.

7. Sonderausstattung
Merke Dir einfach, alles, was das Fahren sicherer macht, hebt den Wert. Alles, was im Grunde verbastelt ist oder nur Trend war, mindert den wert. Da musst Du schon einen Liebhaber finden. Der allerdings kann Dir sogar am Ende mehr bereit sein zu zahlen, als der Wert eigentlich hoch ist.

8. Reparaturen oder Pfusch?
Wie wurden die Reparaturen durchgeführt? Wurden Originalteile verwendet oder Beta-Teile? Gibt es zu jeder Reparatur eine Rechnung von einer Fachwerkstatt oder hast Du alles in einer freien Werkstatt machen lassen? Vielleicht sogar bei einem Kumpel? Du siehst, je mehr dokumentiert ist und hochwertige Materialien verwendet wurden von Spezialisten, desto höher der Wert des Autos.

Wer kann meinen Wert vom Auto genau berechnen?

Genau berechnen kann das ein KFZ-Sachverständiger. Allerdings benutzt dieser exakt die gleichen Kriterien, um den aktuellen Preis zu bestimmen. Einziger Unterschied: Er ist auch vor Gericht zugelassen und er bezieht in seine Analyse auch den Gebrauchtwagenmarkt mit ein, bedenkt politische Themen und technische Wenden sowie den genauen Nutzen der Sonderausstattung.

 

Wie kannst Du den Wert Deines Autos steigern?

Hier kommen zum Ende noch ein paar Tipps, wie Du den Wert Deines Autos aufbessern kannst.
Willst Du einmal einen Richtwert ermitteln? Mit dem Online-Rechner geht es ganz einfach. Einziges Manko. Kratzer, dellen, Unfälle und individuelle Macken (der dritte Gang springt immer raus) kann der Rechner nicht berücksichtigen.

  1. Hebe alle Quittungen auf.
  2. Wenn Du gebrauchte Teile nimmst, dann nutze generalüberholte Produkte mit einem Jahr Garantie.
  3. Wenn Du Lackkratzer hast, behandle sie direkt mit Rostschutz, optisch kannst Du immer noch nachbessern.
  4. Dokumentiere Ölwechsel.
  5. Scheckheft pflegen.
  6. Innenreinigung und Aufbereitung machen ordentlich etwas her.
  7. Nutze nicht den Aschenbecher.
  8. Tierhaare lassen sich mit einem Gummihandschuh bestens entfernen.
  9. Der Himmel muss einen sauberen Eindruck machen.
  10. Ein funktionierendes Radio, Navi und ein guter Geruch aus Klimaanlage und Kühler machen einen guten Eindruck.
  11. Achtfach Bereifung kommt auf dem privaten Markt besser an.

Winterauto kaufen sinnvoll? Vorteile und Nachteile

Sobald die kalte Jahreszeit einsetzt, nehmen die negativen Einflüsse auf ein Kraftfahrzeug zu. Vor allem Salz und Splitt schaden der Karosserie, aber auch der Frost setzt dem Auto zu. Zudem kommt dann noch ein erhöhtes Risiko eines Unfalles, weshalb sich viele Autofahrer dazu entscheiden, sich ein Winterauto zu kaufen. Dabei gilt es jedoch einige Aspekte zu beachten, vor allem was die Wahl des Fahrzeugs, aber auch seine Zulassung betrifft.

Winterauto kaufen bietet Vor- aber auch Nachteile

Häufig wählen Besitzer ältere und gebrauchte Fahrzeuge, wenn sie sich für ein Winterauto entscheiden. Passiert ein Unfall oder eine kleine Beschädigung, hat dies weitaus weniger Effekt als bei einem schön gepflegten Sommerauto. Doch bei der Auswahl sollten Interessierte genau überlegen, ob sich eventuell ein Winterauto mit Allrad lohnt. Gerade wer häufig Steigungen zu bewältigen hat, ist mit diesem Antrieb auf der sicheren Seite. Dafür müssen alle, die ein Winterauto kaufen, mit deutlich schlechteren Sicherheitsvoraussetzungen rechnen. Damit erspart sich der Käufer zwar Geld unmittelbar beim Erwerb, doch dafür muss er später für Steuern, eventuell bei den Versicherungsprämien und neue Ausstattungsgegenstände wie Winterreifen tiefer in die Tasche greifen. Sehr günstige Schnäppchen findet man dabei oftmals bei der Autoverwertung um die Ecke.

Was das optimale Winterauto ausmacht

Möchte sich jemand ein Winterauto kaufen, gilt es dabei auf die gleichen Aspekte zu achten wie beim generellen Gebrauchtwagenkauf. Idealerweise fällt die Wahl auf ein Winterauto mit Allrad oder zumindest Frontantrieb. Auch Kleinwagen sind gut für diese Jahreszeit geeignet, da sie aufgrund ihrer Größe und Wendigkeit ein gutes Fahrverhalten auf winterlichen Straßen zeigen. Auch Ausstattungsmerkmale wie ABS und ein Antrieb mittels Benzin komplettieren die perfekte Autowahl für den Zweitwagen in der kalten Jahreszeit.

Beliebte Marken als Winterauto

Der Markt der Modelle, die Fahrer als Winterauto verkaufen möchten, ist groß. Und doch setzen die meisten dabei auf bewährte Marken wie Audi und Opel. Gerade der Audi 80 und Audi 100 sind beliebte Modelle, in der Rankingliste ganz oben findet sich vor allem der Opel Astra oder Corsa. Wer auf ein Winterauto mit Allrad setzen möchte, der ist bei vielen Opel-Modellen richtig. Auch der Fiat Panda verfügt über diesen Antrieb und hat sich als Langzeitanschaffung bei Winterautos einen Namen gemacht. Dazu sind noch der Kia Sportage sowie der Nissan X-Trail als beliebte Zweitwägen für die kalte Jahreszeit zu nennen.

Richtig anmelden

Es liegt auf der Hand, dass ein Auto, das als Winterauto gekauft wurde, gemäß FZV § 3 Abs. 1 rechtmäßig angemeldet werden muss. Dazu muss es auch ein gültiges Kennzeichen aufweisen, fehlt dies, drohen Strafen in der Höhe von 60 Euro. Natürlich macht es keinen Sinn, das Fahrzeug während des ganzen Jahres angemeldet zu lassen. Damit steht bald zur Option, dass der Besitzer sein Winterauto wieder verkaufen möchte. Viel besser sind entweder Saisonkennzeichen oder Wechselnummernschilder. Während erstgenanntes einfach die Anmeldung für einen bestimmten Zeitraum umfasst, erlaubt das zweitgenannte, zwei Autos abwechselnd auf den Straßen zu bewegen. Es ist etwas teurer als das Saisonkennzeichen, das dafür in Sachen Kfz-Steuer und Versicherung Sparen hilft. Denn gezahlt werden muss in diesem Fall nur für den tatsächlich angemeldeten und gefahrenen Zeitraum, der zwischen zwei und elf Monate umfasst.

Auto vor Diebstahl schützen: Die besten Tipps

Autodiebstahl ist in Deutschland ein anhaltendes Problem. Zwar werden heutzutage nicht mehr ganz so viele Fahrzeuge gestohlen, wie es etwa in den 90er Jahren nach der Öffnung der Ostgrenzen, dennoch beziffert der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) in aktuellen Zahlen eine bereits seit 10 Jahren sehr konstant bleibende Anzahl von etwa 18.000 Diebstählen kaskoversicherter Pkws pro Jahr. Mit einem Schadenaufwand von mehr als 300 Millionen Euro im letzten Jahr lässt sich hier sicher nicht von einem Bagatelldelikt sprechen.

Autodiebstahl kann jeden Fahrzeughalter treffen. Daher ist es sinnvoll, sich über Möglichkeiten zu informieren, um das eigene Auto vor Diebstahl zu schützen. Folgende Maßnahmen tragen zu einer erhöhten Sicherheit gegenüber Kfz-Diebstählen bei:

Verhalten beim Verlassen des Fahrzeugs

Bereits durch das richtige Verhalten beim Verlassen des Fahrzeugs lässt sich das Risiko eines Autodiebstahls verringern. Zu allererst sollte das eigene Auto bestenfalls auf einem gesicherten bzw. bewachten Gelände abgestellt werden. Das bedeutet, dass man beispielsweise zu Hause in einer abschließbaren Garage parkt und unterwegs bewachte Parkplätze mit Sicherheitskameras bzw. Sicherheitspersonal bevorzugt. Wird das eigene Auto einfach auf der Straße oder an unbeaufsichtigten, möglicherweise sogar dunklen und wenig frequentierten Orten geparkt, ist dies eine Einladung für Gelegenheitsdiebe.

Beim Verlassen des Fahrzeugs sollte man zudem stets kontrollieren, ob das Auto tatsächlich ordentlich verschlossen ist. Gerade beim Einsatz einer Fernbedienung für die Zentralverriegelung können die Signale durch Funkblocker gestört werden und der Wagen bleibt unbeabsichtigt unverschlossen zurück. Der Fahrzeugschlüssel sollte dann sicher verstaut und nirgendwo unbeaufsichtigt zurücklassen werden. Also zum Beispiel bitte nicht die Jacke mit Autoschlüssel in der Tasche im Restaurant an die Garderobe hängen. Des Weiteren sollte keinesfalls ein Ersatzschlüssel im Auto zurückgelassen werden. Autodiebe kennen mittlerweile jedes noch so geheime Versteck.

Mechanische Wegfahrsperren

Eine gute Möglichkeit, um für zusätzlichen Schutz gegen Autodiebe zu sorgen, stellen mechanische Wegfahrsperren wie Lenkradkrallen oder Pedalsperren dar. Dabei handelt es sich um robuste Metallkonstruktionen, die im Inneren des Fahrzeugs angebracht werden. Klassische Lenkradkrallen bzw. Lenkradschlösser werden direkt am Lenkrad angebracht und verhindern eine Rotation und somit das Steuern des Fahrzeugs durch Unbefugte. Pedalsperren sind oftmals mit Lenkradkrallen kombiniert und blockieren zusätzlich die Pedale.

Die mechanischen Wegfahrsperren sind eine hervorragende Ergänzung zu den in modernen Fahrzeugen integrierten elektronischen Wegfahrsperren. Sie sind komplett unabhängig von der Elektronik des Fahrzeugs und lassen sich nur mit dem richtigen Schlüssel oder mit roher Gewalt öffnen. Viele Autodiebe scheuen sich vor dem zusätzlichen Aufwand, erst mal eine mechanische Wegfahrsperre knacken zu müssen, bevor es ans Starten des Fahrzeugs geht. Gute Lenkradkrallen sind in der Regel sehr robust und lassen sich nur mit speziellen Werkzeugen und einer hohen Geräuschentwicklung knacken. Daher sorgt der Einsatz mechanischer Wegfahrsperren bereits für eine effektive optische Abschreckung, vor allem gegenüber Gelegenheitsdieben.

Elektronische Diebstahlsicherungen

Neben den mechanischen Wegfahrsperren wie Lenkradkralle und Pedalsperre lässt sich das eigene Fahrzeug auch mit verschiedenen elektronischen Diebstahlsicherungen versehen. Zur Standardausstattung der meisten modernen Autos gehört mittlerweile neben der Alarmanlage auch eine elektronische Wegfahrsperre. Diese ist allerdings anfällig gegenüber Manipulation. Autodiebe können sich über die ODB-Schnittstelle Zugriff auf die Fahrzeugdiagnosesysteme verschaffen und auf diese Weise die Wegfahrsperre deaktivieren. Mit einem speziellen ODB-Saver lässt sich diese Schnittstelle im eigenen Auto gegenüber dem Zugriff durch Unbefugte sichern.

Eine weitere Möglichkeit zur elektronischen Diebstahlsicherung stellt ein sogenannter Batteriewächter dar. Dabei handelt es sich um ein spezielles Gerät, das zwischen Autobatterie und Batteriekabel geschaltet wird. Per Fernbedienung lässt sich anschließend die komplette Stromversorgung im Auto unterbrechen. Da das Gerät per Sicherheitsschraube direkt an der Batterie befestigt wird, lässt es sich nicht so einfach entfernen, ohne die Batterie zu beschädigen.

Zu guter Letzt kann das eigene Fahrzeug auch mit einem GPS Ortungsgerät ausgestattet werden. Dies hilft zwar nicht direkt dabei, den Diebstahl zu verhindern, aber immerhin lässt sich anschließend die exakte Position des gestohlenen Fahrzeugs herausfinden.

Fazit: Auto vor Diebstahl schützen

Es gibt heutzutage ein breites Angebot an Möglichkeiten, um das eigene Fahrzeug vor Diebstahl zu schützen. Aufgrund der immer noch regelmäßig auftretenden Autodiebstahl Delikte, lohnt es sich auf jeden Fall, die ein oder andere Maßnahme zum Schutz des eigenen Fahrzeugs zu ergreifen.

Ummeldung eines Autos – So funktioniert es

Wer sein Auto oder sein Kfz ummelden möchte, muss einiges beachten. Gerade beim Verkauf des Fahrzeugs kommt es vor, dass es nicht abgemeldet, sondern umgemeldet wird. Dabei handelt es sich um zwei verschiedene Meldungen bei der Zulassungsstelle. Wer sein Fahrzeug abmeldet, um es bspw. verschrotten zu lassen, lässt sämtliche Papiere für ungültig erklären, gibt die Nummernschilder ab und darf den Wagen nicht mehr fahren. Wer es ummeldet, meldet es unter seinem Namen ab und gleichzeitig auf einen anderen Namen an.

Die Ummeldung eines Autos funktioniert im selben Landkreis problemlos. Wird der Wagen also an eine Person verkauft, die im gleichen Landkreis wohnt, so kann die Ummeldung bei der Zulassungsstelle durchgeführt werden.

Wird er an eine Person verkauft, die in einem anderen Landkreis wohnt, muss der Wagen erst abgemeldet werden. Dann muss er mit Überführungskennzeichen angemeldet werden. Schlussendlich muss er im neuen Bezirk wird „richtig“ angemeldet werden. Dazu jedoch später mehr.

Für die Ummeldung werden der Fahrzeugbrief, der Fahrzeugschein, die letzte TÜV-Untersuchung, sowie die AU-Untersuchung benötigt. Alles muss bei der Zulassungsstelle vorgelegt werden. Zudem müssen auch die Nummernschilder mitgenommen werden. Selbst wenn bei der Ummeldung dieselben Nummernschilder genutzt werden sollen, müssen sie im ersten Schritt vorgelegt werden. Sie können nicht am Auto verbleiben.

Vom neuen Besitzer wird eine sogenannte eVB Nummer benötigt. Diese erhält er bei seiner Kfz-Versicherung. Diese Nummer lässt sich per Telefon oder online beantragen und ist in sekundenschnell generiert. Nur durch diese Nummer wird die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung für ein Fahrzeug gewährleistet. Liegt sie nicht vor, kann das Fahrzeug nicht umgemeldet werden. Zudem wird vom neuen Besitzer ein Ausweis, sowie der Führerschein verlangt. Mit diesen Dokumenten kann die Ummeldung erfolgen.

Wohnt der neue Besitzer nicht im selben Landkreis, so benötigt er Überführungskennzeichen. Das Fahrzeug wird vom alten Besitzer mit oben genannten Dokumenten abgemeldet. Direkt im Anschluss werden die Überführungskennzeichen angemeldet. Auch hierfür wird eine eVB Nummer benötigt. Wichtig ist jedoch, dass es eine Nummer sein muss, die explizit auf Überführungskennzeichen ausgelegt ist. Das muss der Versicherung gesagt werden. Im Anschluss werden die Kennzeichen mit denselben Dokumenten wie oben beschrieben, erstellt. Bei Überführungskennzeichen ist es wichtig zu wissen, dass diese nur wenige Tage gültig sind. Sie sind rot und an ihnen lässt sich das Gültigkeitsdatum ablesen. Sie sind also nur geeignet, um das Fahrzeug von A nach B zu fahren.

Das überführte Fahrzeug muss innerhalb der Frist, die die Kennzeichen erlauben, bei der neuen Zulassungsstelle angemeldet werden. Auch hierfür werden wieder die oben genannten Unterlagen benötigt. Nicht benötigt wird der Kaufvertrag. Auch muss weder der Versicherung des Vorbesitzers, noch dem Bundesamt für Steuern separat mitgeteilt werden, dass das Fahrzeug verkauft wurde. Diese Meldungen werden automatisch von der Zulassungsstelle mitgeteilt. Der Rest läuft vollkommen automatisch. Der Vorbesitzer erhält zu viel gezahlte Steuern oder Versicherungsprämie automatisiert zurück.