Das AGR-Ventil: Funktion, Anzeichen für Defekte und der Austausch

Was ist ein AGR Ventil?

Die Abkürzung AGR steht für Abgasrückführung. Das AGR-Ventil ist ein sehr wichtiges Bauteil dieser Einrichtung, die dazu dient, die Temperatur der während der Verbrennung des Kraftstoffs im Motor entstehenden Abgase und die Abgabe von Stickstoffoxiden an die Umwelt zu verringern. Bei der Abgasrückführung gelangt ein Teil der entstehenden Abgase über ein Rohr und das Ventil zurück zur Saugseite des Motors, wo es zusammen mit den Frischgasen erneut in den Verbrennungsraum des Motors gelangt. Durch die Rückführung der sauerstoffarmen und kohlendioxidhaltigen Abgase wird Frischluft im Ansaugrohr verdrängt, wodurch der Sauerstoffanteil der angesagten Gase abnimmt. Die rückgeführten Abgase nehmen sind nicht an der Verbrennung beteiligt, müssen aber trotzdem wieder mit aufgeheizt werden, nehmen also Wärmeenergie auf, wodurch die Verbrennungstemperatur insgesamt sinkt.

Die Aufgabe des AGR-Ventils

Die Abgasrückführung findet nicht ständig statt, sondern nur im Teillastbereich, wenn der Motor besonders mager läuft. Nach einem Kaltstart, während der Warmlaufphase oder bei Volllast des Motors macht die Abgasrückführung wenig Sinn. Um die Abgasrückführung zu steuern, wird das AGR-Ventil benötigt. Es öffnet und schließt die Verbindung zwischen Auspuffkrümmer und Ansaugrohr. Das Ventil befindet sich am Motor, meist in der Nähe des Abgaskrümmers. Mittels einer Steuerelektronik ist es möglich, die Abgasrückführung nur bei bestimmten Lastzuständen und Motortemperaturen zu aktivieren und in Fahrsituationen zu deaktivieren, wenn ihr Einsatz wenig sinnvoll ist.

Wenn ein Defekt im Abgasrückführungssystem auftritt

Ist das AGR-Ventil defekt, so kommt es zu einer deutlichen Verschlechterung der Abgaswerte sowie einer Verschlechterung des Fahrverhaltens. Es können Leerlaufprobleme, Ruckeln oder Leistungsverluste auftreten. Gegebenenfalls kann das Motorsteuergerät auch in den Notlauf gehen. Bei einem Defekt am Ventil kann es zu Problemen bei der Abgasuntersuchung kommen. Allerdings wird in den meisten Fällen der Fahrer schon vorher eine Werkstatt aufsuchen, weil sich das Fahrverhalten durch eine schlechte Gasannahme und einen mitunter starken Leistungsverlust deutlich verschlechtert.

Ursachen für ein defektes AGR-Ventil

Die häufigste Ursache ist eine Blockierung des AGR-Ventils, hervorgerufen durch Verschmutzungen aufgrund von Ruß, der bei der Verbrennung des Kraftstoff-Luftgemischs auftritt. Die Abgase hinterlassen im Lauf der Zeit starke Spuren im Inneren des Ventils, wodurch dieses hängen bleiben kann. Besonders häufig tritt eine Verrußung des AGR-Ventils bei Dieselmotoren auf. Defekte oder Probleme können auch durch beschädigte Kabelverbindungen oder Dichtungen sowie undicht gewordene Verbindungsleitungen und Schläuche entstehen. Je nachdem, in welcher Position das AGR-Ventil aufgrund der Verschmutzungen stehen bleibt, können verschiedene Fehlersymptome auftreten. Bleibt es beispielsweise dauernd offen, so saugt der Motor einen hohen Abgasanteil an, während die angesaugte Menge an Frischluft zurückgeht. Das elektronische Steuergerät für die Motorsteuerung senkt daraufhin die Menge des eingespritzten Kraftstoffs, wodurch wiederum die Motorleistung sinkt. Einige Fahrzeuge zeigen den Defekt durch Aufleuchten der Motorkontrollleuchte an.

Reinigung und Austausch des AGR-Ventils

Grundsätzlich ist es zwar möglich, das Ventil zu reinigen. Dies sollte jedoch bestenfalls vorbeugend geschehen. Bei einem Defekt bringt eine Reinigung nichts mehr, und das Ventil muss ausgewechselt werden, ebenso die am Ventil befindlichen Dichtungen. Durch eine unsachgemäße Reinigung können auch weitere Schäden am Abgasrückführungssystem auftreten. Die Kosten für einen Austausch hängen vom Fahrzeugtyp ab. Prinzipiell kann der Wechsel auch selbst vorgenommen werden. Allerdings ist es ratsam, eine Fachwerkstatt aufzusuchen. Diese kann das AGR-Ventil sowie weitere Teile der Motorsteuerung überprüfen und feststellen, ob mögliche Beeinträchtigungen beim Fahren überhaupt auf das Bauteil zurückzuführen sind.

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Der Turbolader pfeift – was tun?

Was ist ein Turbolader?

Der Turbolader wird auch als Abgasturbolader oder kurz ATL bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine optional vorhandene Baugruppe innerhalb eines Verbrennungsmotors, die dazu dient, dass die Leistung und die Effizienz des Motors gesteigert wird. Das Arbeitsprinzip des Turboladers liegt darin, dass mittels der Nutzung der kinetischen Energie der Motorabgase mehr Außenluft schneller in den Verbrennungsraum eingebracht wird.

Gründe für einen pfeifenden Turbolader

turboDie Gründe, dass der Turbolader pfeift, sind vielfältig. Beruhigend für Autofahrer ist zunächst, dass das Pfeifen des Turboladers fast nie den kompletten Verschleiß als Auslöser hat. Ein Grund kann darin bestehen, dass eine mangelnde Ölversorgung gegen ist. Grundsätzlich sind die Verbindungswellen zwischen Turbinenrad und Verdichterrad dauerhaft geschmiert. Durch schlechtes Öl oder Verschmutzungen sowie Treibstoff im Öl kann der Ölfilm reißen und das Pfeifen verursachen. Auch das heiße Abstellen eines Turbomotors nach langer und intensiver Laufzeit kann dazu führen, dass bedingt durch die sofortige Unterbrechung der Kühlung das Pfeifen des Turobladers bewirkt wird. Problematisch für den Turbo kann auch verbrennendes Öl im Motor sein. Die entstehende Ölkohle kann sich dann auf der Turbine absetzen. Auch Probleme mit der Abgasanlage führen oftmals zu Problemen mit dem Turbo, was besonders häufig bei Dieselmotoren mit Rußpartikelfiltern der Fall ist. Besonders häufig ist das der Fall, wenn ein Fahrzeug überwiegend im Stadtverkehr bewegt wird, da der Filter dann nicht ausreichend frei gebrannt wird.

Ist ein Turbolader immer defekt, wenn er pfeift?

Grundsätzlich ist es kein Zeichen dafür, dass der Turbo bereits defekt ist, wenn der Turbolader Pfeifgeräusche macht. Wurde das Fahrzeug beispielsweise über längere Zeit hochtourig gefahren, dann kann es durchaus sein, dass der Turbolader pfeift, wenn das Fahrzeug sofort abgeschaltet wird. Der Turbo ist deshalb keineswegs sofort defekt. Allerdings sollte man darauf achten, dass das nicht häufiger geschieht, damit der Turbolader nicht dauerhaft geschädigt wird. Gerade Fremdkörper können bewirken, dass der Turbolader pfeift. Das bedeutet unter Umständen auch, dass er einen Schaden nehmen kann. Gelangen diese Fremdkörper nämlich in den Ansaugtrakt, können schnell Schäden am Turbo entstehen.

Sollte man bei einem pfeifenden Turbo in die Werkstatt fahren?

In jedem Fall ist es sinnvoll, die Werkstatt aufzusuchen, wenn der Turbolader pfeift. Da Laien die Ursachen häufig nicht ermitteln können, ist es ratsam, hier auf fachliche Hilfe zu setzen, damit der Turbolader nicht nur unerkannte Einflüsse dauerhaft geschädigt wird.

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Radkappen beim Auto – Wie montiere ich Radzierblenden?

Wie montiere ich Radzierblenden?

radzierblendeDer Sommer kommt und Mitteleuropa lädt wieder zum Autofahren ein. Jetzt wo die Straßen wieder schön befahrbar sind und die Felgen nicht nach jeder kurzen Kilometerfahrt dreckig sind, ist es an der Zeit seine Radzierblenden wieder aus der Garage zu holen. Frisch geputzt merkst du es sofort, wenn man du Morgens zum Auto gehst und die glänzenden Räder siehst: Ja der Frühling ist wieder da. Razierblenden sind in wenigen Schritten schnell montiert und es gibt nur relativ wenig zu beachten. Beim Kauf empfiehlt sich auch bei Radzierblenden mittlerweile eigtl. der Vergleich und Kauf im Internet. Innerhalb kürzester Zeit erstrahlt dein Auto wieder im Glanz und die Alufelgen sind geschützt.

Schritt für Schritt Anleitung:

Erstens:
Als allererstes muss deine Felge gründlich gereinigt werden und inspiziert werden. Wenn irgendwo an der Felge noch, bei der Montage der Radkappe, störende, leicht zu entfernende Teile sind, dann entferne diese bitte. Wenn du nicht sicher bist, ob bei deiner Felge Teil XY weg muss, der Händler deines Vertrauens kann dir mit Sicherheit auf alle Fragen zum Radzierblenden montieren beantworten

Zweitens:
Den Stahlspannring über die Ventilaussparung bringen.

Drittens:
Der dritte Schritt beim Radzierblenden Montieren ist, der Entscheidende. Du musst vorsichtig sein, dass die Radkappe nicht mit den Haltekrallen rausrutscht. Die Haltekrallen müssen eigentlich nur in die dafür versehenden Vertiefungen. Da sich das allerdings leichter anhört als es ist, solltest du dir lieber eine 3 te Hand zu Hilfe holen. Mit einem 2ten Helfer ist die Montage garantiert in nur maximal 3 Minuten erledigt.

Viertens:
Noch einmal mit der Hand am Rand entlang gehen und fühlen ob jede Haltekralle gut sitzt. Und schon ist deine Radzierblende sicher angebracht.

Sollte eine Radkappe mal nicht passen…

Radkappen sind nahezu Universel kompatibel. In der Regel sollte es kein Problem darstellen die Radzierblenden von einem Auto zum anderen mitzunehmen. Nahezu alle Probleme die beim Radzierblenden montieren auftreten, lassen sich mit Hilfe des Spannrings schnell lösen. Der Spannring liegt auf der Innenseite der Radkappe und ist in der Regel ein dünner Stahlring. Der Spannring sollte zum Radzierblenden befestigen so eingestellt sein, dass die Radkappe fest mit dem Reifen verbunden werden. Die Justierung kannst du einfach durch verschieben und damit vergrößern am Stahlring vollziehen.

In wenigen Minute erledigt

Radkappen sind schnell angebracht und schützen die Felge hervorragend vor Kratzern, kleinen Steinen und leichter Beschädigung. Da Sie universell nutzbar sind und es eine große Auswahl gibt, kann jeder eine für sich passende Radkappe finden. Sie werten Ihr Auto optisch auf und erinnern jeden von uns an einen wunderschönen Frühling. Die Sonnen scheint, also raus die Radkappen und ab auf die Straße.

Was ist ein Kupplungsschaden und was kostet die Reparatur?

Die Autokupplung ist ein unverzichtbares Bindeglied zwischen Motor und Getriebe. Ohne dieses wichtige Bauteil könntest Du weder Anfahren, noch die verschiedenen Gänge einlegen. Doch leider gehört die Kupplung zu den Autoteilen, die je nach Fahrweise, mehr oder weniger schnell durch Verschleiß einen Kupplungsschaden aufweisen. Daher stell sich eigentlich für jeden Fahrer irgendwann die Frage, ob die Kupplung defekt ist und somit ausgetauscht werden muss.

Anzeichen Kupplungsschaden, woran sind sie zu erkennen?

Es gibt bestimmte Merkmale, an denen Du erkennen kannst, ob ein Wechsel der Kupplung bevorsteht. Dazu gehören unter anderem:

  1. Kupplung schleift, das bedeutet, die Motorleistung steigt nicht konform mit der angezeigten Drehzahl
  2. Einlegen der Gänge ist schwergängig
  3. Gänge rutschen raus
  4. Beim Einlegen der Gänge entstehen laute Geräusche in der Getriebeeinheit
  5. Unsanftes Anfahren beim sogenannte Kommenlassen der Kupplung

TIPP: Auch wenn die heutigen modernen Kupplungen rund 60.000 bis 120.000 Kilometer halten, solltest Du die Funktionstüchtigkeit regelmäßig in einer Werkstatt überprüfen lassen, bevor ein Kupplungsschaden entsteht. Eine erfahrene KFZ-Fachkraft kann schon durch eine kurze Testfahrt die Anzeichen für einen Kupplungsschaden erkennen.

Kann der Kupplungsschaden in Eigenregie behoben werden?

Kupplung-AutoIst die Kupplung defekt, ist ein Austausch unumgänglich. Um den Kupplungswechsel selbst vornehmen zu können, müsstest Du das Fahrzeug auf eine Hebebühne stellen und das Getriebe ausbauen. Erst dann ist es möglich, die neue Kupplung einzubauen. Allerdings wird dafür Spezialwerkzeug benötigt. Zudem sind beim Einbau wichtige Prüf-und Drehmomente zu beachten. Daher sollte, wenn die Kupplung defekt ist, sowohl die Begutachtung als auch die Reparatur durch eine anerkannte KFZ-Werkstatt durchgeführt werden.

Was kostet ein Austausch der Kupplung?

Die Kosten für die Reparatur des Kupplungsschaden beauftragst, setzten sich die dafür anfallenden Kosten hauptsächlich durch zwei Faktoren zusammen:

1. Arbeitsaufwand
Bevor die neue Kupplung eingesetzt werden kann, muss das Getriebe ausgebaut werden. Dafür braucht ein KFZ-Mechaniker meist nicht mehr als zwei bis vier Stunden. Anders verhält es sich, wenn bei einem allradbetriebenen Fahrzeug die Kupplung defekt ist. In diesem Fall erhöht sich die Arbeitszeit auf etwa sechs bis acht Stunden, da hier beim Wechsel der Kupplung in der Regel auch Ausrücklager beziehungsweise Nehmerzylinder ausgetauscht werden.

2. Materialkosten
Die Materialkosten lassen sich nur schwer Pauschal berechnen. Werden Originalteile bestimmter Automarken verwendet, sind die Kosten sicherlich höher, als wenn Produkte anderer Hersteller verwendet werden. Bei einer normalen Kupplung kannst Du mit Materialkosten von bis zu 400 Euro rechnen, sodass die Kosten für die Beseitigung eines Kupplungsschaden , bei einem Arbeitsaufwand von vier Stunden, bei ungefähr 1.200 Euro liegen. Allerdings dient diese Angabe nur zur ungefähren Orientierung.

TIPP: Die oben beschriebenen Anzeichen für einen Kupplungsschaden sind bei Deinem Auto gegeben und Du sucht eine Werkstatt? Dann solltest Du unbedingt vorher einen Preisvergleich vornehmen. Diesbezüglich bieten verschiedene Portale kostenlose Vergleichsrechner an, mit denen sich die Kosten einer Kupplungsreparatur unverbindlich berechnen lassen.

Fazit:

Wer umsichtig fährt kann die Lebensdauer einer Kupplung wesentlich erhöhen. So solltest du nicht unnötig auf dem Kupplungspedal stehen, sondern lieber öfter in den Leerlauf schalten. Ebenso ist es hilfreich, wenn Du zügig anfährst und die Kupplung nicht lange schleifen lässt.

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Was kostet ein Ölwechsel?

Ein Auto zu besitzen bedeutet nicht nur Unabhängigkeit, Freiheit und Fahrspaß. Ein Auto bringt auch die ein oder andere Verpflichtung mit sich. Neben der Versicherung und den Kraftfahrzeugsteuern, die man zahlen muss, benötigt ein Fahrzeug auch etwas Pflege. Das fängt bei einer gründlichen Autowäsche an und hört bei einem Zahnriemenwechsel auf. Doch das, was Fahrzeugbesitzer und Fahrzeugbesitzerinnen gern vergessen erledigen zu lassen und sich nachher wundern, warum das Auto komisch klingt und der Motor so komisch nagelt, obwohl man gar keinen Diesel fährt, ist der Ölwechsel.

motorenöl-retroEin Ölwechsel ist elementar für das Fahren eines Fahrzeugs. Die Betriebsflüssigkeiten dienen dazu, dass das Fahrzeug richtig funktioniert. Bei einem Ölwechsel wird das Motoröl durch eine Ölablassschraube herausgelassen. Weiter wird der Ölfilter entfernt und ein neuer angebracht. Nach dem Ablassen des Öls und dem anbringen des neuen Ölfilters wird auch das neue Motoröl eingefüllt.
Viele stellen sich die Frage: Was kostet ein Ölwechsel? Der Preis unterscheidet sich von Auto zu Auto. Es kommt darauf an, wie viel Hubraum der Motor hat bzw. wie viele Zylinder. Weiter hängt es auch davon ab, ob man mit Benzin oder Diesel fährt. Danach bestimmt sich auch die Sorte des Öls. Es gibt beispielsweise 10W40, 5W30 und so weiter. Weiter kommt es auch auf die Marke des Öls an. Also ob man Öl von Castrol, Liqui Moly oder Noname-Produkte verwendet.
Weiter ist der Preis eines Ölwechsels davon abhängig, in welcher Werkstatt man diesen machen lässt. Werkstätten berechnen hier beim Öl selbst häufig einen ordentlichen Aufschlag.

Als Tipp gilt daher, sein eigenes Öl mit zur Werkstatt zu nehmen und dieses für den Ölwechsel nutzen zu lassen. Um zusätzlich noch Geld beim Kauf des Öls zu sparen, empfiehlt sich der Preis- und Ölvergleich auf Plattformen wie www.motoroel-test.com.
Im Internet findet man zudem Seiten, die einen Preisvergleich für Ölwechsel in Werkstätten in der Region ermöglichen. So bezahlt man beispielsweise in Berlin für einen Ölwechsel inklusive Ölfilter bei einem VW Golf 1.4 zwischen 50,00 EUR und 180,00 EUR. Hierbei sind freie Werkstätten im Vergleich zu Vertragswerkstätten klar günstiger.

oelwechsel

Mit Geschick kann man auch den Wechsel des Öles selbst vollziehen. Von Vorteil ist hier in jedem Fall eine Hebebühne oder Auffahrrampe. Wichtig ist, dass man ein geeignetes Behältnis für das alte Öl unterstellt. Dieses muss groß genug und in der Beschaffenheit geeignet sein, dass Altöl aufzufangen. Da dies sehr umweltschädlich ist, ist es nicht erlaubt, das Öl einfach in den Boden sickern zu lassen. Zunächst öffnet man die Ölablassschraube. Diese befindet sich meistens an der tiefsten Stelle der Ölwanne. Nachdem das ganz Öl abgelaufen ist, dreht man den Ölfilter mit einem so genannten Ölfilterschlüssel ab. Dies geht meist sehr schwer. Dieser ist ebenso voller altem Motorenöl. Anschließend dreht man den neuen Ölfilter wieder rein. Hierbei ist darauf zu achten, dass dieser auch wirklich gerade sitzt. Im Anschluss daran die Ölablassschraube wieder reindrehen. Danach füllt man von oben das frische Öl auf. Faustregel für die Ölmenge ist in etwa 1 Liter pro Zylinder. Also wären das bei einem 4-Zylinder Fahrzeug ca. 4 Liter Öl. Die genaue Menge findet man auch im Fahrzeughandbuch. Beim Auffüllen des Öls immer zur Kontrolle des Messstab ziehen.

Egal, ob man den Wechsel des Öls selbst oder in einer Werkstatt machen lässt. Wichtig ist, dass die Intervalle (15.000 Kilometer oder nach 1 Jahr) für den Wechsel eingehalten werden.

Symptome einer defekten Zylinderkopfdichtung

Was ist eine Zylinderkopfdichtung?

Bei der Zylinderkopfdichtung handelt es sich um einen Teil des Verbrennungsmotors von Fahrzeugen. Sie dient dazu, den Brennraum gegenüber dem Kühlkreislauf und den Motorölleitungen ab zu dichten. Die Dichtung ist zwischen dem Zylinderkopf und dem Kurbelgehäuse verbaut, sie hat hohen mechanischen und thermischen Belastungen Stand zu halten. Daneben sorgt die Zylinderkopfdichtung dafür, dass keine Gase oder Flüssigkeiten in den Verbrennungsraum hinein oder heraus gelangen. Versagt das Kühlsystem, kann die Wärme vom Motor nicht mehr ausreichend abgeleitet werden, demzufolge erhitzt sich der Motor.

Symptome defekte Zylinderkopfdichtung

Eines der Symptome für eine defekte Zylinderkopfdichtung ist der Verlust von Kühlwasser, immer wieder muss etwas Flüssigkeit nachgefüllt werden, um das Niveau zu halten. Ein weiteres Anzeichen für einen Defekt sind Abgase oder Druck im Kühlsystem. Dies ist an Blasenbildungen im Kühlwasser zu erkennen, die sich während des Betriebs zeigen. Starker Luftaustritt und sehr harte Kühlerschläuche sind ebenfalls ein Hinweis darauf. Erkennst Du Öl im Kühlwasser, also eine bräunliche Verfärbung im Ausgleichsbehälter, kann dies die Folge einer defekten ZKD sein. Diese können zu Blockaden im Kühl-Kreislauf führen. Findet sich Kühlwasser im Motor, der als gelber Schleim am Öleinfüllstutzen sitzt, weist dies auf einen Defekt hin. Ein weiterer Hinweis auf einen eventuellen Schaden kann der Anstieg der Motortemperatur bei hohen Drehzahlen des Motors sein, wie etwa bei einer Autobahnfahrt. Eines der eindeutigen Symptome defekte Zylinderkopfdichtung ist weißer Rauch, der aus dem Auspuff austritt.

Motorschaden als Folge der defekten Zylinderkopfdichtung

Treten die vorgenannten Mängel der defekten Zylinderkopfdichtung auf, heißt es handeln. Wird der Schaden nicht rechtzeitig erkannt, kann dies Folgeschäden nach sich ziehen. Reagierst Du nicht, riskierst Du einen Motorschaden. Dieser kann sehr hohe Reparaturkosten nach sich ziehen, im schlimmsten Fall sogar einen Totalschaden bedeuten.

Mit welchen Kosten ist bei einer Reparatur des Schadens zu rechnen?

Der Fachmann in der Werkstatt muss den Zylinderkopf abschrauben, um an die Kopfdichtung zu kommen. Der Arbeitsaufwand ist dementsprechend hoch, die Materialkosten halten sich hingegen in Grenzen. Fällig wird dabei eine neue Zylinderkopfdichtung, neues Motoröl und ggf. ein Ölfilter sowie das Kühlmittel. Bei den Arbeitskosten muss das Prüfen der Zylinderkopfdichtung, die Ausbauarbeiten, der Dichtungswechsel sowie der Öl- und Kühlwasserwechsel kalkuliert werden. Ein weiterer möglicher Kostenfaktor ist die Reinigung des Kühlsystems, die erforderlich werden kann.

Die Kosten variieren natürlich stark nach Marke und Modell. Zudem stellt sich natürlich die Frage, ob man bei einer Vertragswerkstatt reparieren lässt oder bei einer freien Werkstatt.

Eine ungefähre Orientierung sollen folgende Kostenrahmen geben:

– Zylinderkopfdichtung: ab ca. 15 EUR bis 200 EUR

– Motoröl: ab ca. 30 EUR – 150 EUR

– Ölfilter: ca. 20 EUR

– Einbau: ca. 400 – 1.500 EUR

 

Rechtzeitig wechseln – Folgeschäden vermeiden

Deutet das Verhalten Deines Fahrzeugs auf eine defekte Zylinderkopfdichtung hin, solltest Du diese umgehend überprüfen lassen. Wird ein Defekt diagnostiziert, lass die Dichtung vom Fachmann gleich wechseln, ansonsten können schwerwiegende Folgeschäden auftreten.

Ein gutes Video zur Erkennung von Schäden an der Zylinderkopfdichtung gibt es auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=g2_b7vnIdJY

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Wie funktioniert die Autoentsorgung in Deutschland?

Sehr oft können Fahrzeuge durch Totalschäden, durch Unfälle oder durch das Alter schrottfrei sein. Viele möchten das Auto entsorgen, doch die anfallenden Kosten werden gescheut. Die ordnungsgemäße Entsorgung von einem PKW ist hier tatsächlich mit Kosten verbunden. Falls Fahrzeuge noch einen gewissen Gegenwert bieten, lassen sich die Kosten zum Teil dagegen rechnen. Schrotthändler bezahlen dabei kaum faire Ankaufspreise. Oft wird versucht, dass Käufer gefunden werden, welche das Auto vor der Entsorgung kaufen. Sehr viele Autobesitzer haben oft das Schicksal, dass ein Auto Schrott ist. Gerade Reparaturen gehen oft bei alten Fahrzeugen zu sehr ins Geld. Mit Sicherheit ist es nicht der richtige Weg, wenn die Fahrzeuge am Straßenrand abgestellt werden und gewartet wird, bis Grad darüber gewachsen ist. Diese Art der Entsorgung ist ordnungswidrig.

Welche Möglichkeiten gibt es in Deutschland sein Auto zu entsorgen? Was muss man dabei beachten?

schrottplatz-altWichtig ist, dass nur die zertifizierten Annahmestellen bzw. die Verwertungsbetriebe die Altautos für die Verschrottung entgegennehmen dürfen. Sind Autos in Deutschland daher nicht mehr fahrbereit, dann müssen sie entsorgt, zerlegt oder abgeholt werden und dann endgültig abgemeldet werden. Im Anschluss gehören die Fahrzeuge zu der zugelassenen Annahmestelle. Wer sein Auto entsorgen möchte, der muss bei den Schrottplätzen dann mit Kosten rechnen. Soll ein Fahrzeug endgültig abgemeldet werden, dann wird der offiziell anerkannte Verwertungsnachweis benötigt. Über Kleinanzeigen möchten viele dann die Schrottautos gerne loswerden. Dies ist jedoch ebenfalls mit Geduld und Zeit verbunden. Die Probleme bei alten Fahrzeugen sind natürlich, dass die Technik veraltet ist, es gibt keine Ersatzteile mehr und Reparaturen sind zu kostspielig. Sehr oft haben alte Autos auch einen Totalschaden, es sind Unfallautos oder sie haben keine HU. Eine umweltgerechte Entsorgung kostet Geld und pro Auto müssen die Betriebe etwa 100 Euro einkalkulieren. Müssen Fahrzeuge abgeholt werden, wird es oft noch teurer. Viele Fahrzeuge haben jedoch noch einen Restwert und manche Bauteile eignen sich damit für die Wiederverwendung. Ein erzielbarer Preis ist abhängig von oft nachgefragten Bauteilen, dem Erhaltungszustand, dem Fahrzeugmodell und dem Verhandlungsgeschick. Oft können Abmeldeformalitäten auch durch Betriebe gleich mit erledigt werden. Geeignete Firmen werden bei den Gelben Seiten oder auch im Internet gefunden.

Fazit:

Zertifizierte Autoverwerter gibt es bundesweit. Meist handelt es sich um europäische Autoverwerter oder um die Altfahrzeugstellen. Das Auto entsorgen bei schrottautos-ankauf.de ist hier eine der Möglichkeiten, die Entsorgung mittlerweile bequem über das Internet ohne großen Aufwand abzuwickeln. Durch die Hersteller kann übrigens auch eine kostenfreie Altfahrzeug-Rücknahme erfolgen. Seit Januar 2007 ist gesetzlich geregelt, dass die Importeure und Hersteller die Altfahrzeuge der Marke kostenlos zurücknehmen. Über die Vertragshändler kann hier die Abwicklung erfolgen. Die kostenfreie Rücknahme gilt allerdings nur für Fahrzeuge der Klasse N1 oder M1. Ausgenommen sind Fahrzeuge, wo wesentliche Komponenten oder Bauteile entnommen wurden.

 

Solltest du nach der Verschrottung einen Gebrauchtwagen kaufen wollen, dann sieh dir am besten noch unsere Tipps dazu an.

Wie verhalte ich mich nach einem Autounfall?

Auch wenn wir täglich mit Nachrichten über Autounfälle überflutet werden, weiß im Extremfall doch kaum jemand, was nach einem Unfall tatsächlich zu tun ist. Doch angesichts von 2.587.321 polizeilich erfassten Unfällen (die tatsächliche Anzahl dürfte noch einmal deutlich höher liegen) in Deutschland im Jahr 2016 muss jeder damit rechnen, Beteiligter in einem Unfall zu werden.

was-tun-nach-autounfallEin zumindest grobes Ablaufverhalten nach einem Verkehrsunfall sollte daher auch jedem gängig sein, zum einen um andere Unfallbeteiligte zu schützen, zum anderen um sich selbst zu schützen und auch vor größeren Schäden und unnötigen Kosten zu bewahren.

 

  1. Eigensicherung

Der wichtigste Aspekt nach einem Verkehrsunfall ist natürlich erst einmal die Eigensicherung. Eigensicherung geht hier klar vor Fremdsicherung!

Darum sollte trotz Stress und Panik sofort auf den nachfolgenden Verkehr geachtet werden und sofort die Warnblinkanlage eingeschaltet werden. Anschließend sollte sofort das Warndreieck aufgestellt werden – ca. 100 m vom Unfall entfernt auf Landstraßen und ca. 200 m auf Autobahnen.

Sollte es keine Verletzten geben, musst du dich nun so schnell wie möglich aus dem Gefahrenbereich begeben und bspw. auf Autobahnen hinter den Leitplanken Schutz suchen.

  1. Erste Hilfe und Notruf

Sollte es Verletzte geben, sollten man nach einem ersten Überblick über das ungefähre Verletzungsausmaß sofort den Notruf unter 110 alarmieren.

Laut Polizei sollte man sich dabei immer an das W-Schema halten.

  • Wer meldet? (Name und Standort)
  • Wo ist etwas passiert? (Unfallort)
  • Was ist passiert? (Zahl der Verletzten; Schilderung der Unfallfolgen und Verletzungen)
  • Warten auf Rückfragen!

Einen Ersten-Hilfe-Kurs muss jeder verpflichtend im Rahmen des Führerscheins absolvieren. Dennoch empfiehlt es sich, dieses Wissen regelmäßig in kleinen Erste-Hilfe-Kursen aufzufrischen, um im Fall des Falles gewappnet zu sein. Auch hier gilt: Übung macht den Meister.

Einen Überblick über die wichtigsten Erste-Hilfe-Tipps findest du bspw. bei den Johannitern: http://www.johanniter.de/kurse/erste-hilfe-kurse/tipps-zur-ersten-hilfe/erste-hilfe-tipps/

  1. Daten mit Geschädigtem / Schädiger austauschen

Um versicherungstechnisch eine möglichst reibungslose Abwicklung zu gewährleisten, sollten anschließend die Kontaktdaten mit dem Geschädigten bzw. dem Schädiger ausgetauscht werden. Viele Versicherungen bieten hier bereits Versichertenkarten fürs Handschuhfach an.

Auf keinen Fall sollten sie in dieser Situation ein Schuldeingeständnis machen oder unterschreiben.

Sofern es sich nicht nur um einen Bagatellschaden handelt und / oder die Situation unübersichtlich oder dubios ist, sollte auf jeden Fall die Polizei herangezogen werden.

  1. Zeugen und Beweise sammeln

Gerade bei unklaren Situationen, sollte man auch im eigenen Interesse die Kontaktdaten von Zeugen sammeln. Diese Daten entweder auf einen kleinen Notizzettel notieren oder ins Smartphone einspeichern. Hier sollte zumindest Name, Adresse, ggfs. Telefonnummer und eine grobe Beschreibung was der Zeuge gesehen hat, notiert werden.

Wer das Smartphone zur Hand hat, sollte nach diesem Schritt sofort auch Fotos vom Unfall sprich von der Unfallstelle und auch von einzelnen Schäden machen, um diese ggfs. für die Versicherung oder ein späteres Ermittlungsverfahren zur Verfügung zu haben.

  1. Versicherung informieren

Nach dem Unfallgeschehen, muss anschließend auf jeden Fall die Versicherung informiert werden. Am besten macht man das in Ruhe zuhause.

Frist zur schriftlichen Meldung eines Unfallschadens bei der Versicherung ist hierbei eine Woche, beim Tod von Unfallbeteiligten sogar 48 Stunden.

  1. Rechtsanwalt und Kfz-Gutachter

Egal ob Geschädigter oder Schädiger: heutzutage sollte man in jedem Fall einen Verkehrsrechtsanwalt hinzuziehen und diesen mit der rechtlichen Abwicklung des Unfalls beauftragen. Nur so kann man sicher vermeiden, von der gegnerischen Versicherung unnötig belastet zu werden.

Diese Meinung teilt sogar das OLG Frankfurt:

„Auch bei einfachen Verkehrsunfallsachen ist die Einschaltung eines Rechtsanwalts von vornherein als erforderlich anzusehen. Gerade die immer unüberschaubarere Entwicklung der Schadenspositionen und der Rechtsprechung… … lässt es gerade als fahrlässig erscheinen, einen Schaden ohne Einschaltung eines Rechtsanwalts abzuwickeln“

OLG Frankfurt, Urteil vom 01.12.2014, Az. 22 U 171/13; Abruf-Nr. 143780

Wenn man zudem nur Unfallgeschädigter ist, empfiehlt sich zudem immer die Hinzuziehung und Schadensbeurteilung durch einen Kfz-Sachverständigen.

Laut der Kfz-Gutachter-Experten-Plattform kfz-gutachter-berlin.de aus Berlin muss die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers für folgende Schäden aufkommen:

  1. Erstellung eines Gutachtens durch einen Gutachter, welchen man selber wählen darf
  2. Anwaltskosten für Verkehrsrechtsanwalt
  3. Abschleppkosten
  4. Reparaturkosten
  5. Wertverlust deines Kfz
  6. Kosten für einen Mietwagen
  7. Weitere Kosten die dir durch den Unfall entstanden sind.

Mit diesen Punkten solltest du nun zumindest grundlegend für einen potenziellen Unfall gewappnet sein.

 

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Wann sollte man den Zahnriemen wechseln?

Du als Autofahrer weißt natürlich, wie wichtig ein rund laufender Motor in deinem Fahrzeug ist. Ein perfekt montierter Zahnriemen ist hierfür eine der wichtigsten Voraussetzungen. Gerissene Zahnriemen sind auch heute noch eine der häufigsten Ursachen für zahlreiche Motorschäden, was nicht zuletzt an dem Autofahrer selbst liegt, weil einfach das Problem zu spät erkannt wurde. Doch wann genau solltest Du einen Zahnriemenwechsel in Betracht ziehen? Hier ist zum einen die Laufleistung des Autos ausschlaggebend und auch das Alter des Zahnriemens spielt beim Wechsel eine große Rolle. Lange Standzeiten im Winter oder starke Temperaturunterschiede wirken sich etwa auf dessen Lebenszeit aus, weshalb der Wechselintervall immer stark variiert.

Warum muss der Zahnriemen gewechselt werden?

zahnriemenDer Zahnriemen ist das zentrale Element der Motorsteuerung. Er verbindet die beiden Nockenwellen mit der Kurbelwelle und ist für den exakten Verbrennungsvorgang im Motor mitverantwortlich. Wenn Du den Zahnriemenwechsel versäumst oder dieser nicht fachgerecht durchgeführt wird, verursachen diese Umstände im schlimmsten Fall sogar einen Totalschaden am Fahrzeug. Reißt der Zahnriemen oder rutscht er durch, wird der Antriebsprozess unweigerlich unterbrochen was letzen Endes zu einem Motorschaden führt.

Wann sollte der Zahnriemenwechsel durchgeführt werden?

Du solltest ein paar Dinge beachten, um die uneingeschränkte Funktion des Zahnriemens an deinem Auto sicherzustellen. Die Automobilhersteller machen jeweils Vorschläge zum Zahnriemenwechsel. Die Informationen dazu kannst Du im Serviceheft deines PKWs nachlesen. Meist liegen die Wechselintervalle zwischen 60.000 und 120.000 km. Obwohl es sich nur um einen unverbindlichen Richtwert der Hersteller handelt, solltest Du idealerweise dem Vorschlag Folge leisten, um schwere Schäden an deinem Fahrzeug zu verhindern.



Wie funktioniert das Zahnriemen wechseln?

Bei nahezu jedem Fahrzeug ist der Zahnriemenwechsel mit erhöhtem Arbeitsaufwand verbunden. Zunächst muss der Zahnriemenschutz entfernt werden, was häufig nur funktioniert wenn Du vorher einige Frontteile des Autos demontierst. Teilweise kann es sogar passieren, das der Motor komplett ausgebaut werden muss, um den Zahnriemen wechseln zu können. Ist der Zahnriemen freigelegt, kannst Du den alten Riemen entfernen. Hierbei musst Du allerdings beachten, das sich Kurbel- und Nockenwelle beim Wechsel am oberen Totpunkt befinden.
Meist werden beim Zahnriemenwechsel auch die Spann- und Umlenkrollen getauscht. Diese sind dafür zuständig, den Zahnriemen zu führen und ihn in Spannung zu halten. Die neuen Autoteile müssen dann unbedingt nach Herstellervorgabe wieder zusammen montiert werden. Hier musst Du ebenfalls Rücksicht auf die korrekte Stellung der Nocken- und Kurbelwelle nehmen. Nachdem Du den Riemen fachgerecht montiert und gespannt hast, kannst Du die Zahnriemenverkleidung wieder anbringen und der Wechsel ist abgeschlossen.

Zahnriemen wechseln: So kannst Du Kosten sparen

Natürlich verursacht ein Zahnriemenwechsel Kosten. Diese sind jedoch absolut unerheblich im Vergleich zur Kostenhöhe, die dir durch einen kaputten Motor entstehen. Nicht selten muss bei einem Motorschaden damit gerechnet werden, dass das Fahrzeug als wirtschaftlicher Totalschaden einzustufen ist. Der Wechsel kommt in aller Regel alle paar Jahre einmal vor und sollte rechtzeitig von geeignetem Fachpersonal durchgeführt werden, um hohe Folgekosten zu vermeiden.

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Was tun, wenn die Bremsen quietschen?

Bei quietschenden Bremsen bekommen viele Fahrer schnell Panik, dass es größere Probleme mit ihrem Auto bzw. ihren Bremsen gibt und in den nächsten Tagen daher wieder einmal hohe Kosten auf sie zukommen.

Doch nicht immer bedeutet ein Quietschen der Bremsen auch, dass die Bremsen defekt sind und gewechselt werden müssen. Daher sollte man prüfen, welcher der Fälle von quietschenden Bremsen hier vorliegen könnte.

Quietschen bei neuen Bremsen

Hat man an seinem Auto neue Bremsen oder gar ein komplett neues Auto gekauft, dann kommt es relativ häufig vor, dass die Bremsen quietschen.

Hier sollte man die Bremsen erst einmal ca. 100 km vorsichtig einfahren. Vollbremsungen sollten hierbei vermieden werden, sondern die Bremsen sollten sachte „eingebremst“ werden.

Spätestens wenn nach dieser Phase aber immer noch ein Quietschen auftritt, sollte eine zweite Werkstatt aufgesucht werden und man sollte überprüfen lassen, ob die Bremsen nicht vielleicht falsch eingebaut wurden.

Tipp beim Bremsenwechsel: Sollten sie auf ihren alten Wagen keine Markenbremsen mehr einbauen wollen, sondern günstigere No-Name Produkte, dann sollten sie das im Vorfeld auf jeden Fall mit Ihrer Werkstatt besprechen. Denn unpassende Bremsbeläge können schnell zu einem teuren Problem werden.

Quietschen bei Rost auf den Bremsscheiben

Ist dein Kfz zum Beispiel über den Winter länger gestanden und auf den Bremsscheiben ist bereits Rost oder Flugrost sichtbar, dann kann sehr wahrscheinlich auch dies die Ursache für quietschende Bremsen sein.

Auch hier sollte man die Bremsen langsam und behutsam wieder einfahren und den Rost quasi „abbremsen“.

Sind die Bremsen dann wieder rostfrei ist in den meisten Fällen auch das Quietschen wieder verschwunden.

Neben Rost entsteht dieses Problem übrigens häufig auch im Sommer durch die Ablagerung von Bremsstaub. Hier sollte dann eine Reinigung des Kfz und der Bremsen ausreichen.

Ansonsten sollte auch hier die Werkstatt des Vertrauens aufgesucht werden.

Schleifgeräusch statt Quietschen

Ist beim Bremsen statt einem Quietschen ein Schleifgeräusch zu hören, dann sollte man auf jeden Fall den Gang in die Werkstatt antreten, da wohl die Bremsbeläge abgenutzt sind oder die Bremsanlage beschädigt ist.

Hier sollte man auch nicht zu lange warten, da abgenutzte Bremsbeläge zu weiteren Schäden an der Bremsanlage führen können.

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